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Xenonhexafluoroplatinat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Xenonplatinhexafluorid)
Strukturformel
Struktur von Xenonhexafluoroplatinat
Allgemeines
Name Xenonhexafluoroplatinat
Summenformel XePtF6
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 440,36 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Xenonhexafluoroplatinat(IV) (XePtF6) ist eine Verbindung aus dem Edelgas Xenon, dem Edelmetall Platin und dem Halogen Fluor.

Geschichte

Xenonhexafluoroplatinat war die erste hergestellte Edelgasverbindung. Sie wurde 1962 von dem amerikanischen Chemiker Neil Bartlett entdeckt.<ref>N. Bartlett: Xenon Hexafluoroplatinate(V) Xe+[PtF6] In: Proceedings of the Chemical Society 1962, S. 218, doi:10.1039/PS9620000197 (Sammel-DOI).</ref> Der Syntheseversuch wurde durch die Beobachtung angeregt, dass Platinhexafluorid PtF6 mit molekularem Sauerstoff O2 die Verbindung Dioxygenylhexafluoroplatinat O2+PtF6 bildet. Da Sauerstoff und Xenon ähnliche Ionisierungsenergien besitzen, sollte die Reaktion auch mit Xenon möglich sein.

Eigenschaften

Xenonhexafluoroplatinat ist eine Mischung aus verschiedenen Verbindungen. Dabei besitzt Xenon immer die Oxidationsstufe +II. Einige dieser Verbindungen sind XeF+PtF6, XeF+Pt2F11 und Xe2F3+PtF6. Wie die meisten Edelgasverbindungen ist Xenonhexafluoroplatinat sehr instabil und kann deshalb nur bei sehr tiefen Temperaturen isoliert werden. Beim Erhitzen zersetzt es sich sofort in Xenon und Platinhexafluorid.

Literatur

Einzelnachweise

<references />