Xanthosinmonophosphat
| Strukturformel | ||||||||||
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| Struktur von Xanthosinmonophosphat | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Xanthosinmonophosphat | |||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H13N4O9P | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 364,21 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest (Natriumsalz)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Xanthosinmonophosphat (XMP) ist ein Nukleotid und der Phosphorsäureester des Nukleosids Xanthosin. Es ist ein Stoffwechselprodukt, das bei der zweistufigen Biosynthese von Guanosinmonophosphat (GMP) vorkommt.
Xanthosinmonophosphat entsteht bei der NAD+-abhängigen Dehydrierung von Inosinmonophosphat (IMP) durch Inosinmonophosphat-Dehydrogenase (IMPDH). Durch den Transfer eines Glutamin-Amidstickstoffes wird XMP anschließend durch GMP-Synthase zu GMP umgewandelt. Getrieben wird diese Reaktion durch die Hydrolyse von Adenosintriphosphat zu Adenosinmonophosphat und Pyrophosphat.<ref>D. Voet, J. Voet, C. Pratt: Lehrbuch der Biochemie. 2. Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2010, ISBN 978-3-527-32667-9, S. 890.</ref> Xanthosinmonophosphat selbst ist trotz der chemischen Zugehörigkeit zu den Ribonukleotiden kein Bestandteil der Ribonukleinsäure.<ref name="römpp">Eintrag zu Xanthosin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>
XMP wirkt wie Guanosinmonophosphat als Geschmacksverstärker für die Geschmacksempfindung „salzig“.<ref name="römpp" />
Enzyme, die XMP als Substrat oder Reaktionsprodukt einbeziehen, sind u. a.:
- IMPDH, (EC 1.1.1.205)
- Xanthin Phosphoribosyltransferase, (EC 2.4.2.22)
- GMP-Synthase, (EC 6.3.4.1)
- GMP-Synthase (glutaminhydrolysierend), (EC 6.3.5.2)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Xanthin
- Dihydroxyoxan
- Phosphorsäureester
- Nukleotid
- Geschmacksverstärker
- Stoffwechselintermediat