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Wüstenzell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wüstenzell
Gemeinde Holzkirchen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(450)&title=W%C3%BCstenzell 49° 47′ N, 9° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(450) 49° 46′ 35″ N, 9° 39′ 13″ O
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Höhe: 197 (188–239) m ü. NHN
Fläche: 3,24 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 450 (2018)<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, München, 1991</ref>
Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97292
Vorwahl: 09369

Wüstenzell ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Holzkirchen im unterfränkischen Landkreis Würzburg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Geographie

Lage

Das Kirchdorf liegt am Aalbach im Westen der Gemeinde und an der Grenze zu Baden-Württemberg. Der Altort befindet sich im Tal des Aalbaches, nordöstlich schließt sich am Hang des Steinertberges ein Siedlungsgebiet an. Durch Wüstenzell verläuft der Fränkische Marienweg.

Gemarkung

Die Gemarkung Wüstenzell hat eine Fläche von 3,238 km². Sie ist in 870 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3721,87 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Wüstenzell (090690). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 4. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. März 2026.</ref> Nachbargemarkungen im Uhrzeigersinn im Norden beginnend sind Remlingen, Holzkirchen, Holzkirchhausen, Dertingen und Homburg am Main.<ref name="Gemarkung"/>

Geschichte

Der ursprüngliche Name lautete Wüstzella. Diesen Namen erhielt der Ort, weil ein Einsiedler-Mönch des Klosters von Holzkirchen in dieser wüsten Gegend seine Klosterzelle (Klause) hatte. Die Besiedlung des Ortes wird spätestens für das 8. Jahrhundert n. Chr. angenommen, in Unterlagen des Klosters Fulda wurde das Dorf als dem Kloster Holzkirchen zu Frondiensten verpflichtet aufgeführt<ref>Ortsgeschichte, Webseite des Gemeindeteils auf der Webseite Holzkirchens, abgerufen am 23. Juli 2017</ref>. 1359 gehörte der Ort mit einer Zollstation der damaligen Besitzer, der Grafen von Wertheim, an der Straße von Würzburg nach Wertheim zum Cent Remlingen.

Am 1. Mai 1978 wurde Wüstenzell in die Gemeinde Holzkirchen eingegliedert.<ref> </ref>

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: Geteilt von Silber und Blau; oben ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, unten eine silberne Rose

Bodendenkmäler

Literatur

  • Michael Mott: Wüstenzeller Urgestein. In Frankens ältestem Weinberg hatten einst Fuldaer Mönche das Sagen. In Fuldaer Zeitung, Reisemagazin, 14. Oktober 2006, S. M6.

Weblinks

Commons: Wüstenzell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Holzkirchen (Unterfranken)