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Wörnitzostheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wörnitzostheim
Gemeinde Alerheim
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(171)&title=W%C3%B6rnitzostheim 48° 50′ N, 10° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(171) 48° 50′ 11″ N, 10° 38′ 32″ O
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Höhe: 415 m ü. NHN
Fläche: 3,27 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 171 (31. Dez. 2021)<ref>Verwaltungsgemeinschaft Ries – Einwohnerzahlen. Abgerufen am 28. April 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 86733
Vorwahl: 09085
Datei:Wörnitzostheim St. Maria und Anna 009.JPG
Wörnitzostheim

Wörnitzostheim (Rieserisch: Oaschde) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Alerheim im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Wörnitzostheim hat eine Fläche von 3,273 km². Sie ist in 413 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7923,94 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Wörnitzostheim (096750). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. April 2026.</ref>

Geographie

Das Kirchdorf Wörnitzostheim liegt, umgeben von Feldern und Wiesen, etwa eineinhalb Kilometer südöstlich von Alerheim im Rieskessel. Im Osten fließt die Wörnitz vorbei. Durch den Ort führt die Kreisstraße DON 15.

Geschichte

Funde aus allen Epochen der Vorgeschichte belegen eine frühe Besiedlung. In geschichtlicher Zeit war eine Furt durch die Wörnitz und die günstige Lage an einer Altstraße ins Ries wohl Hauptgrund für die Dorfgründung. Im 9. Jahrhundert wird der Ort als Ostheim genannt. Die erste belegte urkundliche Erwähnung war 1254. Verschiedene Grundherrschaften hatten Güter im Dorf, das landesherrlich von den Grafen von Oettingen durch deren Oberamt Alerheim verwaltet wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort weitgehend entvölkert, erst der Zuzug von Glaubensflüchtlingen (Exulanten)aus Oberösterreich, die Ende des 17. Jahrhunderts knapp die Hälfte der Einwohner stellten, brachte wieder Leben in das Dorf.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Wörnitzostheim nach Alerheim eingemeindet.<ref></ref>

Baudenkmäler

Die im Mittelalter errichtete evangelische Pfarrkirche St. Maria und Anna mit ummauertem Friedhof ist ein geschütztes Baudenkmal. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft

Das früher weitestgehend landwirtschaftlich geprägte Dorf hat nur noch wenige Vollerwerbslandwirte. Am Westrand befindet sich ein Gewerbegebiet.

Literatur

  • Lieselotte Herrmann etc.: Wörnitzostheim – Geschichte eines Rieser Dorfes, 2004
  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Gottfried Stieber: Wörnitz-Ostheim. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 974–975 (Digitalisat).

Weblinks

Commons: Wörnitzostheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Alerheim