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Dürkheimer Wurstmarkt

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Datei:Riesenrad Wurstmarkt Bad Duerkheim06092024 1.png
Riesenrad auf dem Dürkheimer Wurstmarkt 2024
Datei:Wurstmarkt Bad Durkheim 12092014.png
Wurstmarkt bei Nacht (2014)
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Wurstmarkt vom Riesenrad aus (2025)

Der Dürkheimer Wurstmarkt ist ein Volksfest in der rheinland-pfälzischen Kur- und Kreisstadt Bad Dürkheim an der Deutschen Weinstraße. Das im Jahr 1417 erstmals veranstaltete Fest findet heute alljährlich am zweiten und dritten Septemberwochenende statt<ref name="anmerkung1">Festbeginn ist seit 1985 jeweils am Freitag vor dem zweiten Sonntag im September.</ref>. 2012 besuchten 685.000 Gäste das Fest, so viele wie nie zuvor.<ref name="rheinpfalz_2012-09-19">Peter Spengler: Monster-Montag zu absolutem Rekord. In: Die Rheinpfalz, Lokalausgabe Bad Dürkheimer Zeitung. Ludwigshafen 19. September 2012.</ref>

Geschichte

Wallfahrten und Michaelismarkt

Datei:Michaelskapelle Bad Dürkheim 2007.jpg
Ursprung: Michelsberg mit der namensgebenden Kapelle

Der Michelsberg liegt einen Kilometer nordöstlich des Siedlungsgebiets von Bad Dürkheim und zählt geologisch mit seiner Höhe von nur 147,4 m ü. NHN<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref> zu den Rebenhügeln des Haardtrands. 1155 bezeugte ein lateinisch geschriebener Text erstmals den „Monte sancti Michaelis“. Der Name lässt darauf schließen, dass es dort schon früh ein dem Erzengel Michael geweihtes Heiligtum mit entsprechendem Gotteshaus gab, dessen Patroziniumsfest somit auf den 29. September fiel.<ref>Ernst Christmann: Flurnamen zwischen Rhein und Saar. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, 1965, S. 51 (Ausschnittscan).</ref> Nach späteren Quellen ist eine Michaeliskapelle belegt,<ref>Die Chronik, auf michaeliskapelle.de, abgerufen am 19. September 2023</ref> die zur 300 m entfernten Pfarrei Pfeffingen gehörte und von einem Klausner betreut wurde.<ref>Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königl. Bayer. Rheinkreises. Band 2 (Gerichts-Bezirk von Frankenthal). Speyer 1838, S. 415 f. (Digitalscan).</ref> Sie wurde bereits 1601 abgetragen, der heutige Bau wurde 1990 neu errichtet.<ref name="bad-duerkheim.com">Michaelskapelle. In: bad-duerkheim.com. Abgerufen am 9. September 2017.</ref>

Steigende Wallfahrerzahlen zogen zum Michaelsfest immer mehr Bauern und Winzer aus der Umgebung an, die ihre landwirtschaftlichen Produkte mit Schubkarren auf den Kapellenberg transportierten und den Pilgern dort vor allem Wein aus der Pfalz, Wurst und Brot anboten. Auch Händler, Gaukler und Musikanten fanden sich ein, so dass allmählich ein reges Markttreiben entstand. Bald erlangte der neue Markt eine überregionale wirtschaftliche Bedeutung. Den Ursprung des nunmehrigen Michaelismarktes datieren Historiker auf das Jahr 1417. Erstmals urkundlich nachgewiesen ist er 1442, als die Stadt Speyer den Grafen von Leiningen um sicheres Geleit bat für ihre Kaufleute, wenn sie den Jahrmarkt auf dem Michaelsberg besuchten,<ref>Johann Georg Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Band 2. Heidelberg 1834, S. 141 (Digitalisat).</ref> und Graf Emich VII. dies per Urkunde vom 25. August 1443 zusagte.<ref>Franz Xaver Glasschröder: Neue Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 1930, S. 74 (Urkundenregest Nr. 121).</ref> Im Jahr 1449 erließ der Abt des am Gebirgsrand oberhalb Dürkheims gelegenen Klosters Limburg eine erste Marktordnung und wandelte den Markt in ein öffentliches Kirchweihfest um. 1487 erwirkte Peter Kercher, Dekan des Speyerer St.-Guido-Stifts, für Pilger und Wohltäter der Michaelskapelle die Ablässe von insgesamt acht Kurienkardinälen; unter ihnen waren Francesco Todeschini Piccolomini, der spätere Papst Pius III., ein Sachwalter deutscher Interessen in Rom, sowie Giuliano della Rovere, der spätere Papst Julius II., der den Grundstein zum heutigen Petersdom legte.<ref>Franz Xaver Glasschröder: Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter. München 1903, S. 226 (Urkundenregest Nr. 550).</ref>

Im 16. Jahrhundert kamen bereits Händler aus der gesamten Pfalz. Angeboten wurden nicht nur Obst und Gemüse sowie Tiere wie Ochsen, Pferde oder Schweine, auch Woll- und Leinentuchhändler, Kessler, Kürschner, Weißgerber, Spengler, Sattler, Schuhmacher, Drechsler, Hutmacher, Eisenkrämer und andere Berufsgruppen boten ihre Waren an.

Vom Hügel auf die Wiese

Wegen der beengten Verhältnisse auf dem Michaelsberg wurde der Michaelismarkt nach mehrmaligem Hin und Her im Jahr 1577 endgültig nach unten an den Fuß des Hügels auf die etwa 45.000 m² großen Brühlwiesen verlegt, die sich links der Isenach auf 115 m Höhe<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref> erstrecken. Dort findet der Markt bis in die Gegenwart statt. Die gestiegene wirtschaftliche Bedeutung und die mit dem Marktzoll verbundenen Einnahmen führten zu fortwährenden Streitigkeiten zwischen dem Kloster Limburg und den Leininger Grafen, die eine ihrer Hauptburgen, die Hardenburg, bei Dürkheim hatten. Deshalb wurde kurzzeitig erwogen, das Fest nach Frankenthal zu verlegen, dem der Kurfürst von der Pfalz 1577 die Stadtrechte verliehen hatte. Mit Einführung der Reformation erlosch die religiöse Dimension des Festes.

17. bis 19. Jahrhundert

Die Michaelskapelle wurde 1601 abgerissen und 1990 an historischer Stelle wieder erbaut.<ref>Michaelskapelle. In: regionalgeschichte.net. Abgerufen am 22. April 2018.</ref> Zu Beginn des 17. Jahrhunderts kam es zu einer weiteren Vergrößerung des Marktes. Ende des 18. Jahrhunderts dauerte das Markttreiben bereits drei Tage und fand am Sonntag sowie am darauffolgenden Montag und Dienstag statt. Mit der vorübergehenden Eingliederung der Pfalz in den französischen Staat nach dem Einmarsch von französischen Truppen in den Jahren 1797 und 1798 ging das Recht den Markt abzuhalten auf die Stadt Dürkheim über.

Während die Händler an Bedeutung verloren, erlangten Vergnügungsangebote zunehmend größeres Gewicht. Im Jahr 1830 – unter bayerischer Verwaltung – gab es einen Zirkus, Feuerfresser, ein Kasperletheater, eine „Reitschule“ – pfälzische Bezeichnung für Karussell – und andere Schausteller, außerdem eine Vielzahl von Musikanten. Im Jahr 1832 wurde der Name „Wurstmarkt“ erstmals behördlich erwähnt. Der Grund dafür war der enorme Wurstkonsum während des Festes.

1879 erschien zum ersten Mal die Wurstmarktzeitung, in der bis 1981 Pfälzer Schriftsteller und Mundartdichter, aber auch Maler und Grafiker den Wurstmarkt vor- und darstellten.

1882 entstand der „Nachmarkt“, der sich anfangs auf den nachfolgenden Sonntag beschränkte; zur Unterscheidung wurde das ursprüngliche Marktwochenende nun „Vormarkt“ genannt. 1888 gab es ein Varieté-Theater, Photographen, Karussells, Ballwurf- und Schießbuden sowie Trinkhallen und Garküchen. Zu dieser Zeit wurde der Zirkus zur Hauptattraktion des Wurstmarktes.

20. Jahrhundert

Datei:Wurstmarkt und Saline.jpg
Wurstmarkt aus der Luft (2011)
Datei:Wurstmarktmenge.JPG
In der Menge (2008)
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Wurstmarkt bei Nacht (2019)

Im Jahr 1910 verlegten die Veranstalter das Fest probeweise auf das zweite und dritte Wochenende im September, weil dann in der Region meist stabileres Wetter herrscht als zum Monatsende. Amtlich wurde die Verlegung 1913, als die Königlich-Bayerische Staatsregierung ihre endgültige Zustimmung gab. Gleichzeitig wurde der Vor- und Nachmarkt jeweils um den Samstag verlängert, sodass der Wurstmarkt fortan sechs Tage dauerte. 1926 wurde der Wurstmarkt um einen weiteren Tag verlängert, 1951 um den siebten Tag und 1965 um den achten. Seit 1985, als der Vormarktfreitag als Festtag hinzukam, dauert es neun Tage lang. 1932 gab die Deutsche Reichsbahn erstmals ermäßigte Rückfahrkarten zum Besuch des Wurstmarkts aus.<ref>Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 3. September 1932, Nr. 36. Bekanntmachung Nr. 557, S. 222.</ref> Im Jahr 1934 baute Weingutsbesitzer und Küfermeister Fritz Keller das hölzerne Riesenfass mit einem Rauminhalt von etwa 1.700.000 Litern. Seither dient es – 1958 um einen Anbau erweitert – als Weinstube und Restaurant.

Während des Zweiten Weltkriegs fand kein Wurstmarkt statt. 1947 wurde statt des Wurstmarktes ein Herbstfest gefeiert. 1948 gab es wegen des Fleischmangels keinen Wurst-, sondern einen Fischmarkt. Es wurden lediglich mit Fisch belegte Brote und Fischwurst verkauft; zudem stand jedem Festgast ausschließlich eine Flasche Wein zu. Die Einhaltung dieser Begrenzung wurde durch eine Kennkartenlochung sichergestellt. In diesem Jahr wurden 46.650 Flaschen Wein zu je 5 RM verkauft. 1949 fand der erste „reguläre“ Nachkriegswurstmarkt statt. Der folgende wirtschaftliche Aufschwung ließ den Wurstmarkt boomen. Zwischen 1949 und 1958 verdoppelte sich der Weinkonsum nahezu auf 158.673 Liter.

Ab den 1950er Jahren kamen viele neue Fahrgeschäfte auf den Wurstmarkt. Der „Rotor“, „Menschen kleben an der Wand“ (1955), „Düsenspirale“, „Bobbahn“, „Drei-Stock-Autorennbahn“ und „Taifun“ (1957), „Sputnik“ mit einem Kranz von Weltraumkapseln, ein neues „Super-Riesenrad“ und ein „Sechs-Säulen-Autoscooter“ (1959) zeugen davon, dass der Markt zwischenzeitlich an Bedeutung gewonnen hatte. Im Jahr 1966 überstieg der Weinkonsum erstmals die 200.000-Liter-Grenze. Dies wurde auf den offiziellen Plakaten bestätigt: Der Wurstmarkt ist seitdem das größte Weinfest der Welt. Unter Anspielung auf die Olympischen Sommerspiele in München wurde der Wurstmarkt 1972 als „Schoppen-Olympiade“ bezeichnet. 1973 erhielt die Eröffnungsfeier eine neue Form. Historische Spielszenen beziehen sich seitdem auf die traditionellen Wurzeln des Wurstmarktes.

21. Jahrhundert

Wegen der COVID-19-Pandemie fiel 2020 der Wurstmarkt auf den Brühlwiesen aus. Stattdessen ging unter dem Motto „Mein Worschdmarkt Dehääm“ – pfälzisch für Mein Wurstmarkt daheim – am 12. September 2020 eine interaktive Anwendung online.<ref name="mein-worschdmarkt-dehaeaem">Mein Worschdmarkt Dehääm. In: speyer-kurier.de. 18. August 2020, abgerufen am 15. Dezember 2023.</ref> Bereits vorab gab es die Möglichkeit, Weinpakete zu bestellen. Um die Schausteller zu unterstützen, wurden bei der Tourist-Information der Stadt ab dem 18. August hölzerne Wurstmarkt-Winzer-Broschen verkauft, deren Stückzahl auf 2020 limitiert war und deren Erlös an die Schausteller floss.<ref name="mein-worschdmarkt-dehaeaem" />

Im Jahr 2021 wurde der Wurstmarkt erneut abgesagt;<ref>Dagmar Schindler-Nickel: Wurstmarkt auch 2021 abgesagt. In: Die Rheinpfalz, Lokalausgabe Bad Dürkheim. 6. Juli 2021, abgerufen am 10. Juli 2021.</ref> 2022 konnte der 606. Wurstmarkt dann wieder stattfinden, unter anderem mit einer Autogrammstunde des kompletten Teams des Zweitliga-Aufsteigers 1. FC Kaiserslautern im Festzelt.<ref>Dürkheimer Wurstmarkt endet mit Feuerwerk und positiver Bilanz. In: swr.de. 20. September 2022, abgerufen am 7. September 2024.</ref>

Aktuell

Wein- und Sektangebot

Die Organisatoren schreiben ein qualitativ hochwertiges Angebot an Weinen und Sekten vor. Alle offerierten Produkte müssen entweder über ein Weinsiegel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) oder über eine Prämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz verfügen. Diese Auszeichnungen müssen aus dem aktuellen Jahr stammen.

Sämtliche Weinausschankstellen sind verpflichtet, ein dem Wurstmarkt angemessenes Weinsortiment anzubieten. So müssen sie vier verschiedene Weine ausschenken; einer davon hat ein Riesling zu sein, je einer muss der Geschmacksrichtung trocken bzw. halbtrocken zugeordnet werden können und diese Bezeichnung auch auf dem Etikett tragen. Setzten die Winzer bei den Rebsorten früher hauptsächlich auf Weißweine, so ist seit dem Jahr 2004 auch die Abgabe von Rotwein an allen Ausschankstellen möglich. 2009 wurden je 15 weiße und rote Rebsorten angeboten, darunter allein 88 verschiedene Pfälzer Rieslinge.<ref name="rheinpfalz_2009-09-09_wein">Allein 88 rassige Rieslinge. In: Die Rheinpfalz. Ludwigshafen 9. September 2009.</ref> Konsumiert wird der Wein beim Dürkheimer Wurstmarkt oft als – meist saure – Schorle, und zwar vorzugsweise in Schoppen- oder Dubbegläsern, die einen halben Liter fassen.<ref name="mathe">Alexander Mathé: Wurstmarkt: Das Oktoberfest des Weins. In: Weinherbst 2012. S. 30 f. (Beilage zur Wiener Zeitung vom 27. Oktober 2012).</ref> Seit dem Jahr 2023 wird auch alkoholfreier Wein ausgeschenkt.<ref>S. W. R. Aktuell: Erstmals alkoholfreier Wein auf dem Dürkheimer Wurstmarkt. 21. April 2023, abgerufen am 10. September 2023.</ref><ref>S. W. R. Aktuell: 608. Dürkheimer Wurstmarkt läuft auf Hochtouren. 6. September 2024, abgerufen am 29. Oktober 2025.</ref>

Ambiente

Herzstück des Dürkheimer Wurstmarktes sind seit langer Zeit die Schubkärchler, deren Name sich von den Schubkarren der Marktbeschicker der Anfangszeit ableitet. Die Schubkärchler verfügen in 36 historischen, mit Stoffplanen überdachten Weinständen jeweils über etwa 120 Sitzplätze an hölzernen Tischen und Bänken. In zwei Weinhallen und einer Bierhalle spielen Musikkapellen Livemusik. In zwei Speisezelten werden verschiedene Pfälzer Spezialitäten zubereitet.

Musik

Auch wenn sich die Musikszene des Wurstmarktes allmählich auch der Moderne geöffnet hat, so ist die traditionelle Volksmusik nach wie vor am meisten verbreitet. Sepp Gußmann, der 40 Jahre lang als „Ehrenkapellmeister des Dürkheimer Wurstmarktes“ gegolten hatte, wurde 2007 mit damals 80 Jahren in den selbst gewählten „Wurstmarktruhestand“ verabschiedet. Als er 2015 starb, widmete ihm die Stadt Bad Dürkheim einen Nachruf auf ihrer Website.<ref name="gußmann">Sepp Gußmann gestorben. Stadt Bad Dürkheim, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2015; abgerufen am 11. März 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bad-duerkheim.de</ref>

Pfälzer Mundart

Seit den 1960er Jahren findet am ersten Montag des Wurstmarktes der Literarische Frühschoppen statt, bei dem Pfälzer Mundartdichter ihre Muttersprache in Wort und Lied präsentieren. Dazu gehören neben diversen Musikgruppen unter anderem die Dichter Eugen Damm († 2017), Gisela Gall, Waltraud Meißner, Hans-Jürgen Schweizer, Hans-Peter Schwöbel und Paul Tremmel († 2025).<ref name="rheinpfalz_2009-09-09_mundart">„Literarischer“ im Südwest-Fernsehen. In: Die Rheinpfalz. Ludwigshafen 9. September 2009.</ref> Nachfolger von Günther Hauck, der die Veranstaltung 20 Jahre lang moderiert hatte, wurde 2007 der „Dürkheimer Barde“ Reinhard Brenzinger († 2025). 2009 nahm das SWR Fernsehen erstmals eine TV-Aufzeichnung mit Judith Kauffmann als Co-Moderatorin ins Programm.<ref name="rheinpfalz_2009-09-09_mundart" />

Veranstaltungsradio

Bis 2022 fand auf dem Wurstmarkt ein Veranstaltungsradio statt. Gesendet wurde auf der UKW-Frequenz 104,4 MHz mit 50 W vom Dach der einstigen Talstation der Bad Dürkheimer Gondelbahn beziehungsweise nach deren Abbruch von einem temporären Stahlfachwerkturm neben der Polizeiwache.<ref>Wurstmarkt-Radio von RPR1. sendet auf UKW 104,4 MHz mit 50 Watt. 8. September 2018, abgerufen am 8. November 2024.</ref><ref>RPR1 mit Veranstaltungsfunk zum Dürkheimer Wurstmarkt - Rundfunkforum. Abgerufen am 8. November 2024.</ref>

Literatur

  • Eva Klag-Ritz (Redaktion) und Hartmut Frien (Fotos): Der Dürkheimer Wurstmarkt. Pfälzische Verlagsanstalt, Landau in der Pfalz 1988, ISBN 978-3-87629-137-6.
  • Kurt Lukas: 50 Jahre Dürkheimer Wurstmarkt – das größte Weinfest der Welt. Dokumentation des Wurstmarktes 1938, der Herbstfeste 1947 und 1948 sowie der Wurstmärkte 1949 bis 1998. Bad Dürkheim 1999 (Festschrift).

Weblinks

Commons: Dürkheimer Wurstmarkt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

Koordinaten: 49° 27′ 57,7″ N, 8° 10′ 15,7″ O

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