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Wu Bin

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(Weitergeleitet von Wu Pin)
Datei:Detail of landscape by Wu Pin (Wu Bin), ink and color on paper, 1610.JPG
Ausschnitt aus einer Landschaft

Wu Bin, auch Wu Pin genannt (* 1545 oder 1568 oder 1573 in Putian, Provinz Fujian; † 1620er Jahre;<ref>artnet.de: Wu Bin - Verkaufsresultate</ref> [genaue Lebensdaten sind nicht bekannt]) war ein chinesischer Landschaftsmaler, der um die Wende vom 16. auf das 17. Jahrhundert wirkte. Er wurde auch "Wenzhong" genannt, sein Spitzname war "Zhiyin Toutuo", was so viel wie "Bettelmönch im Tempel, versteckt unter Zweigen"<ref>china-on-site.com: Painting - Wu Bin.</ref> bedeutet.

Leben und Wirken

Unter Kaiser Wanli (1572 bis 1620) aus der Ming-Dynastie wurde er in die Hauptstadt Nanjing als Beamter mit dem Titel "Kaiserlicher Sekretär für Öffentliche Arbeiten" berufen und wurde dort Hofmaler. Seine malerischen Fähigkeiten wurden auch von Privatleuten und buddhistischen Tempeln geschätzt. Sein Stil in der Landschaftsmalerei und in den Porträts war grundsätzlich verschieden von der damals vorherrschenden, versteinerten Malschule. In späteren Jahren wurde er Anhänger des Chan-Buddhismus, des Zen-Buddhismus. Er weilte auf dem Qixia Shan (Qixia-Berg) 20 km nordöstlich von Nanjing. Dort porträtierte er Mönche und Priester unter anderem bei ihren Tätigkeiten als Zauberer/Magier. Diese magischen Praktiken wurden und werden auch heute noch von den Gläubigen erbeten. Wu Bin erstellte die Porträts mit viel Ironie und Sarkasmus.

Ende

In den 1620er Jahren wurde Wu Bin beschuldigt, Kritik an dem berüchtigten Eunuchen Wei Zhongxian (1568 bis 1628) zu üben. Er wurde gefangen genommen. Danach gibt es von ihm keine Spur mehr.

Werke

Literatur

  • Katherine Persis Burnett: The Landscapes of Wu Bin (c1543 - c1626) and a Seventeenth-Century Discourse of Originality. University of Michigan Press, Ann Arbor, Michigan, USA; auch als Digitalisat.

Weblinks

Commons: Wu Bin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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