Zum Inhalt springen

Wolfsölden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wolfsölden
Gemeinde Affalterbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Wolfs%C3%B6lden 48° 55′ N, 9° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 55′ 12″ N, 9° 21′ 15″ O
 {{#coordinates:48,920108333333|9,3541694444444|primary
dim=10000 globe= name=Wolfsölden region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Postleitzahl: 71563
Vorwahl: 07144
Wolfsölden (Baden-Württemberg)
Wolfsölden (Baden-Württemberg)
Lage von Wolfsölden in Baden-Württemberg
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Der Weiler Wolfsölden ist ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Affalterbach.

Geographische Lage

Er liegt links oberhalb des Buchenbachtals sowie östlich des Affalterbacher Hauptortes.<ref>Wolfsölden - Wohnplatz. In: LEO-BW. Abgerufen am 7. August 2025.</ref>

Umliegende Orte sind Burgstall an der Murr im Nordosten, der Kirschenhardthof im Osten, Weiler zum Stein-Heidenhof, Birkachhof und Steinächle im Südosten, Böllenhöfe und Siegelhausen im Südwesten, Affalterbach im Westen, Birkhau und Kirchberg an der Murr im Nordwesten.

Geschichte

Der Weiler Wolfsölden entstand im Anschluss an die um 1100 von den Hessonen erbaute und mittlerweile abgegangene Burg Wolfsölden und war, wie auch der heutige Affalterbacher Hauptort, Teil der zur Burg gehörigen Herrschaft. 1322 verkauften die Grafen von Löwenstein die Burg mit der verbliebenen Herrschaft an Württemberg. Es ist ungeklärt ob und wie Württemberg die Burg überhaupt nutzte, in jedem Fall verloren Burg und Burgherrschaft zunehmend an Bedeutung.<ref>Affalterbach. In: Christoph Friedrich von Stälin (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Marbach (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 48). H. Lindemann, Stuttgart 1866, S. 38–145 (wikisource.org).</ref>

Datei:Wolfsölden, Affalterbach, Andreas Kieser.png
Wolfsölden im Forstlagerbuch von Andreas Kieser (1686)

Mit dem Bedeutungsverlust der Wolfsöldener Burgherrschaft verlor auch der Weiler seine Eigenständigkeit und wurde schließlich zu einem Teil der Gemeinde Affalterbach. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1525 zufolge bestand Wolfsölden zu diesem Zeitpunkt aus nur drei Häusern, gegenüber dreiundvierzig in Affalterbach.<ref>Affalterbach gestern. In: www.affalterbach.de. Abgerufen am 7. August 2025.</ref> Eine erste bildliche Darstellung von Wolfsölden gab es 1686 im Forstlagerbuch von Andreas Kieser, welche zudem die Ruine der einstigen Burg zeigt. Hier ist auch die Mühle am Buchenbach zu erkennen.

Literatur

  • Paul Sauer: Wolfsölden. Jugend in einem schwäbischen Bauerndorf. Silberburg-Verlag Tübingen 2007. ISBN 978-3-87407-738-5.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein