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Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland

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Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung Januar 2005
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Ludwigshafen am Rhein
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Förderung von Bildung und Unternehmertum in Deutschland
Vorsitz Mathias Haase (Vorstandsvorsitzender)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder rund 130 Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen
Website wissensfabrik.de

Die Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V. mit Sitz in Ludwigshafen ist ein Zusammenschluss von rund 130 Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen, „die den Standort Deutschland stärken und öffentliche Impulse setzen wollen.“<ref name=WIF! /> Als gemeinnütziger Verein engagiert sich die Wissensfabrik mit MINT-Bildungsprojekten an Grund- und weiterführenden Schulen und unterstützt Existenzgründer und Jungunternehmer.

Ziele

Ziel des Vereins ist es, „gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Akteuren den Standort Deutschland zukunftsfähiger und die junge Generation fit für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft zu machen.“<ref name=WIF!>Die Wissensfabrik. Wissensfabrik, 4. September 2018, abgerufen am 24. März 2019.</ref>

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen Projekte im Bildungsbereich und bei Unternehmen.<ref name=WIF! /> Einen Schwerpunkt stellt die frühkindliche Bildung dar, also die Zusammenarbeit mit Kitas und Grundschulen bei der Vermittlung von Naturwissenschaften, Technik und Informatik. Ebenso gehören Aktionen zur Berufsorientierung in weiterführenden Schulen und Hochschulkooperationen zum Bildungsportfolio der Wissensfabrik. Im Bereich Unternehmertum unterstützt die Wissensfabrik junge Unternehmerinnen und Unternehmer im Rahmen von Mentoringprogrammen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Geschäftsideen. Gemeinsam mit dem Handelsblatt und UnternehmerTUM veranstaltet die Wissensfabrik einmal im Jahr den Gründerwettbewerb Weconomy.<ref name=HDB1> Das sind die zehn Sieger des Start-up-Contests Weconomy. Handelsblatt, 12. September 2018, abgerufen am 24. März 2019. </ref>

Die Wissensfabrik versteht sich als Mitmacher-Initiative, die einen Beitrag für den Bildungs- und Unternehmensstandort Deutschland leisten möchte.<ref name=BOS1>Lernen fürs Leben: Die Wissensfabrik. Bosch, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref> Der Satzungszweck<ref name="WIF2">Vereinssatzung 2013. 4. September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. März 2019.</ref> soll insbesondere verwirklicht werden durch:

  • Stärkung und Förderung der nationalen Zusammenarbeit und Netzwerkbildung von Persönlichkeiten, Unternehmen, Stiftungen und Institutionen sowie Politik und wissenschaftlichen Einrichtungen zur Stärkung des Standorts Deutschland
  • Durchführung von Seminaren von in der Regel interdisziplinär angelegten Lehrprojekten im vorwettbewerblichen Bereich
  • Förderung von Existenzgründungen und unternehmerischen Kompetenzen an Hochschulen und im Bildungsbereich
  • Würdigung herausragender Engagements im Bereich der Lehre, Forschung und Entwicklung
  • Übernahme von Projekten in den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung; Einwerbung von zusätzlichen Mitteln bei Wirtschaft, Verwaltung und sonstigen Institutionen für die Förderung und Durchführung von Lehr- und Forschungsvorhaben
  • Monitoring und Evaluation von Lern- und Trainingskonzepten sowie entsprechender Programme
  • Förderung der Zusammenarbeit in Lehre und Forschung im Bereich Entrepreneurship und Human Resource Development

Geschichte

Die Wissensfabrik wurde im Januar 2005 von den Unternehmen BASF, Robert Bosch GmbH, Fischer, Follmann, KSB Aktiengesellschaft, ThyssenKrupp, Trumpf, Voith und Wall als gemeinnütziger Verein gegründet. Unter den Gründern waren unter anderem Jürgen Hambrecht, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BASF, Franz Fehrenbach, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Robert Bosch GmbH, Berthold Leibinger, ehemaliger Trumpf-Aufsichtsratsvorsitzender und Fischer-Chef Klaus Fischer.<ref name=GRÜ1>Unternehmen für Deutschland. Kulturwandel.org, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>

Heute umfasst das Netzwerk rund 130 Unternehmen und unternehmensnahe Stiftungen.<ref name="BR">Bayerischer Rundfunk: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Doppelstunde in der Montagehalle (Memento vom 17. Juni 2006 im Internet Archive), br-online.de, 18. Mai 2006.</ref><ref name="weltonline">Wir brauchen viel Disziplin. DieWelt, 27. August 2006, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>

Am 4. Oktober 2006 verlieh der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz an den Mitgründer Berthold Leibinger: „Mit der Berthold Leibinger Stiftung wie auch privat fördert er seit vielen Jahren wissenschaftliche, kulturelle, soziale und kirchliche Einrichtungen. Er und andere dem Gemeinwohl verpflichtete Unternehmer haben im vergangenen Jahr die vielbeachtete Initiative «Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland» ins Leben gerufen, die den Standort Deutschland in einer globalen Welt zukunftsfähig machen will.“<ref name=KOE1>Rede von Bundespräsident Horst Köhler bei der Jahresversammlung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Bundespräsidialamt, 11. Mai 2007, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>

Im April 2007 übernahm Bundespräsident Horst Köhler nach einem Appell an die Wirtschaft, sich stärker sozial zu engagieren, die Schirmherrschaft der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V.“ und behielt sie bis zu seinem Rücktritt inne. In einem Interview des Wochenmagazins Focus sagte Köhler dazu<ref>Köhler nimmt Unternehmer in die Pflicht. Focus, 18. März 2007, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>: „Ich möchte den deutschen Unternehmern sagen: Unterschätzt nicht die soziale Dimension. Es reicht nicht mehr, sich nur um die Arbeitnehmer zu kümmern und ab dem Werkstor ist es wurscht.“ Zur Beteiligung von Unternehmen am sozialen Engagement sähe Köhler eine Fülle von Möglichkeiten. Das Magazin schrieb dazu: „Der Bundespräsident denkt beispielsweise an die Ausstattung von Schulen mit Computern, die Renovierung von Klassenräumen oder die Unternehmer-Initiative «Wissensfabrik», die in Schulen erklärt, was Wirtschaft ausmacht.“

Seit der Gründung der Wissensfabrik 2005 sind mehr als 3.000 Kooperationen zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen entstanden, bei denen technische und naturwissenschaftliche Inhalte im Vordergrund stehen. Die Organisation will dabei nicht Geld, sondern Know-how und betriebliche Praxis an die Schulen bringen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />br-online.de (Memento vom 17. Juni 2006 im Internet Archive), 18. Mai 2006</ref>

Organisation

Die Wissensfabrik ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Ludwigshafen. Gesteuert wird der Verein durch die Organe Lenkungskreis, Mitgliederversammlung und Vorstand.<ref name=WIF2 /> Der Lenkungskreis berät, bestellt und überwacht den Vorstand und entscheidet über die strategische Ausrichtung des Vereins. Er setzt sich zusammen aus den Gründungsmitgliedern der Wissensfabrik, gewählten Vertretern der Mitgliederversammlung sowie Personen, die durch den Lenkungskreis selbst bestellt wurden.<ref name=WIF2 />

Die Geschäftsstelle koordiniert die gemeinsame Arbeit, ist Ansprechpartner für die Presse und wirkt als Schnittstelle für den Wissensaustausch unter den Mitgliedern und Partnern. Sie wird durch die Vorstandsvorsitzende geleitet. Mitgliedsunternehmen delegieren Mitarbeiter/-innen in das Team der Geschäftsstelle.<ref>Wissensfabrik wer wir sind. Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2018.</ref> Die thematischen Arbeitskreise zu Bildung und Unternehmertum bestehen aus Vertretern der Mitgliedsunternehmen und sorgen unter anderem für eine Weiterentwicklung der inhaltlichen Arbeit, ein Monitoring der Ziele sowie die Integration neuer Mitglieder.<ref>Bildung braucht Unternehmergeist, Für ein bürgerschaftliches Engagement kleiner und mittelständischer Unternehmen in der Bildung. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>

Zielgruppen

Jungunternehmer

Mit Hilfe eines Mentorenprogramms<ref>Die Wissensfabrik in Lübeck: Mehr Wissen, mehr Können, mehr Zukunft. 1. März 2018, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref> will die Wissensfabrik eingehende Anfragen von Gründungswilligen steuern und jungen Unternehmern Ansprechpartner vor Ort vermitteln. Durch das Netzwerk der Wissensfabrik wird es den Mentees möglich, auf die gesamte Expertise der Unternehmen aus den verschiedenen Branchen zurückzugreifen. Außerdem hat die Wissensfabrik noch weitere Projekte, um junge Gründerinnen und Gründer in Deutschland zu unterstützen und zu fördern. Hierzu zählen der Gründerwettbewerb Weconomy,<ref>Website Weconomy</ref><ref>Weconomy-Award: Wo Gründer plötzlich Topmanager inspirieren. Abgerufen am 20. Mai 2019.</ref> der jährlich gemeinsam mit UnternehmerTUM und Handelsblatt veranstaltet wird, sowie das Format Student2Start-up.<ref name=S2S1>Hochschule Fresenius und Wissensfabrik schreiben Erfolgsgeschichte weiter. Hochschule Fresenius, 18. September 2018, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. Mai 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.hs-fresenius.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> In diesem Zusammenhang ist die Wissensfabrik auch Mitglied im Initiativkreis des BMWI-Projekts „Unternehmergeist in die Schulen“.<ref>Unternehmergeist in die Schulen: Initiatoren. Abgerufen am 29. April 2014.</ref>

Bildungseinrichtungen

Mitglieder der Wissensfabrik können sogenannte „Bildungspartnerschaften“ mit Kindertagesstätten und/oder Schulen eingehen und somit Wissenstransfer und Kompetenzentwicklung in Technik/IT, Naturwissenschaften und ökonomischer Bildung entlang der gesamten Bildungskette unterstützen. Für die Bildungseinrichtungen entstehen dadurch keine Kosten. Die Projektumsetzung erfolgt durch Lehrkräfte der jeweiligen Bildungseinrichtung, das Mitgliedsunternehmen trägt dabei lediglich die Kosten der anfallenden Projektmaterialien. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen richtet die Wissensfabrik nach dem Beutelsbacher Konsens aus. Die drei Säulen dieses Konsenses umfassen das Überwältigungsverbot (keine Indoktrination der Schüler mit persönlichen Meinungen), Beachtung und Diskussion kontroverser Positionen in Wissenschaft und Politik im Unterricht sowie die Befähigung der Schüler, in politischen Situationen ihre eigenen Interessen zu analysieren. Diese Elemente finden sich auch in dem von der Wissensfabrik ausgearbeiteten Selbstverständnis für verantwortliches Handeln in der Schule wieder, dem alle Mitglieder verbunden sind, die im Namen der Wissensfabrik Bildungspartnerschaften mit Kitas und Schulen eingehen.<ref>Bundeszentrale für politische Bildung: Beutelsbacher Konsens | bpb. Abgerufen am 26. Juni 2019.</ref>

Projektarbeit

Die Wissensfabrik versteht sich als offene Plattform für alle Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Initiativen, die Wissen fördern und teilen wollen. Partner, Experten sowie Mitgliedsunternehmen bringen Projekte in die Wissensfabrik mit ein. Aus diesem Projektpool entwickelt die Wissensfabrik gemeinsam mit wissenschaftlichen Institutionen praxisbewährte, wissenschaftlich fundierte Bildungsprojekte, die dann jedem Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stehen. Derzeit gibt es fünf Mitmach-Projekte, die in Bildungspartnerschaften umgesetzt werden:<ref>Wer will fleißige Handwerker sehen... BASF, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>

  • KiTec – Kinder entdecken Technik
  • NaWi – geht das? Naturwissenschaften entdecken
  • School2Start-up – Schüler entdecken Wirtschaft
  • IT2School – Gemeinsam IT entdecken
  • City4Future - Entwickle deine klimafreundliche Stadt der Zukunft

Neben den Bildungsprojekten umfasst das Portfolio auch Projekte für Studenten und Start-ups:<ref name=LBBW1>Wissensfabrik und LBBW unterstützen Jugend forscht-Preisträger. 13. Juni 2018, abgerufen am 24. Mai 2019.</ref>

  • Speedmentoring
  • Gründerwettbewerb Weconomy
  • Student2Start-up

Für das Technikprojekt "KiTec – Kinder entdecken Technik" trägt die Wissensfabrik seit 2018 das Wirkt-Siegel des unabhängigen Beratungshauses Phineo.<ref>KiTec - Kinder entdecken Technik - Details - PHINEO. Abgerufen am 2. Juli 2018.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />