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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung
(WZB)
colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung logo.svg
Rechtsform gemeinnützige GmbH
Gründung 1969
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Berlin, Deutschland
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Entwicklungen, Probleme und Innovationschancen moderner Gesellschaften
Methode Problemorientierte Grundlagenforschung
Aktionsraum International vergleichend
Personen Nicola Fuchs-Schündeln (Präsidentin seit 1.9.2024)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz 23,3 Mio. Euro (2017)<ref>WZB – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung: Bericht 2017. Hrsg. von Jutta Allmendinger. Berlin [2018], ISSN 0935-574X, S. 149 (PDF; 2,9 MB [PDF-S. 151; abgerufen am 1. Februar 2019]).</ref>
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 383 (2017)
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.wzb.eu

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in Berlin ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften. Das 1969 gegründete Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Datei:Berlin-WZB-2007.jpg
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Datei:Gedenktafel Reichpietschufer 50 (Tierg) INNO Baum.jpg
Gedenktafel für den INNO-Baum auf dem Gelände des Wissenschaftszentrum

Organisation

Das WZB wurde 1969 auf Initiative von Bundestagsabgeordneten der SPD und der Union gegründet<ref>Ariane Berthoin Antal, Jürgen Kocka: Geschichte des WZB. Immer einen Schritt voraus. In: Der Tagesspiegel. 8. März 2009, abgerufen am 1. Februar 2019.</ref> und trug innerhalb der ersten Jahre den Namen International Institute of Management – Wissenschaftszentrum Berlin. Im WZB arbeiten rund 200 deutsche und ausländische Soziologen, Politologen, Wirtschaftswissenschaftler, Historiker, Statistiker, Informatiker und Rechtswissenschaftler zusammen. Am WZB wird problemorientierte Grundlagenforschung zu ausgewählten sozialen und politischen Themenfeldern betrieben. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die westlichen Gesellschaften, Mittel- und Osteuropa sowie China. Von besonderem Gewicht sind Fragen der Globalisierung.

Das WZB gliedert sich in sieben Forschungsschwerpunkte:<ref>Das WZB. In: wzb.eu, abgerufen am 23. Dezember 2018.</ref>

  1. Dynamiken sozialer Ungleichheiten
  2. Markt und Entscheidung
  3. Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel
  4. Internationale Politik und Recht
  5. Wandel politischer Systeme
  6. Migration und Diversität
  7. Politische Ökonomie der Entwicklung

Die Rechtsform des WZB ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Trägerschaft teilen sich mit 75 % die Bundesrepublik Deutschland und 25 % das Land Berlin.

Das WZB kooperiert als außeruniversitäre Einrichtung eng mit den Berliner Universitäten. Viele Wissenschaftler sind dort zugleich Hochschullehrer oder haben Lehraufträge. Auch mit Forschungseinrichtungen im Ausland bestehen vielfältige Kooperationen.

Das WZB ist leitend für die Koordination des 2017 gegründeten Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft zuständig.<ref>Deutsches Internet-Institut: Berlin-Brandenburger Konsortium erhält Zuschlag. Bundesministerium für Bildung und Forschung entscheidet sich in bundesweitem Wettbewerb für den Standort Berlin. Pressemitteilung. In: wzb.eu, 23. Mai 2017, abgerufen am 23. Dezember 2018.</ref>

Seit 1. September 2024 ist die Wirtschaftswissenschaftlerin Nicola Fuchs-Schündeln Präsidentin des WZB.

Am 17. Februar 2009 feierte das WZB sein 40-jähriges Bestehen im Roten Rathaus von Berlin. Nachdem die Gründung vor 40 Jahren umstritten war, hat sich das WZB mittlerweile als anerkannte Sozialforschungs-Einrichtung etabliert.<ref>Torsten Harmsen: Einst befehdet, heute international anerkannt: Das Wissenschaftszentrum Berlin wird vierzig Jahre alt. Am Anfang flogen Stinkbomben. In: Berliner Zeitung. 14. Februar 2009, abgerufen am 3. Juni 2018.</ref>

Das WZB bringt vierteljährlich die Zeitschrift WZB-Mitteilungen heraus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WZB-Publikationen: Mitteilungen (Memento vom 12. Oktober 2010 im Internet Archive). In: wzb.eu, abgerufen am 5. Juli 2018.</ref>

Bekannte Wissenschaftler und Gastwissenschaftler

Gebäude

Der Gebäudekomplex ist ein Entwurf der britischen Architekten James Stirling und Michael Wilford aus den Jahren 1979–1988 im Stil der Postmodernen Architektur. Er liegt am Reichpietschufer des Landwehrkanals im Ortsteil Tiergarten des Bezirks Mitte. Integriert wurde zur Uferstraße das einzige Gebäude, das in dieser Gegend den Zweiten Weltkrieg überstanden hatte: Das 1894 gebaute Reichsversicherungsamt im Stil der Neorenaissance. Das gesamte Projekt – bestehend aus Neubau und Umnutzung/Modernisierung des Altbaus – war Teil der Internationalen Bauausstellung 1987 (IBA 87). Als Kontaktarchitekten für Stirling und Wilford diente das Berliner Architekturbüro BJSS,<ref>Rolf Rave: Bauen seit 1980 in Berlin – ein Führer zu 400 Bauten in Berlin von 1980 bis heute. G + H Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-931768-80-5.</ref> als Tragwerksplaner der Bauingenieur Stefan Polónyi.<ref>Stefan Polónyi: Lebensläufe von eigener Hand. In: Biografisches Archiv Dortmunder Universitäts-Professoren und -Professorinnen. Valentin Wehefritz, 2010, abgerufen am 11. Januar 2022.</ref>

A.SK Social Science Award

Das WZB vergibt seit 2007 alle zwei Jahre den A.SK Social Science Award. Die Höhe des Preisgelds wechselt und beträgt zwischen 75.000 Euro und 200.000 US$.<ref>A.SK Social Science Award. In: wzb.eu. WZB, abgerufen am 9. Juli 2016.</ref> Auf der Seite des WZB heißt es hierzu: „Der Preis würdigt Wissenschaftler, die in ihren Arbeiten einen Beitrag zu gesellschaftlichen und politischen Reformen leisten.“ Als erster Preisträger des A.SK Social Science Award wurde der britische Ökonom Anthony Atkinson 2007 für seine Forschungen über soziale Ungleichheit geehrt. 2009 erhielt die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum den A.SK Social Science Award für ihre Forschungen über die Bedingungen menschlichen Zusammenlebens und soziale Gerechtigkeit. 2011 wurde mit Transparency International erstmals eine Institution ausgezeichnet. 2013 wurde der Preis an Paul Collier (Oxford University) verliehen für seine Forschungsarbeiten über ‚The Bottom Billion‘ der Weltbevölkerung. 2015 erhielt die französisch-amerikanische Entwicklungsökonomin Esther Duflo (Massachusetts Institute of Technology und Abdul Latif Jameel Poverty Action Lab in Cambridge) den Preis für ihre experimentellen Forschungsmethoden im Bereich Armutsbekämpfung. 2017 wurde der österreichisch-amerikanische Politikwissenschaftler John G. Ruggie (Harvard University) ausgezeichnet. 2019 ging der Preis an den US-amerikanischen Ökonomen Raj Chetty (Harvard University). Der spätere Träger des Wirtschaftsnobelpreises Daron Acemoglu (Massachusetts Institute of Technology) wurde 2023 für seine Forschung zu Wohlstand und politischer Stabilität mit dem A.SK Social Science Award geehrt.<ref>WZB ehrt Daron Acemoglu für seine Forschung zu Wohlstand und politischer Stabilität. 26. September 2023, abgerufen am 14. Januar 2026.</ref> Zuletzt erhielt 2025 die Ökonomin Pinelopi Koujianou Goldberg (Yale University) den Preis für ihre Forschung zu globalen Handelsverflechtungen und Ungleichheit.<ref>WZB ehrt Penny Goldberg für ihre Forschung zu globalen Handelsverflechtungen und Ungleichheit. 15. September 2025, abgerufen am 14. Januar 2026.</ref> Zusätzlich wurden bis 2022 Fellowships für Postdoktoranden finanziert. Seit 2023 wird stattdessen der A.SK Bright Mind Award an jüngere Sozialforschende verliehen. 2023 waren die ersten Preisträgerinnen Filiz Garip und Stefanie Stantcheva. 2025 wurde der Politikwissenschaftler Vicente Valentim ausgezeichnet.<ref>Preisträgerinnen und Preisträger des Bright Mind Awards. Abgerufen am 14. Januar 2026.</ref>

Ehemalige Präsidenten des WZB

Beteiligungen

Das Wissenschaftszentrum ist Gesellschafter der PD – Berater der öffentlichen Hand.<ref>Vorstellung der PD. (PDF) In: pd-g.de. 12. Mai 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Mai 2021; abgerufen am 21. Mai 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pd-g.de</ref>

Zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Deutschen Zentrum für Altersfragen und der Charité gründete das WZB im Jahr 2022 das Share Berlin Institute.<ref>New research institute: The SHARE Berlin Institute. Abgerufen am 4. Oktober 2023.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Gerhard Jahn: Es ging um Berlin. Rückblick auf das Entstehen des WZB. In: Burckhard Wiebe (Red.): Art und Ort der Forschung. 25 Jahre WZB. Hrsg. vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung. WZB, Berlin 1994, DNB 941324869 (anderer Titel: 25 Jahre WZB. Art und Ort der Forschung. OCLC 680520304), S. 11–22.

Weblinks

Commons: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Koordinaten: 52° 30′ 23″ N, 13° 21′ 57″ O

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