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Tatik Papik

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Datei:Nagorno 5 dram 2.jpg
5-Bergkarabach-Dram-Münze mit Tatik Papik

Tatik Papik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚Großmutter und Großvater‘) oder „Wir sind unsere Berge“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Menk’ enk’ mer sarerě) ist ein Monument auf einem Hügel am nördlichen Stadteingang von Stepanakert, das 1967 errichtet wurde.<ref>Artsakh: A Photographic Journey by Hrair Khatcherian, p.49. ISBN 0-9697620-0-7</ref>

Das Werk des armenischen Bildhauers Sargis Baghdasaryan wurde weithin als Symbol der De-facto-Unabhängigkeit der Republik Bergkarabach (später Republik Arzach) angesehen. Es besteht aus Tuff und zeigt einen alten armenischen Mann und eine Frau, die Bergbewohner aus Bergkarabach darstellen. Die Skulptur war auch auf dem Wappen der Republik Bergkarabach abgebildet. Ferner ist Tatik Papik auf der Rückseite einer 5-Dram-Münze aus dem einzigen bisher erschienenen Umlaufmünzensatz aus Bergkarabach vom Jahr 2004 abgebildet.

Tatik Papik ist in ostarmenischer Sprache auch unter dem Namen „Tatik jew Papik“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tatik e͡w Papik) bekannt und als „Mamig jew Babig“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Mamik ew Papik) in westarmenischer Sprache.

Am 29. September 2023 hissten aserbaidschanische Beamte die Flagge Aserbaidschans auf dem Monument, am selben Tag, an dem sie Stepanakert zurückeroberten,<ref>Armenians describe journey to safety after fall of their homeland. The Independent, 29. September 2023, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> nach der zehn Tage zuvor begonnenen aserbaidschanischen Militäroffensive in Bergkarabach und der anschließenden Flucht der armenischen Bevölkerung.<ref>Presidential consultant in Karabakh shares picture from Azerbaijan's Khankendi. 29. September 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. September 2023; abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es wurden Bedenken geäußert, Aserbaidschan könnte das Monument zerstören.<ref>The Cultural Genocide Against Armenians. TIME, 12. Oktober 2023, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Rhea Nayyar: Symbolic Armenian Monument in Artsakh at Risk of Destruction. Hyperallergic, 2. Oktober 2023, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Artsakh: the end of history. Pressenza, 27. September 2023, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Stattdessen beschlagnahmte die aserbaidschanische Regierung das Monument mit der Begründung, es sei „1967 in der Stadt Xankəndi in Aserbaidschan errichtet worden und sei eines der vielen Beispiele für Aserbaidschans Toleranz gegenüber multikulturellen und nationalreligiösen Monumenten“. Gleichzeitig behauptete sie, das Monument sei „armenisiert“ und schon immer ein aserbaidschanisches Symbol gewesen.<ref>Azerbaijan starts process of appropriating Karabakh's 'We Are Our Mountains' monument. News.am, 26. August 2024, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im November 2024 wurden auf der Social-Media-Plattform Telegram Fotos und Videos veröffentlicht, die Vandalismus an der Vorder- und Rückseite des Monuments zeigten. Zu den Schäden zählen unter anderem abfällige Graffiti gegenüber Armeniern und Armenien. Auch die Umgebung des Monuments wurde beschädigt. Die aserbaidschanische Regierung erwägt angeblich, das Monument abzureißen.<ref>Vandalism of the ‘We Are Our Mountains’ Monument. Monumentwatch.org, 8. November 2024, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rezeption

Die kalifornische Crossover-Band System of a Down, deren Mitglieder ausschließlich armenischer Herkunft sind, verwendet eine Ansicht des Monuments für die Standbild-Videos zu ihren Liedern Protect the Land und Genocidal Humanoidz (2020).<ref>Genocidal Humanoidz, YouTube-Video vom 6. November 2020.</ref> Laut eigenen Angaben möchte die Band, die 15 Jahre lang keine neue Musik veröffentlicht hat, mit den beiden Liedern auf den aktuellen Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um Bergkarabach hinweisen und Spendengelder für den in Kalifornien ansässigen Armenia Fund generieren.<ref>Emma Wiepking: System of a Down teilen zwei Songs über Bergkarabachkonflikt, Rolling Stone vom 6. November 2020.</ref><ref>Lothar Gerber: System Of A Down veröffentlichen zwei neue Songs Im: Metal Hammer vom 6. November 2020.</ref>

Weblinks

Commons: Tatik Papik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 39° 50′ 13,5″ N, 46° 46′ 11,7″ O

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