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Windpark Kirchberg (Hunsrück)

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(Weitergeleitet von Windpark Kirchberg)
„Windpark Kirchberg“
Datei:Windpark-Kirchberg02.jpg
Windpark im Bau
Windpark im Bau
Lage

Windpark Kirchberg (Hunsrück) (Rheinland-Pfalz)
Windpark Kirchberg (Hunsrück) (Rheinland-Pfalz)
Koordinaten 50° 0′ 13″ N, 7° 23′ 12″ OKoordinaten: 50° 0′ 13″ N, 7° 23′ 12″ O
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Land Bundesrepublik Deutschland
Rheinland-PfalzDatei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz
Daten

Typ Onshore-Windpark
Primärenergie Windenergie
Leistung 53 MW (elektrisch)
Eigentümer Cerventus Naturenergie GmbH
Betriebsaufnahme 2011–2012
Turbine 23 × Enercon E-82 E2
Stand Februar 2012

Der Windpark Kirchberg ist ein Windpark auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück, Rheinland-Pfalz. Der Park entstand von Sommer 2011 bis Februar 2012 auf der Anhöhe „Im Faas“ unweit der Hunsrückhöhenstraße zwischen den Orten Kappel, Wüschheim und Reckershausen.<ref>Energiepark 23 „Mühlen“ bei Kirchberg versorgen 35 000 Haushalte mit Strom – Betreiber investiert 75 Millionen Euro. Rhein-Zeitung (Onlineausgabe), 13. Oktober 2011, abgerufen am 19. Oktober 2011.</ref>

Betrieben wird der Windpark von der Cerventus Naturenergie GmbH, die ein Joint Venture der 100 % RE IPP GmbH & Co. KG sowie der Energieversorgung Offenbach ist. Bei Inbetriebnahme war der Windpark laut Angaben des Betreibers der leistungsstärkste in Süd-West-Deutschland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />juwi realisiert leistungsstärksten Windpark in Südwest-Deutschland (Memento vom 2. November 2011 im Internet Archive). In: Pressemitteilung juwi, 12. Oktober 2011. Abgerufen am 17. September 2011.</ref>

Am 13. Mai 2012 wurde der Windpark im Beisein des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck sowie der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich offiziell in Betrieb genommen.<ref>Windpark im Hunsrück offiziell eröffnet. In: SWR, 13. Mai 2012. Abgerufen am 13. Mai 2012.</ref>

Geschichte

Die Projektentwicklung des Windparks begann im Jahr 2007, beantragt wurde er 2009. Da sich der Windpark teilweise auf einem ehemaligen Militärgelände befindet, mussten zunächst militärische Altlasten abgeräumt werden. Der eigentliche Baubeginn fand im Sommer 2011 statt. Im Oktober waren bereits die ersten Windkraftanlagen betriebsbereit, die letzte Anlage ging Mitte Februar 2012 ans Netz.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Windpark in Kirchberg ist am Netz“ (Memento vom 9. März 2012 im Internet Archive). Pressemitteilung der EVO. Abgerufen am 17. Februar 2012.</ref>

Technik

Zum Einsatz kommen 23 Windkraftanlagen des Typs Enercon E-82 E2 mit einer Leistung von jeweils 2,3 MW, einem Rotordurchmesser von 82 Metern und einer Nabenhöhe von 138 Metern. Damit ergibt sich eine Gesamthöhe der Anlagen von 179 Metern. Die prognostizierte Jahresstromerzeugung beträgt 125 GWh, was laut EVO dem Jahresstrombedarf von 35.000 Dreipersonenhaushalten entspricht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Pressemitteilung EVO vom 12. Oktober 2011. Abgerufen am 17. Oktober 2011.</ref> Der Strom wird über ein eigens für den Windpark errichtetes Umspannwerk nördlich der Stadt Kirchberg, an das auch zwei weitere Windparks in der Umgebung angeschlossen werden, in das Hochspannungsnetz eingespeist.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Windpark Kirchberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>