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Windmöller & Hölscher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Windmöller & Hölscher SE & Co. KG
Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1869
Sitz Lengerich, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung
  • Martin Schulteis
  • Sascha Witt
  • Falco Paepenmüller
Mitarbeiterzahl 3.027 (2021)
Umsatz 968,7 Mio. Euro (2021)
Branche Maschinenbau
Website www.wh.group
Stand: 31. Dezember 2021

Die Windmöller & Hölscher SE & Co. KG (kurz: W&H) ist ein deutsches Maschinenbauunternehmen und international tätiger Anbieter von Maschinen zur Herstellung und Verarbeitung flexibler Verpackungen mit Sitz in Lengerich im Tecklenburger Land. Das Familienunternehmen erwirtschaftet mehr als 90 % des Umsatzes im Ausland.

Tätigkeitsgebiet

Datei:Windmöller und Hölscher Werk 1.JPG
Windmöller & Hölscher Werk 1 in Lengerich

W&H beliefert weltweit Hersteller flexibler Verpackungen, für die Maschinen aus den drei Produktbereichen Extrusions-, Druck- und Verarbeitungsmaschinen entwickelt und produziert werden. Ein weiteres Kundensegment sind Hersteller bzw. Lohnabsacker von Massenschüttgütern, z. B. aus der Düngemittel-, Petrochemie oder Salzindustrie, die W&H-Absackanlagen betreiben.

Im Produktbereich Extrusionsmaschinen fertigt W&H Blas- und Gießfolienanlagen zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe zu Mono- und Mehrschichtfolien einschließlich der zugehörigen Wickelmaschinen.

Der Produktbereich Druckmaschinen konzentriert sich auf die Herstellung von Flexo- und Tiefdruckmaschinen. Ergänzt werden die Produkte dieses Bereichs durch Beschichtungs- und Kaschieraggregate bzw. -maschinen.

Im Produktbereich Verarbeitungsmaschinen geht es um Maschinen, die flexible Materialien, wie Papier, Folien, Gewebe aus Kunststoffbändchen oder Verbunde zu verwendungsfertigen Leergebinden weiterverarbeiten. Hierunter fallen Maschinen zur Herstellung genähter, geklebter und geschweißter Industriesäcke, z. B. Zement- und Baustoffsäcke. Teil des Produktprogramms sind darüber hinaus Absackmaschinen nach dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (FFS) Prozess.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1869 von Gottfried Windmöller und Hermann Hölscher in Lengerich, Westfalen zum Zweck der Herstellung von Tüten und Apotheker-Falzkapseln aus Papier gegründet. 1877 entwickelten die Gründer eine erste Spitztütenmaschine, ein Jahr später begann man den kommerziellen Maschinenbau. Mit der Produktion von Papiersackmaschinen, die man 1927 aufnahm, begründete W&H die Marktführerschaft, die das Unternehmen in diesem Segment heute einnimmt. 1948 erweiterte man das Produktprogramm um Druckmaschinen, 1967 um Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen. Heute liefert W&H nicht nur Einzelmaschinen, sondern auch integrierte Fertigungslinien sowie komplette Verpackungsmittelwerke.<ref>Heinz Schmidt-Bachem: Aus Papier: Eine Kultur- und Wirtschaftsgeschichte der Papier verarbeitenden Industrie in Deutschland. De Gruyter Saur, 2011, ISBN 978-3-11-023607-1, S. 147 ff.(eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)</ref>

Ausbildung

Im Geschäftsjahr 2015 waren im Unternehmen 84 Auszubildende beschäftigt. Zum 1. Juli 2017 bündelte W&H alle Bildungsaktivitäten in der W&H Academy GmbH. Die 2004 gegründete Windmöller & Hölscher Ausbildungs GmbH ging vollständig in das neue Tochterunternehmen über. Die W&H Academy umfasst neben der Ausbildung die Bereiche Weiterbildung und Kundenschulung.<ref>W&H gründet Academy. Bildungsthemen werden gebündelt. Westfälische Nachrichten, abgerufen am 10. Juli 2017.</ref> Zudem agiert es als Arbeitnehmerüberlassung gegenüber W&H Kg und Tochterunternehmen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.online-handelsregister.de Siehe dort: "Handelsregister Veränderungen vom 12.07.2017"</ref>

Tochterunternehmen

Einzelnachweise

<references />