Wiener Jüdischer Chor
| Wiener Jüdischer Chor | |
|---|---|
| Sitz: | Österreich Wien |
| Träger: | Wiener Jüdischer Chor e. V. |
| Gründung: | 1989 |
| Gattung: | Volkslied |
| Gründer: | Timothy Smolka |
| Leitung: | Roman Grinberg |
| Stimmen: | SATB |
| Website: | www.wjchor.at |
Der Wiener Jüdische Chor ist ein Wiener Konzertchor.
Der Chor wurde 1989 von Timothy Smolka und seiner Familie als Volksliedchor gegründet, der sich der Pflege jiddischen Liedgutes widmete. Neben jiddischen gehören auch sephardische und hebräische Lieder zum regelmäßigen Repertoire. Als Chorleiter waren zunächst Lev Vernik, Oleg Berkovitch und Abraham Breuer aktiv.
Seit 2002 wird der Wiener Jüdische Chor von Roman Grinberg geleitet. Grinberg wirkt dabei als Vocalcoach, Pianist, Arrangeur, Komponist, Korrepetitor und Dirigent.
Der Chor hat mehr als 50 jüdische und nichtjüdische Mitglieder aus 14 Nationen. Er ist bestrebt, durch die Musik interkulturelle Brücken zu schlagen<ref>Der Wiener Jüdische Chor. In: wjchor.at. Abgerufen am 10. Oktober 2021: „Mit Musik schlagen wir Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen. Und auch innerhalb unserer, in jeder Hinsicht vielfältigen Gemeinschaft leben wir das Prinzip der interkulturellen Verständigung.“</ref><ref>Wiener Jüdischer Chor. In: Kursprogramm Frühjahr 2020. Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, abgerufen am 10. Oktober 2021: „Neben der Wiederbelebung des jüdischen Liedguts trägt der Wiener Jüdische Chor seit seiner Gründung 1989 zur interkulturellen Verständigung bei. Mit Musik schlagen wir Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen […]“ S. 22.</ref> und zur Verständigung zwischen Juden und Nicht-Juden beizutragen.<ref>Radiokulturhaus: Jüdischer Chor summt Friedensbotschaften. In: orf.at. 29. April 2007, abgerufen am 10. Oktober 2021: „"Es war immer unser Anliegen, mit unserer Musik zur Verständigung zwischen Juden und Nicht-Juden beizutragen", so Timothy Smolka, der Präsident des Chors.“</ref>
Sein erstes öffentliches Konzert führte der Chor am 26. Februar 1991 im Theater Akzent in Wien auf.<ref name="aerztezeitung">Wiener Jüdischer Chor: Resonanzraum des Respekts. In: Österreichische Ärztezeitung Nr. 5, aerztezeitung.at. 10. März 2011, abgerufen am 10. Oktober 2021.</ref> Er ist seitdem unter anderem im Vereinigten Königreich, in Italien, Deutschland, Polen, der Ukraine, Republik Moldau, den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel aufgetreten und hat jährlich etwa zehn Konzerte in Wien und Umgebung.<ref>Vienna Jewish Choir. LVIV National Philharmonic, abgerufen am 10. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Seit 1991 hat der Chor den Status eines Vereins.<ref name="aerztezeitung"/>
Diskografie (Auswahl)
- 15 Jahre Wiener Jüdischer Chor (2004)
- Ose Shalom (mit Vienna JazzKlez, 2007)
- A bissele Glik (2009)
- Oy, Chanukka (2013)
- Bay Mir Bistu Sheyn (2020)
Weblinks
- Website des Wiener Jüdischen Chors
- Vergessenes, neu arrangiert: Wiener Jüdischer Chor Der Standard, 29. Oktober 2010.
Einzelnachweise
<references/>