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Gleierbach (Lenne, Gleidorf) – Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie Zum Inhalt springen

Gleierbach (Lenne, Gleidorf)

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(Weitergeleitet von Westernahbach)

{{#if: beschreibt den Nebenfluss der Lenne bei Gleidorf. Zum gleichnamigen Nebenfluss weiter abwärts bei Gleierbrück siehe Gleierbach (Lenne, Gleierbrück).

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}} Vorlage:Infobox Fluss

Der Gleierbach, im Ober- und Mittellauf auch Westernahbach genannt, ist ein 7,1 km langer, rechter Nebenfluss der Lenne. Er fließt im Stadtgebiet des im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis liegenden Schmallenberg. Der Gleierbach ist ein grobmaterialreicher, silikatischer Mittelgebirgsbach<ref name="Typ5" /> mit noch weitgehend natürlichem Verlauf.<ref name="Owk" />

Name

Der Bach wurde nach der Ortschaft Gleidorf (Gleidorferbach) benannt. Der mittlere Namensbestandteil -dorf- ist ausgefallen.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Der Gleierbach entspringt als Westernahbach im Winterberger Hochland des Rothaargebirges. Seine Quelle liegt im Fredeburger Wald auf der Westflanke des Heikersköpfchen (Vorlage:Höhe) auf etwa Vorlage:Höhe Höhe.

Anfangs fließt der gänzlich im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge befindliche Bach in südwestliche Richtungen, passiert den Schmallenberger Ortsteil Huxel und die Holthauser Mühle, wonach südöstlich des Ortsteils Bad Fredeburg ein unbenannter Bach einmündet. Unterhalb davon wird das Fließgewässer nur noch Gleierbach genannt.

Wenig später erreicht der Bach den in den Sauerländer Senken gelegenen Ortsteil Gleidorf, wo er kurz nach Aufnahme der Schmalnau auf rund Vorlage:Höhe Höhe rechtsseitig in den dort von Ostsüdosten kommenden Ruhr-Zufluss Lenne mündet.

Hydrographie und Einzugsgebiet

Auf seinem 7,1 km langen Weg überwindet der Bach einen Höhenunterschied von 276 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 38,9 ‰ entspricht. Er entwässert ein 10,969 km² großes Einzugsgebiet über Lenne, Ruhr und Rhein zur Nordsee.

Nebenflüsse

Dem Gleierbach fließen von den umliegenden Höhen zahlreiche kurze Bäche zu. Der größte Nebenfluss ist die 3,2 km lange Schmalnau. Sie hat mit einem 3,1 km großen Einzugsgebiet einen Anteil von 28 % an dem des Gleierbachs. Zu den Zuflüssen des Gleierbachs gehören:

Name Seite Stat.<ref name="Stat" />
(km)<ref name="TIM" />
Länge
(km)<ref name="TIM" />
EZG
(km²)<ref name="DGK5" />
Mündungshöhe
(m ü. NHN)<ref name="DGK5" />
GKZ<ref name="TIM" /><ref name="GKZ" />
Burbecke links 1,5 0,5 0,4 410 276616-11?
Heikerslohsiepen links 5,5 1,1 0,8 521 276616-12
Jübecke links 4,3 0,9 0,8 475 276616-14
Eskey rechts 4,0 0,8 0,3 463 276616-16
Hemmeske/Hemmesche rechts 2,6 1,4 0,6 428 276616-18
Schmalnau links 0,6 3,2 3,1 401 276616-2

Natur und Umwelt

Wasserqualität

Seine Wasserqualität wird nach den Monitoringergebnissen im Allgemeinen mit gut, bei der Belastung durch Metalle sogar mit sehr gut bewertet. Die Werte für die Makrophyten werden jedoch nur als mäßig und die Werte für das Phytobenthos gar als unbefriedigend bezeichnet.<ref name="StBriefOL" />

Schutzgebiete

Am Westernahbach, dem Gleierbach-Oberlauf, liegt das Naturschutzgebiet Westernahtal. Im Talsystem des Gleierbachs befindet sich das Landschaftsschutzgebiet Talsysteme von Gleierbach (mit angrenzendem Magergrünland) und Westernahbach mit Jübecke und von Schmalnau mit Siepen zwischen Gleidorf und Huxel und Holthausen. Außerdem liegen dort Teile des Landschaftsschutzgebiets Schmallenberg Süd-Ost.

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references> Vorlage:GeoQuelle

<ref name="DGK5">Deutsche Grundkarte (DGK 5) in Vorlage:GeoQuelle</ref>

<ref name="Stat">Stat. = Gewässerstationierung</ref>

<ref name="GKZ">Zur besseren Übersicht und Sortierung flussabwärts ist pro Fließgewässer in die Gewässerkennzahl (GKZ) nach der Ziffer „276616“, die für den Gleierbach steht, jeweils ein Bindestrich eingefügt.</ref>

<ref name="Typ5">Vorlage:Internetquelle aus umweltbundesamt.de (PDF; 138 kB)</ref>

<ref name="Owk">Vorlage:Internetquelle aus umweltbundesamt.de (PDF; 231,8 kB)</ref>

<ref name="StBriefOL">Steckbriefe der Planungseinheiten in den nordrhein-westfälischen Anteilen von Rhein, Weser, Ems und Maas. Vorlage:Webarchiv, auf flussgebiete.nrw.de (PDF; 2,19 MB)</ref> </references>