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Weronika Borissowna Dudarowa

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Weronika Borissowna Dudarowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 22. Novemberjul. / 5. Dezember 1916greg. in Baku, Russisches Kaiserreich, heute Aserbaidschan; † 15. Januar 2009 in Moskau, Russland) war eine sowjetische und russische Dirigentin.

Leben

Weronika Dudarowa wuchs als Tochter einer Familie ossetischer Herkunft in Baku auf.<ref name="peop">Veronika Dudarova. In: peoples.ru. 2. November 2006; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Schon im Kindesalter erhielt sie Unterricht an der Vorschule zur Musikakademie Baku bei dem österreichischen Dirigenten Stefan Strasser.<ref name="peop" /> Von 1933 bis 1937 studierte sie Klavier bei Pawel Serebrjakow an der Musikfachschule des Leningrader Konservatoriums.<ref name="bigenc">Dudarowa, Weronika Borissowna. In: Bolschaja Rossijskaja Enziklopedija. 2019; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Danach studierte sie von 1939 bis 1947 Dirigieren bei Leo Ginsburg und Nikolai Anossow am Moskauer Konservatorium.<ref name="bigenc" /> Erste Erfahrungen als Orchesterleiterin sammelte sie bereits 1944 am Zentralen Kindertheater und 1945/1946 am Opernstudio des Moskauer Konservatoriums.<ref name="peop" />

Nach ihrem Studienabschluss 1947 arbeitete sie als Dirigentin, ab 1960 dann als Chefdirigentin und künstlerische Leiterin des Moskauer Staatlichen Akademischen Sinfonieorchesters und wirkte in dieser Position bis 1989.<ref name="peop" /> Dudarowa galt als erste Frau an der Spitze eines großen Sinfonieorchesters in der Sowjetunion.<ref name="bigenc" /> In dem schwedischen Dokumentarfilm Dirigenterna (Dirigentinnen, englisch: A Woman Is a Risky Bet: Six Orchestra Conductors, 1987) von Christina Olofson wurde sie gemeinsam mit fünf weiteren Dirigentinnen porträtiert.<ref name="dmc"></ref>

1989 ging sie nach Istanbul, kehrte jedoch nach zwei Jahren wieder zurück.<ref name="guardian">Tim McDonald: Veronika Dudarova. In: The Guardian. 6. April 2009; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1991 gründete sie ein eigenes Orchester, das Staatliche Sinfonieorchester, das spätere Sinfonieorchester Russlands. Als dessen Chefdirigentin war sie bis 2003 tätig. Auch danach blieb sie diesem Orchester als künstlerische Leiterin verbunden.<ref name="peop" />

Noch mit 85 Jahren ging sie auf Tournee und gastierte 2002 u. a. mit Tschaikowskis 6. Sinfonie in der Konzerthalle der Verbotenen Stadt in Peking.<ref>World-famous Conductor Adds Feminine Charm to Concert. In: China Daily. 30. April 2002; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> An ihrem 90. Geburtstag dirigierte sie in Moskau Ravels Boléro.<ref name="gorets">Wladislaw Olgin: „Feurige Dirigentin“ Veronika Dudarowa. In: gorets-media.ru. 26. Oktober 2011; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sie starb im Alter von 92 Jahren im Januar 2009 in Moskau. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Trojekurowo.<ref name="gazeta101">Weronika Dudarowa zum 101. Geburtstag. In: gazeta.ru. 5. Dezember 2017; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der 1986 entdeckte Asteroid 9737 Dudarova wurde nach ihr benannt.<ref>Asteroid 9737 Dudarova</ref>

Schaffen

Dudarowa war international unterwegs, Tourneen führten sie u. a. nach Europa, Asien und Lateinamerika.<ref name="gazeta101" /> Neben dem klassisch-romantischen Repertoire von Beethoven bis Mahler dirigierte sie insbesondere Werke russischer und sowjetischer Komponisten, darunter Tschaikowski, Rachmaninow und Mjaskowski, aber auch Kalinnikow, Ljadow, Rakow und Schebalin. Darüber hinaus förderte sie auch zeitgenössische Werke von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke oder Sara Lewina und brachte Uraufführungen auf den Weg, u. a. Jelena Firsowas 1. Cellokonzert.<ref name="dmc" /> Außerdem nahm sie mit verschiedenen Orchestern Musik zu rund 50 Kinofilmen auf, darunter Der letzte Schuss (1956), Der Idiot (1958) und Kleiner Kranich (1969).<ref name="peop" />

Das von ihr gegründete Sinfonieorchester Russlands wurde nach ihrem Tod vom Kulturministerium aufgelöst.<ref name="mk">Mit einem heißen „Bolero“ als Zugabe. In: Moskowski Komsomolez. 25. November 2011; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Trivia

Im Guinness-Buch der Rekorde ist sie als einzige Frau weltweit verzeichnet, die mehr als 50 Jahre an der Spitze großer Sinfonieorchester stand.<ref name="gazeta101" />

Auszeichnungen

Literatur

  • Dudarowa, Weronika Borissowna. In: Bolschaja Rossijskaja Enziklopedija. 2019; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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