Zum Inhalt springen

Weißenhasel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Weißenhasel
Gemeinde Nentershausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(618)&title=Wei%C3%9Fenhasel 51° 2′ N, 9° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(618) 51° 2′ 14″ N, 9° 56′ 1″ O
 {{#coordinates:51,037222222222|9,9336111111111|primary
dim=10000 globe= name=Weißenhasel region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 259 m ü. NHN
Fläche: 9,61 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 618 (2013)<ref name="Einwohner2013" />
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36214
Vorwahl: 06627
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Weißenhasel ist ein Ortsteil der Gemeinde Nentershausen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen.

Weißenhasel liegt am Richelsdorfer Gebirge. Es liegt nördlich vom Hauptort. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3249.

Geschichte

Weißenhasel soll erstmals als „Hasolo“ im Helmarshäuser Zinsregister von 1195 urkundlich erwähnt worden sein. Hasolo bezeichnete Oberhasel, auch Tannenbergisch Hasel genannt, ein Dorf, das zwischen Weißenhasel und Nentershausen lag und im Jahr 1375 überfallen, zerstört und nicht wieder aufgebaut worden ist. Von dem ehemaligen Ort hat sich nur die Oberhaseler Mühle, ein heutiges Bauerngehöft erhalten.<ref name="Wenk">Herbert Wenk: Zur Geschichte des Dorfes Weißenhasel. In: Karl-Heinz Berndt: Geschichte und Geschichten aus dem Richelsdorfer Gebirge. Ein Heimatbuch. S. 124 f. ISBN=978-3-8370-3266-6.</ref> Weißenhasel hatte im Laufe der Zeit verschiedene Schreibweisen, wie „Inferiori Hasila“ (1317) in Urkunden und Regesten des Klosters Cornberg, „Haßela“ (1506), „Hassell“ (1585) und „Wissenhassel“ in der Landesaufnahme der Landgrafschaft Hessen-Kassel von Schleenstein (1708/10).<ref>Weißenhasel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. In: Historisches Ortslexikon auf der Website des Landesgeschichtlichen Informationssystems Hessen (LAGIS).</ref>

Im Zuge der hessischen Gebietsreform fusionierten die bis dahin selbständigen Gemeinden Bauhaus, Dens, Mönchhosbach, Nentershausen, Süß und Weißenhasel zum 31. Dezember 1971 zur neuen Großgemeinde Nentershausen.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen vom 14. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 01, S. 5, Punkt 8; Abs. 15. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,9 MB]).</ref><ref></ref> Für Weißenhasel wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 377 kB) § 5. In: Webauftritt. Gemeinde Dens, abgerufen im Juni 2022.</ref> Er umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Weißenhasel.

Politik

Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Nach den Kommunalwahlen in Hessen 2021 gehören ihm sieben fraktionslose Mitgliedern an. Ortsvorsteherin ist Anna-Lena Noll.<ref>Gremien. Ortsbeirat Weißenhasel. In: Webauftritt. Gemeinde Nentershausen, abgerufen im Februar 2023.</ref>

Sonstiges

Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus und einen Friedhof.

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Weißenhasel.

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis"> Weißenhasel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Dezember 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Einwohner2013">Lokaler Nahverkehrsplan für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. (PDF) S. 4, abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref> </references>

Literatur

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein