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Weiße Scheinkalla

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Weiße Scheinkalla
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Weiße Scheinkalla (Lysichiton camtschatcensis)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)
Familie: Aronstabgewächse (Araceae)
Gattung: Scheinkalla (Lysichiton)
Art: Weiße Scheinkalla
Wissenschaftlicher Name
Lysichiton camtschatcensis
(L.) Schott

Die Weiße Scheinkalla (Lysichiton camtschatcensis), auch Asiatischer Stinktierkohl, Asiatischer Riesenaronstab oder Kamtschatka-Schlangenwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Scheinkalla (Lysichiton) in der Familie der Aronstabgewächse (Araceae).<ref name="Rothmaler5">Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 651.</ref>

Merkmale

Die Weiße Scheinkalla ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 70 bis 100 Zentimeter erreicht. Das Rhizom ist kurz und dick. Die Blätter sind 30 bis 100 × 15 bis 30 Zentimeter groß, elliptisch und am Grund der Spreite keilförmig. Die Spatha ist weißlich und breit lanzettlich. Sie misst 20 bis 30 × 4 bis 10 Zentimeter und stirbt zur Fruchtzeit ab.<ref name="Rothmaler5" />

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni, zum Teil beginnt sie bereits im April.<ref name="Rothmaler5" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.<ref name="Tropicos" />

Vorkommen

Das Areal der Art umfasst den Süden Kamtschatkas, Sachalin, die Kurilen und Nord-Japan<ref name="WCSP" /> bis 35° nördlicher Breite. Sie wächst in Sümpfen, Sumpfwäldern und Bachufern.<ref name="Rothmaler5" />

Nutzung

Die Weiße Scheinkalla wird selten als Zierpflanze für Teichufer, Wasserläufe, Sumpfwiesen und als Solitärstaude genutzt. Sie ist mindestens seit 1886 in Kultur.<ref name="Rothmaler5" />

Synonyme

Es existieren zahlreiche Synonyme: Dracontium camtschatcense <templatestyles src="Person/styles.css" />L., Lysichiton album <templatestyles src="Person/styles.css" />Makino, Lysichiton japonicus <templatestyles src="Person/styles.css" />(A.Gray) Schott ex Miq., Lysichitum camtschatcense <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Schott.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos">Tropicos. [1]</ref> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Lysichiton - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 17. Juni 2018. </ref> </references>

Weblinks