Waldmössingen
Waldmössingen Stadt Schramberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2103)&title=Waldm%C3%B6ssingen 48° 16′ N, 8° 29′ O
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| Höhe: | 655 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,71 km² | |||||
| Einwohner: | 2103 (30. Juni 2024)<ref>Zahlen + Fakten - Stadt Schramberg. Abgerufen am 17. Oktober 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 567 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 78713 | |||||
| Vorwahl: | 07402 | |||||
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Waldmössingen ist ein Stadtteil von Schramberg im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg.
Geographie
Waldmössingen liegt zwölf Kilometer nordöstlich von Schramberg. Es ist im Kern ein Haufendorf mit straßendorfartiger Erweiterung nach Süden. Im Westen und Osten sind Neubauten zu finden.
Geschichte
Am 4. November 994 wurde der Ort Messinga, heute Waldmössingen, erstmals in einer Urkunde von König Otto III erwähnt. Eine Besiedlung gab es in Waldmössingen bereits vor dem Jahre 994. Es gibt auf Waldmössinger Gemarkung mit dem Kastell Waldmössingen aus den Jahren 73/74 nicht nur weithin sichtbare Zeichen einer römischen Vergangenheit, sondern auch Hinweise, dass sich hier schon im dritten Jahrtausend v. Chr. Menschen aufgehalten haben.
In der Zeit von 1250 bis 1805 ging Waldmössingen an stetig wechselnde Adelsgeschlechter über:
- 1250–1374: Herzöge von Theck
- 1375–1392: Hohenberg und Österreich
- 1392–1445: Grafen von Sulz
- 1445–1463: Kloster Alpirsbach und Kloster Hirsau
- 1463–1594: Freiherren und Grafen von Zimmern
- 1594–1657: Österreich
- 1658–1764: Freiherren von Hohenberg
- 1765–1782: Freiherren von Pflummern
- 1782–1805: Österreich
Im Jahr 1805 kam es zu Württemberg. Dort gehörte es zunächst zum Unteramt Schramberg im Oberamt Hornberg. Im Jahr 1810 wechselte der Ort ins Oberamt Oberndorf, ab 1934 Landkreis Oberndorf. Mit diesem kam Waldmössingen im Jahr 1938 zum Landkreis Rottweil.
Seit dem 1. Dezember 1971 ist Waldmössingen ein Teil der Stadt Schramberg.<ref></ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
St. Valentin
Die Waldmössinger katholische Kirche St. Valentin, die 1884 anstelle einer romanischen Vorgängerkirche errichtet wurde, brannte in der Nacht zum 4. Januar 1969 vollständig aus und musste abgerissen werden. Die heutige Kirche wurde am 3. September 1973 von Bischof Georg Moser geweiht.
Kastell Waldmössingen
Das Kastell Waldmössingen, das im 1. Jahrhundert nach Christus erbaut wurde, wurde auf der Grundlage von Forschungsergebnissen 1982 durch den Einsatz des Fördervereins für Heimatpflege teilrekonstruiert.
Narrenzunft Waldmössingen 1935
Die Narrenzunft Waldmössingen wurde 1935 gegründet. Schon Anfang der 1920er Jahre sprangen Roller durch den Ort. Die dominierende Fasnetsfigur ist heute der Hansel. Die Gesichtszüge des Gründungspräsidenten Carl Kimmich trägt der Schantle. Das pfiffig-verschmitzte Jockele rundet das Figurenrepertoire der Waldmössinger Fasnet ab.
Weblinks
Einzelnachweise
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