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Württembergischer Kunstverein Stuttgart

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Württembergischer Kunstverein Stuttgart
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Gründung 1827
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Stuttgart
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Förderung der bildenden Künste
Vorsitz Kerstin Thomas
Geschäftsführung Hans D. Christ und Iris Dressler
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder ca. 3.000
Website www.wkv-stuttgart.de

Der Württembergische Kunstverein Stuttgart wurde im Jahr 1827 gegründet und ist einer der ältesten Kunstvereine Deutschlands. Der heute rund 3000 Mitglieder zählende Verein ist im Kunstgebäude Stuttgart beheimatet und widmet sich der Vermittlung zeitgenössischer Kunst.<ref>Württembergischer Kunstverein Stuttgart. In: kunstvereine.de. Abgerufen am 3. Mai 2019.</ref> Vorsitzender des Württembergischen Kunstvereins, welcher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) angehört, ist seit 2023 die Kunsthistorikerin Kerstin Thomas.

Geschichte

Zu den Gründervätern des Württembergischen Kunstvereins zählte der Jurist und Maler Carl Urban Keller, der den Verein anfangs als ehrenamtlicher Konservator führte. Das Ziel des Vereins war die Beschäftigung des Bürgertums mit der Kunst, sowie der Ankauf, die Ausstellung und die Verlosung von Werken heimischer Künstler. Wie bei anderen damals ins Leben gerufenen Kunstvereinen bestand die Mitgliedschaft im Erwerb von Aktien, mit denen man an der Verlosung teilnehmen und sich somit privat Kunst aneignen konnte.<ref>Christoph Behnke: Zur Gründungsgeschichte deutscher Kunstvereine. In: kunstvereine.de. Abgerufen am 8. April 2015.</ref>

Der Württembergische Kunstverein ist seit 1913 in dem von Theodor Fischer entworfenen Kunstgebäude am Schloßplatz ansässig und versteht sich seither als Ort der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst. In den 1930er Jahren wurde er, wie alle Kunstvereine, unter der nationalsozialistischen Regierung in der Reichskulturkammer gleichgeschaltet. So wurde im März 1933 die erste große Retrospektive Oskar Schlemmers mit dessen Hauptwerk Bauhaustreppe noch vor der Eröffnung durch die neuen Machthaber geschlossen.<ref>Nicola Kuhn: Der letzte Avantgardist. In: Der Tagesspiegel. 27. November 2014, abgerufen am 22. Februar 2015.</ref>

Das Kunstgebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig zerstört. Erst 1961 wird der Wiederaufbau, der mit einem modernen Erweiterungsbau verknüpft ist, abgeschlossen. Mit dem Kunstverein bezog auch die Galerie der Stadt Stuttgart die Räume des Kunstgebäudes, das nun aus dem historischen Komplex mit Kuppelsaal und Galerieräumen, dem neuen von Paul Bonatz und Günther Wilhelm gestalteten sogenannten Vierecksaal, sowie einem gläsernen Verbindungstrakt zwischen Alt- und Neubau besteht.

Im Jahr 2005 ist die Galerie der Stadt Stuttgart aus dem Kunstgebäude ausgezogen und hat das nur einige hundert Meter entfernte neue Kunstmuseum bezogen. Seit 2012 befindet sich der Württembergische Kunstverein permanent im neuen Komplex des Kunstgebäudes.

Konzeption

Der Württembergische Kunstverein ist ein Ausstellungszentrum für zeitgenössische Malerei, Grafik, Fotografie, Videokunst, Installation, Performance und Architektur. Aktuell setzt der Verein eine Reihe von inhaltlichen Schwerpunkten, welche als Themenhintergrund für das Ausstellungsprogramm sowie für weitere Aktivitäten wie Vorträge, Konferenzen oder die Vergabe von Stipendien dienen.<ref>Inhaltliche Schwerpunkte des Württembergischen Kunstvereins. In: wkv-stuttgart.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. September 2015; abgerufen am 5. April 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wkv-stuttgart.de</ref>

Regelmäßig bietet der Verein zudem seinen Mitgliedern die Möglichkeit zur Präsentation der eigenen Werke im Rahmen einer Mitgliederausstellung an. Die Jahresausstellungen der Mitglieder stehen jeweils in einem spezifischen thematischen Kontext.<ref>2041. Endlosschleife. In: www.youtube.com. Abgerufen am 4. April 2015.</ref><ref>Präsenz, Kritik, Utopie. In: wkv-stuttgart.de. Abgerufen am 12. September 2017.</ref>

Auszeichnungen

Die zusammen mit dem Museu d’Art Contemporani de Barcelona (MACBA) konzipierte Ausstellung Die Bestie ist der Souverän wurde im Jahr 2015 vom deutschen Kunstkritikerverband AICA zur Ausstellung des Jahres gekürt.<ref>Die Bestie ist der Souverän. In: wkv-stuttgart.de. Abgerufen am 27. November 2015.</ref>

Direktoren des Kunstvereins (seit 1945)

Vorsitzende des Kunstvereins (seit 2013)

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

  • Württembergischer Kunstverein (Hrsg.): 150 Jahre Württembergischer Kunstverein Stuttgart. 1827–1977. Stuttgart 1977.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 48° 46′ 41,3″ N, 9° 10′ 49,8″ O

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