Vörie
Vörie Stadt Ronnenberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(250)&title=V%C3%B6rie 52° 17′ N, 9° 39′ O
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dim=10000 | globe= | name=Vörie | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 67 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 250 (1. Nov. 2022)<ref>Mitteilung, Stadt Ronnenberg, 01. November 2022</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 | |||||
| Postleitzahl: | 30952 | |||||
| Vorwahl: | 05109 | |||||
Vörie [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ist ein Dorf in der Region Hannover und der kleinste Stadtteil von Ronnenberg.
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1252 als „Vordie“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Marin Stöber: Das Alter der acht Dörfer. In: Peter Hertel u. a.: Ronnenberg. Sieben Traditionen – Eine Stadt. Ronnenberg 2010, ISBN 978-3-00-030253-4, S. 52–59.</ref> Das Dorf entwickelte sich aus einem fränkischen Edelhof, der vermutlich eine Furt sichern sollte.
Vörie ist landwirtschaftlich geprägt; es gibt schon seit Mitte der 1970er Jahre keinen Einzelhandel mehr im Dorf. Durch Vörie fließt die Landwehr (weiter flussabwärts Ihme genannt). An ihr liegt eine heute verfallene Wassermühle Vörie. Der nach dem Ort benannte Vörier Berg (147,6 m) liegt ca. 2 Kilometer entfernt in südlicher Richtung.
Durch den Zusammenschluss von Vörie mit Ronnenberg und den umliegenden Gemeinden Benthe, Empelde, Linderte und Weetzen entstand am 1. Juli 1969 die neue Gemeinde Ronnenberg.<ref name=":0">Peter Hertel u. a.: Ronnenberg. Sieben Traditionen - Eine Stadt,Ronnenberg 2010, ISBN 978-3-00-030253-4, S. 209–215.</ref> Am 1. März 1974 wurde ihr Ihme-Roloven eingegliedert. Am 12. Dezember 1975 erhielt die neue Gemeinde Ronnenberg die Stadtrechte.<ref name=":0" />
Einwohnerentwicklung
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Politik
Ortsvorsteher ist Jens Heuer.<ref> [1]</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Vörie steht die „Tausendjährige Eiche“, die auch das Dorfwappen ziert. Der Baum besitzt in einem Meter Höhe einen Stammumfang von 7,5 Meter und gehört damit zu den mächtigsten Bäumen in Niedersachsen (siehe auch: Liste markanter und alter Baumexemplare in Niedersachsen). Nach einem Blitzeinschlag am 19. September 2014 geriet das Innere des Baumes trotz intensiver Löschbemühungen der Feuerwehr in Brand.<ref>11 Fotos bei ndr.de vom Brand</ref> Im Anschluss musste die Eiche massiv gestutzt werden.<ref>Blitz schlägt in Wappen-Eiche ein (mit Abbildung des Dorfwappens) in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 21. September 2014</ref> Der Brusthöhenumfang beträgt 7,39 m (2016).<ref>Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen.Vorlage:Abrufdatum</ref> Ein weiterer Blitzeinschlag am 4. März 2019 sorgte für eine erneute Rauchentwicklung aus dem Inneren des Baumes, die Eiche wurde daraufhin mit einem Schaum-Wasser-Gemisch geflutet.<ref>Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr Ronnenberg</ref> Nach den Blitzeinschlägen in 2014 und 2019 trieb die Eiche besonders stark aus. Im Dorf befindet sich das 1977 erbaute Dorfgemeinschaftshaus, das 80 Personen Platz bietet. Das Gebäude beherbergt außerdem die Freiwillige Feuerwehr.
Verkehrsmäßig erschlossen ist das Dorf durch eine Kreisstraße und den Ronnenberger Stadtbus.<ref>Ludwig Kühn: Vörie. In: Peter Hertel u. a. (Hrsg.): Ronnenberg. Sieben Traditionen – Eine Stadt, Ronnenberg. Ronnenberg 2010, ISBN 978-3-00-030253-4, S. 343–350.</ref>
Baudenkmäler
Siehe Liste der Baudenkmale in Vörie
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Benthe | Empelde | Ihme-Roloven | Linderte | Ronnenberg | Vörie | Weetzen