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Volksbank Gruppe

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Datei:Volksbank.HerzogLeopoldStraße3.WrNeustadt.B.jpg
Kunst am Bau (MK 1955) zum Geldwesen an der Volksbank in Wiener Neustadt

Als Volksbank Gruppe bezeichneten sich bis 2012 die österreichischen Genossenschaftsbanken nach dem System Schulze-Delitzsch unter der Führung der Österreichischen Volksbanken-AG (ÖVAG) und einschließlich der angeschlossenen Spezialbanken und sonstigen Dienstleistungsunternehmen innerhalb und außerhalb Österreichs.<ref>Volksbank AG - Konzernbericht mit integriertem Corporate Responsibility Report 2009 (PDF; 2,6 MB), abgerufen am 22. Mai 2010.</ref> Mit der Schaffung des Kreditinstituteverbundes gemäß § 30a Bankwesengesetz (BWG) entstand aus der Volksbank Gruppe der Volksbanken-Verbund.

Im Juli 2015 wurde die ÖVAG zur Abbaugesellschaft, legte die Bankkonzession zurück und schied aus der Gruppe aus. Die Spitzeninstitutsfunktionen der ÖVAG übernahm die Volksbank Wien-Baden, die in Volksbank Wien AG umfirmierte und mit den Volksbanken die 2012 eingeleitete Restrukturierung fortsetzte.<ref>Restrukturierung – Volksbank Wien-Baden. In: vbwienbaden.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. November 2015; abgerufen am 3. Oktober 2015.</ref>

Grundlegende Strukturveränderung

Die 2012 eingeleitete Restrukturierungsphase erstreckte sich bis 2016 und erfolgte, verbunden mit einigem Widerstand, in den nachstehend angeführten Teilschritten. Die Volksbank Osttirol-Westkärnten<ref>Volksbank Osttirol aus Volksbankensektor weg, wird zur DolomitenBank, Tiroler Tageszeitung online vom 20. November 2015, abgerufen am 4. März 2020.</ref> und die Volksbank Marchfeld verließen den Volksbanken-Verbund und die Volksbank Almtal brachte ihren Bankbetrieb in die Volksbank Oberösterreich ein.

Liste der regionalen Volksbanken

<ref>[1], abgerufen am 24. Januar 2014.</ref>

lfd. Nr. Name Gründung Sitz Vorgängerinstitute
1 Volksbank Kärnten eG 2016<ref>Beständige Werte, neue Wege, Volksbank Kärnten; Firmenbucheintrag am 5. April 2016</ref> Klagenfurt am Wörthersee
2 Volksbank Niederösterreich AG 2015 St. Pölten
3 Volksbank Oberösterreich AG 2015<ref>http://www.vb-ooe.at/m101/volksbank/m075_44800/de/produkt/volksbank_oberoesterreich.jsp</ref> Wels
4 Volksbank Salzburg eG 2015<ref>Geschichte der Volksbank Salzburg – Volksbank Salzburg. In: volksbanksalzburg.at. Abgerufen am 2. Oktober 2015.</ref> Salzburg
5 Volksbank Steiermark AG 2016<ref>Volksbank Steiermark Mitte AG; Volksbank Obersteiermark e.Gen.; Volksbank Südoststeiermark e.Gen. In: www.bwb.gv.at (Bundeswettbewerbsbehörde). 1. März 2016, abgerufen am 19. März 2016.</ref><ref>Drei steirische Volksbanken fusionieren. In: steiermark.orf.at. 12. April 2016, abgerufen am 2. November 2018.</ref> Graz
6 Volksbank Tirol 2016<ref>Vahrner Alois: Volksbanken in Tirol fixieren heute Fusion. In: tt.com. 23. Juni 2016, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref> Innsbruck
7 Volksbank Vorarlberg e.Gen. 1888<ref>https://www.volksbank-vorarlberg.at/m101/volksbank/m001_45710/de/individuelle_seite/bankprofil/impressum.jsp</ref> Rankweil
8 Volksbank Wien AG 2001 Wien Mit Wirkung vom 3. November 2015 aus Volksbank Wien-Baden AG umbenannt<ref name="vobawien20151208">VOLKSBANK WIEN AG</ref>

Einstieg der Republik Österreich bei der Volksbank Wien

Zur Absicherung des an die Volksbank-Gruppe gewährten staatlichen Partizipationskapitals in der Höhe von 300 Millionen Euro stieg die Republik Österreich (Bund) mit 25 % plus einer Aktie bei der Volksbank Wien ein. Der im September 2015 erfolgte Einstieg war für den Bund kostenlos und bei Rückzahlung wird auch wieder ein Ausstieg erfolgen.<ref>Bund übernimmt bei Volksbank Wien-Baden Sperrminorität. Wirtschaftsblatt, 25. September 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. September 2015; abgerufen am 4. Oktober 2015.</ref>

Einzelnachweise

<references />