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Virtual-Hard-Disk-Format

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Virtual-Hard-Disk)
Virtual Hard Disk
Dateiendung: .vhd, .vhdx
Entwickelt von: Microsoft (ursprünglich: Connectix)
Erstveröffentlichung: 2006<ref name="OSP"/>
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Art: Containerdatei
Container für: beliebige Dateien
Enthalten in: Virtual PC,
Virtual Server,
Windows 7 u. v. m.
technet.microsoft.com/de-de/library/dd440864(WS.10).aspx

Das Virtual-Hard-Disk-Format (kurz VHD-Format, aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) für virtuelle Festplatte) ist ein Container-Dateiformat und hat in der Regel die Dateierweiterung .vhd. Es wurde ursprünglich von der Firma Connectix für den Virtual PC und Virtual Server entwickelt, seit dessen Übernahme von der Firma Microsoft weiterentwickelt und ab Windows 7 direkt im Betriebssystem unterstützt.<ref name="MS-Technet_2009-06">Neues zu virtuellen Festplatten in Windows 7Microsoft-Technet; zuletzt geändert im Oktober 2010</ref>

Seit 2006 stellt Microsoft die Spezifikationen für die Abbild-Formate VHD und VHDX im Rahmen des Microsoft Open Specification Promise Dritten zur Verfügung.<ref name="OSP">Download VHD Specifications from Official Microsoft Download Center. Microsoft, 15. Juli 2024, abgerufen am 30. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), zudem ggf. auch unmittelbar, ohne die vorgeschaltete Seite zum Herunterladen, über: download.microsoft.com/…/Virtual Hard Disk Format Spec_10_18_06.doc).</ref>

Technische Einzelheiten

Virtuelle Festplatten im VHD-Format können ab Windows 7 über die dort enthaltene Datenträgerverwaltung und mit dem Kommandozeilenprogramm Diskpart<ref name="MS-Technet_2009-06" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Windows 7: Ab auf die VHD Teil 2 (Memento vom 24. März 2011 im Internet Archive) – j-sys.de – Archive, am 2. Mai 2010</ref> entweder mit einer festen oder einer dynamisch wachsenden Größe angelegt werden. Die maximale Größe für dynamische und differentielle VHDs beträgt 2 Tebibyte (rund 2,2 Terabyte), die maximale Größe von VHDs fester Länge ist an sich nicht limitiert, in der Praxis jedoch durch die maximale Dateigröße von 16 Tebibyte (rund 17,6 Terabyte) je Datei (bei NTFS) begrenzt.<ref name="ws08_r2_vhd_performance_whitepaper"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ws08_r2_vhd_performance_whitepaper (Memento vom 7. Juni 2012 im Internet Archive) (englisch, docx) – Microsoft, siehe S. 12 und S. 32 (abgerufen am 23. Juni 2012)</ref><ref>Vorabversion Build 7989 von Windows 8 kursiert im InternetHeise, am 22. Juni 2011; Auch wenn Heise (wahrscheinlich nur aus Gewohnheit oder Nachlässigkeit [bei Microsoft abgeschrieben]) auch „Terabyte“ geschrieben hat, so sind hier eigentlich „Tebibyte“ gemeint (siehe dazu ggf. auch unter ‚NTFS‘ mit „Größe einer Datei“ und „16 TiB“).</ref> Bei der dynamischen Größe wird beim Erzeugen lediglich die maximale Größe festgelegt, welche die Containerdatei nicht überschreiten darf. Bei der festen Größe wird die Datei exakt so groß wie beim Erzeugen angegeben – wobei es keine Rolle spielt, ob sie tatsächlich mit Daten gefüllt ist oder nicht.<ref name="com!_2010-04-26">VHD: Ratgeber zu virtuellen Festplatten. In: Com!, 26. April 2010</ref>

Mit Windows 8 und Windows Server 2012 wurde das Dateiformat als „VHDX“ erweitert und kann nun mit Festplattenabbildern mit einer maximalen Größe von bis zu 64 Tebibyte (rund 70 Terabyte) umgehen.<ref>Hyper-V – Format der virtuellen Festplatte: Übersicht (englisch) – Microsoft TechNet, zuletzt geändert am 1. November 2013 (abgerufen am 14. Juni 2017); u. a. mit „Unterstützung für virtuelle Festplatten mit einer Speicherkapazität von bis zu 64 TB“, wobei davon auszugehen ist, dass hier eher die technischen Tebibyte (und nicht die kundenfreundlichen Terabyte) gemeint sind, da derartige Begrenzungen nur im Binärsystem und ebenda im Zusammenhang mit der Größe sogenannter Datentypen (wie beispielsweise 16- und 32-Bit-Integer) sowie auch Sektor-/Blockgrößen oder Anzahl der Zylinder bestehen (siehe dazu ggf. auch unter Datenblock und Festplattengeometrie; vergleiche auch Byte#Vergleich)</ref> Auch der Explorer wurde entsprechend erweitert, damit direkt auf derartige Speicherabbilder zugegriffen werden kann.<ref>Microsoft: Windows 8 kann ISO- und VHD-Dateien direkt mounten. In: Golem.de, am 31. August 2011; abgerufen am 19. November 2013</ref>

Der größte Nachteil ist, dass eine dynamisch wachsende oder differentielle Festplatte im Nachhinein (mit Windows-Bordmitteln) nicht erweitert oder verkleinert werden kann. Lediglich eine Festplatte mit fester Größe kann nachträglich erweitert werden.<ref name="ws08_r2_vhd_performance_whitepaper" /> Dafür stehen jedoch externe Werkzeuge (wie z. B. der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref>VHD Resize. In: connect living, 22. März 2010</ref> zur Verfügung. Zudem können die Daten auch manuell in größere oder kleinere (virtuelle) Festplatten umkopiert und so quasi deren Größe geändert werden, was jedoch sehr zeitaufwändig sein kann.<ref>Verkleinern von virtuellen Festplatten. In: TechNet Blogs, 20. März 2007</ref>

Unterstützung

Das Dateiformat wird neben virtuellen Maschinen wie Virtual PC und Virtual Server oder Betriebssystemen wie Windows 7 auch von Windows Server 2008 und dem Windows Automated Installation Kit<ref name="MS-Technet_2009-06" /><ref name="com!_2010-04-26" /> unterstützt, sowie von vielen anderen (zum Teil auch freien Programmen), wie beispielsweise VirtualBox, Xen oder 7-Zip.

Das VHD-Format soll als Standard-Dateiformat – allgemein für Speicherabbilder und besonders etwa auch für Datensicherungen – in das Virtualisierungs-Portfolio von Microsoft aufgenommen und verbreitet werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Windows 7 soll das VHD-Format unterstützen (Memento vom 26. August 2010 im Internet Archive) – ehemaliger Wiki-Eintrag bei Computerwoche, zuletzt geändert am 6. November 2008 (zuletzt im Internet-Archiv gesichert am 26. August 2010)</ref><ref>Virtuelle Festplatten (VHDs) unter Windows 7. In: PC-Welt, 31. Juli 2009</ref>

Mit dem Programm Disk2VHD von Windows Sysinternals können die Daten von physischen Festplatten in virtuelle Festplatten(abbilder) übertragen werden, um diese beispielsweise in VirtualBox einbinden und so ganze Rechner migrieren zu können.<ref>Sysinternals Disk2vhd (englisch) – Microsoft-Technet; Stand: 21. Januar 2014</ref>

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />