Sillianer Hütte
| Sillianer Hütte ÖAV-Schutzhütte Kategorie I | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gebirgsgruppe | Karnische Alpen | |||||
| Geographische Lage: | 46° 42′ 21,6″ N, 12° 24′ 22,8″ O
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| Höhenlage | 2447 m ü. A. | |||||
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| Besitzer | Alpenverein Sillian des ÖAV | |||||
| Bautyp | Schutzhütte | |||||
| Übliche Öffnungszeiten | Anfang Juni bis Anfang Oktober | |||||
| Beherbergung | 48 Betten, 24 Lager | |||||
| Weblink | Sektion Sillian | |||||
| Hüttenverzeichnis | ÖAV DAV | |||||
Die Sillianer Hütte (die teilweise immer noch als Viktor-Hinterberger-Hütte geführt wird) ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Sillian des Österreichischen Alpenvereins am Karnischen Hauptkamm. Sie dient als Stützpunkthütte des österreichischen Südalpen-Weitwanderweges 03, des Europäischen Fernwanderweges 10 und der Via Alpina.<ref name="oeav1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Infoseite der Sillianer Hütte auf der Website des ÖAV ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Juli 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Lage
Die Sillianer Hütte ist die westlichste Schutzhütte des Karnischen Hauptkamms, bildet den Ausgangs- bzw. Endpunkt des Karnischen Höhenwegs und ist ein Stützpunkt des Friedenswegs. Die Hütte befindet sich nur wenige Meter von der österreichisch-italienischen Grenze entfernt, 100 Höhenmeter oberhalb des Füllhornsattels.
Geschichte
Die erste Schutzhütte, die die Sektion Sillian erbaute, war die Helmhütte, deren Ruinen sich immer noch auf dem Helmgipfel befinden. Sie ging nach dem Ersten Weltkrieg durch den Vertrag von St. Germain<ref name="karnischer"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Karnischen Höhenwegs ( des Vorlage:IconExternal vom 9. September 2005 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, in dem eine Grenzverschiebung beschlossen wurde, an Italien.<ref name="oeav2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik der Sillianer Hütte auf der Website des ÖAV ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Juli 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Durch den Staatsvertrag von Venedig im Jahre 1925<ref name="oeav2"/> wurde die Sektion Sillian für den Verlust entschädigt. Ersatzweise kaufte der Verein im Jahre 1930 im Volkzein, das zum hinteren Winkeltal (Villgratental) gehört, einen Baugrund und errichtete dort die erste Hütte mit dem Namen Sillianer Hütte. Sechs Jahre später erbaute die Sektion Austria am Karnischen Hauptkamm auf 2390 Meter<ref>Viktor-Hinterberger-Hütte</ref> die Viktor-Hinterberger-Hütte. Diese wurde am 16. August 1936<ref name="karnischer"/> eröffnet und bis in das Jahr 1981 von der Sektion Austria betrieben.
Da die Sektion Sillian den Wunsch hegte, an den Karnischen Hauptkamm zurückzukehren, erwarb sie nach Beschluss der Jahreshauptversammlung 1981 die Viktor-Hinterberger-Hütte. Gleichzeitig wurde die Sillianer Hütte in den Villgrater Bergen veräußert. Der neue Besitzer nannte sie Volkzeiner-Hütte.
Die Viktor-Hinterberger-Hütte befand sich in einem sehr sanierungsbedürftigen Zustand, woraufhin sich der Vorstand zu einem Neubau entschloss. Von 1982 bis 1986<ref name="oeav3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Topnews der Sektion Sillian ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Dezember 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> wurde der Bau oberhalb der Hinterberger-Hütte mit einem Kostenaufwand von ca. 7,5 Millionen ATS (~ 545.000 EUR)<ref name="oeav2"/><ref name="oeav3"/> vorangetrieben und am 31. August 1986 die Sillianer Hütte festlich eröffnet. Die desolate Hinterberger-Hütte wurde im Jahr 1988 abgetragen.
Im Jahr 2018 wurde die Hütte, um den gestiegenen Besucherandrang zu bewältigen, umfangreich umgebaut und erweitert. Die neue Hütte wurde am 1. Juli 2019 eröffnet.<ref>Homepage der Sillianer Hütte</ref>
Zustiege
Zur Sillianer Hütte sind folgende Aufstiege möglich:
- Direkt von Sillian (1100 m) in einer Gehzeit von 4 Stunden über die Forcher Kaser.
- Direkt von Sillian (1100 m) in einer Gehzeit von 4 Stunden über die Leckfeldalm.
- Von Arnbach (1103 m) (Weitlanbrunn) ebenso in 4 Stunden über die Leckfeldalm oder die Pfanne.
- Von Sexten (1375 m) in 3 Stunden.
- Nach Auffahrt mit dem PKW zur Leckfeldalm in einer Gehzeit von 1,5 Stunden.
- Nach Auffahrt mit der Bergbahn Sexten von der Bergstation (2052 m)<ref name="helmbahn"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Helmbahnen ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Dezember 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> aus in 1,75 Stunden.
- Nach Auffahrt mit der Bergbahn Vierschach von der Bergstation (2045 m)<ref name="helmbahn"/> erneut in 1,75 Stunden.
Touren
Über den Karnischen Höhenweg sind von der Sillianer Hütte aus, unter anderem, folgende Hütten erreichbar:
- Obstansersee-Hütte (2300 m) in einer Gehzeit von 4 Stunden
- Filmoor-Standschützenhütte (2350 m) in 7 Stunden
- Porzehütte (1942 m) in 10 Stunden
- Hochweißsteinhaus (1868 m) in 10 bis 12 Stunden
- Mitterkar-Biwak (1973 m) in 14 Stunden
weiters
- Hahnspielhütte (2150 m) Gehzeit: 1 Stunden
Außerdem sind weiters folgende umliegende Gipfel erreichbar:
- Schützenmahd – Heimkehrerkreuz (2273 m) in 0,5 Stunden
- Helm (2433 m) in 0,5 Stunden
- Hochgruberspitze (2537 m) in 0,5 Stunden
- Hollbrucker Spitze (2581 m) in 1 Stunde
- Hornischeck (2551 m) in 0,75 Stunden
Weblinks
Einzelnachweise
<references />