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Grão Vasco

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(Weitergeleitet von Vasco Fernandes)
Datei:Grão Vasco, Pentecostes, da capela da portaria do mosteiro de Santa Cruz de Coimbra, 1534-35, assinada Velasco.jpg
Pentecostes in der Sakristei des Klosters Santa Cruz in Coimbra, 1534–35
Datei:Vasco Fernandes.jpg
Grão Vasco (um 1750)

Grão Vasco (dt.: „großer Vasco“, eigentlich Vasco Fernandes; * 1475 in Viseu; † 1542, in einigen Quellen: * 1480; † 1543) war ein bedeutender portugiesischer Maler.

Leben und Werk

Sein Werk ist geprägt von farbintensiven Gemälden, beeinflusst von der italienischen, mehr noch der flämischen und besonders der deutschen Renaissance.<ref>Lydia Hohenberger: Portugal. DuMont-Reiseverlag, 2007, ISBN 978-3-7701-7658-8, S. 217.</ref> Die ersten nennenswerten Aufzeichnungen über ihn stammen aus den Jahren 1501/1502, wo er bereits als (auch wirtschaftlich) erfolgreicher Maler erwähnt wird. 1514 arbeitete er in der Werkstatt des Jorge Afonso in Lissabon<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vasco Fernandes, Esboço Biográfico (Dalila Rodrigues, 1992) (Memento vom 26. Mai 2000 im Internet Archive) In: ci.uc.pt</ref>.

Der Renaissance zugewandt, entwickelte er doch im weiteren Verlauf seinen Stil weiter. Er interessierte sich für die Antwerpener Manieristen und trug zur Verbreitung der Kunst Albrecht Dürers in Portugal bei. So sind beispielsweise in seinem Bild „Jesus im Haus von Marta und Maria“ von 1530 (im Museum Grão Vasco in Viseu zu sehen) Figuren aus Dürers Melencolia I zu erkennen.<ref>9. Absatz <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vasco Fernandes (Grão Vasco) (Memento vom 3. Oktober 2003 im Internet Archive)</ref>

Er arbeitete vor allem in Viseu, Lamego und Coimbra, wo von seinen vier Werken für das Kloster Santa Cruz nur noch ein Pfingstgemälde in der Sakristei erhalten ist (das er mit Velascus signiert). Ab etwa 1535 entwickelte er zunehmend manieristische Züge<ref>8. Absatz <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vasco Fernandes (Grão Vasco) (Memento vom 3. Oktober 2003 im Internet Archive)</ref>.

Bedeutung

Eine umfangreiche Sammlung seiner Werke sind im Museum Grão Vasco in Viseu zu sehen, das 1916 in der ehemaligen Klosterschule neben der Kathedrale gegründet und zwischen 2001 und 2003 von dem Architekten Eduardo Souto de Moura restauriert, erweitert und neu konzipiert wurde<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Museu Grão Vasco (Memento vom 15. Februar 2008 im Internet Archive)</ref>.

Einige Werke sind u. a. auch im Museum von Lamego, in der Hauptkirche von Freixo de Espada à Cinta (1520) und im Kloster Salzedas zu sehen. Im Museu Nacional de Arte Antiga in Lissabon hängt seine Assunção da Virgem und im Museu Nacional de Soares dos Reis in Porto ist seine Santa Luzia zu sehen.

Schulen<ref>Ceia de Natal. In: portal.graoVasco.net. 1. Januar 2015, abgerufen am 1. Januar 2015.</ref>, Weine, Hotels<ref>Hotel GraoVasco. Abgerufen am 1. Januar 2015. In: hotelgraoVasco.pt</ref> und ein Flugzeug der TAP Portugal<ref>Avionicks >> Photo: CS-TNA – Grão Vasco – TAP Portugal – Airbus A320-200. In: avionicks.net. 27. Mai 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Juni 2015; abgerufen am 1. Januar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.avionicks.net</ref> wurden nach ihm benannt.

Literatur

Weblinks

Commons: Grão Vasco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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