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Liturgisches Gerät

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Vorlage:Hinweisbaustein{{#ifeq: 0| 0 | }} Zum liturgischen Gerät (auch Kirchengerät, Messgerät<ref>z. B. Text und Normativität im deutschen Mittelalter (Berlin 2012) S. 356: „… sie trachten nach dem Messgerät, nach Kelchen und Monstranzen.“; Ricarda Matheus: Konversionen in Rom in der Frühen Neuzeit (Berlin 2012) S. 334: „das sakramentale Messgerät“</ref>; historisch auch Meßgeräth<ref>J. C. Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart: "alles zur Haltung einer gottesdienstlichen Messe nöthige Geräth"</ref> und Meßgerät<ref>z. B. Willi Drost: Die Marienkirche in Danzig und ihre Kunstschätze (Stuttgart 1963) S. 112: „Altar- und Meßgerät der Kirche“; Die Bau- und Kunstdenkmale der Freien und Hansestadt Hamburg: Altona-Elbvororte (Hamburg 1970) S. 37: „Das Meßgerät der katholischen St. Josephskirche…“</ref>) gehören die den gottesdienstlichen Handlungen dienenden Utensilien. Vor allem bei der Spendung der Sakramente in der römisch-katholischen, anglikanischen, altkatholischen und der evangelischen Kirche findet das in dieser Übersicht aufgelistete Gerät Verwendung. (Bücher, Bilder, Textilien und Mobilien sind bei den hier aufgelisteten Geräten nicht aufgenommen.) Das verarbeitete Material der Geräte und ihre Gestaltung sind vom liturgischen Gebrauch, von funktionalen Aspekten und religiösen Vorstellungen abhängig und haben sich im Verlauf der Geschichte immer wieder verändert;<ref>Nicolai Kölmel: Liturgische Geräte in ihrem Kontext. In: Marc Fehlmann, Michael Matzke, Sabine Söll-Tauchert (Hrsg.): Gold und Ruhm. Kunst und Macht unter Kaiser Heinrich II. [Ausstellungskatalog] München 2019, S. 182–187.</ref> auch Formen der zeitgenössischen Kunst wurden aufgenommen.

Vasa sacra

{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}} Als vasa sacra (heilige Gefäße) werden im katholischen und protestantischen Schrifttum zur Liturgie die Gefäße benannt, die mit der eucharistischen Gestalten Brot und Wein in Berührung kommen. Sie sollen möglichst aus Edelmetall gefertigt sein, seltener werden auch andere kostbare Materialien verwendet.

Von eher historischer Bedeutung sind:

  • Peristerium (liturgische Taube)
  • Fistula (Röhrchen)
  • Colum (Sieb für den eucharistischen Wein)

Vasa non sacra und anderes Gerät

Teils als Vasa sacra im weiteren Sinne,<ref>Victor Schultze: Gefäße, gottesdienstliche, in: Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche, Bd. 6, Leipzig 1899, S. 412–415</ref> teils als Vasa non sacra<ref>Glossarium Artis, Index Universalis Multilingualis: Deutsch - Französisch - Englisch des Comité International d'Histoire de l'Art, München 2004, auch digital hier</ref> werden den Abendmahlsgeräten weitere liturgische Gefäße und Geräte angeschlossen:

Von eher historischer Bedeutung sind:

Evangelische Altargeräte

Neben Altarkreuz und Altarleuchter gehören zum typisch protestantischen Altargerät:

Liturgisches Gerät der Ostkirche

Siehe auch: Liste von liturgischem Gerät der Orthodoxen Kirche

Schutz

Häufig sind die Vasa sacra wertvolle Gegenstände. Wegen der Nähe zu den gottesdienstlichen Handlungen, zuweilen auch wegen ihrer Herkunft und Geschichte sind sie zudem für die Gläubigen von besonderem ideellem Wert. In Deutschland nimmt die Rechtsordnung hierauf Rücksicht. So kennt {{#switch: juris

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Siehe auch

Literatur

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • Adolf Reinle: Die Ausstattung deutscher Kirchen im Mittelalter. Darmstadt 1988, ISBN 3-534-08803-4.
  • Christhard Mahrenholz: Die liturgischen Gegenstände und Geräte des Kirchenraums (= Liturgische Richtlinien für die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Bd. 3). Hannover 1949.
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • Georg Stuhlfauth: Abendmahlsgerät. In: Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte. Bd. I (1933), Sp. 46–48; auch digital in: RDK Labor [2. Februar 2017].
  • Johann Michael Fritz: Das evangelische Abendmahlsgerät in Deutschland : vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2004.
  • Nicolai Kölmel: Liturgische Geräte in ihrem Kontext. In: Marc Fehlmann, Michael Matzke, Sabine Söll-Tauchert (Hrsg.): Gold und Ruhm. Kunst und Macht unter Kaiser Heinrich II. [Ausstellungskatalog]. München 2019, S. 182–187.

Einzelnachweise

<references />

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