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Casti-Wergenstein

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Casti-Wergenstein
Datei:Casti-Wergenstein wappen.svg
Wappen von Casti-Wergenstein
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR)
Region: Viamalaw
Politische Gemeinde: Muntogna da Schonsi2
Postleitzahl: 7433
frühere BFS-Nr.: 3703
Koordinaten: 751733 / 165665Koordinaten: 46° 37′ 30″ N, 9° 25′ 12″ O; CH1903: 751733 / 165665
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Höhe: 1489 m ü. M.
Fläche: 25,66 km²
Einwohner: 56 (31. Dezember 2020)
Einwohnerdichte: 2 Einw. pro km²
Datei:Casti 2012.JPG
Casti Dorf
Casti Dorf
Karte
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Casti-Wergenstein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war eine 1923 gebildete politische Gemeinde in der Region Viamala des Schweizer Kantons Graubünden. Am 1. Januar 2021 fusionierte sie mit Donat, Lohn und Mathon zur neuen Gemeinde Muntogna da Schons.

Geographie

Datei:Karte Gemeinde Casti-Wergenstein 2019.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2021

Die Gemeinde bestand aus den weit auseinanderliegenden Ortsteilen Casti (1171 m) und Wergenstein (1489 m) am unteren Schamserberg. Vom gesamten Gemeindegebiet von 2559 ha waren 1343 ha landwirtschaftliches Nutzgebiet (davon 1275 ha Alpwirtschaften), 998 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge), 203 ha Wald und Gehölz und 15 ha Siedlungsfläche.

Geschichte

→ siehe Abschnitt Geschichte im Artikel Casti GR
→ siehe Abschnitt Geschichte im Artikel Wergenstein

Wappen

Wappen von Casti-Wergenstein
Wappen von Casti-Wergenstein
Blasonierung: „In Silber (Weiss) auf schwarzem Dreifels ein roter Burgturm, beseitet von zwei sechsstrahligen roten Sternen

Das Wappen bezieht sich auf den Namen der früheren Gemeinde: der Burgturm steht für Casti, der Dreifels für (Wergen-)Stein.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1930 1950 1970 1980 1990 2000<ref>Jürg Simonett: Wergenstein. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. Juli 2021.</ref> 2010 2020
Einwohner 40 52 36 36 43 56 58 56

Sprachen

Ursprüngliche Sprache der Einwohner ist Sutselvisch, eine bündnerromanische Mundart. Die Gemeinde blieb bis zum Ersten Weltkrieg beinahe einsprachig. Danach setzte bis zum Zweiten Weltkrieg ein Niedergang des Romanischen ein (1941 74 %), der aber bis 1980 umgedreht werden konnte: 1970 sprachen 83 % Romanisch. Seit den 1980er-Jahren vollzieht sich wegen der Zuwanderung von deutschsprachigen Personen ein Sprachwechsel:

Sprachen in Casti-Wergenstein
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 7 19,44 % 14 32,56 % 24 42,86 %
Rätoromanisch 29 80,56 % 29 67,44 % 31 55,36 %
Einwohner 36 100 % 43 100 % 56 100 %

Rätoromanisch und Deutsch sind gleichberechtigte Behördensprachen. Amtssprache gemäss kantonalem Sprachengesetz von 2006 ist allerdings allein Romanisch.<ref>Sprachengesetz des Kantons Graubünden vom 19. Oktober 2006 (PDF; 274 kB).</ref>

Datei:Wergenstein02.jpg
Steinbockzentrum center da capricorns

Nationalität

Von den Ende 2005 61 Bewohnern waren alle Schweizer Bürger.

Sehenswürdigkeiten

Neben der Kirche in Casti steht auch die Kirche Wergenstein unter Denkmalschutz. Das Center da Capricorns ist ein ländliches Informations- und Innovationszentrum.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Andeer | Avers | Cazis | Domleschg | Ferrera | Flerden | Fürstenau | Masein | Muntogna da Schons | Rheinwald | Rongellen | Rothenbrunnen | Scharans | Sils im Domleschg | Sufers | Thusis | Tschappina | Urmein | Zillis-Reischen

Ehemalige Gemeinden: Almens | Ausserferrera | Casti | Casti-Wergenstein | Clugin | Donat | Feldis/Veulden | Hinterrhein | Innerferrera | Lohn | Mathon | Medels im Rheinwald | Mutten | Nufenen | Paspels | Patzen-Fardün | Pignia | Portein | Pratval | Präz | Reischen | Rodels | Sarn | Scheid | Splügen | Tartar | Tomils | Trans | Tumegl/Tomils | Wergenstein | Zillis Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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