Valérie Maltais
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| Valérie Maltais | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 4. Juli 1990 (35 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | La Baie, Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 165 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 62 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Disziplin | Shorttrack Eisschnelllauf | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | Les F18 de La Baie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Martin Gagné, Sébastien Cros | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 20. Februar 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Valérie Maltais (* 4. Juli 1990 in La Baie) ist eine ehemalige kanadische Shorttrackerin und heutige Eisschnellläuferin.
Werdegang
Shorttrack
Bevor Maltais im Alter von sechs Jahren mit dem Shorttrack begann, hatte sie zunächst an Eiskunstlaufwettkämpfen teilgenommen. Außerdem hält sie den nationalen Juniorenrekord über 500 Meter und wurde im Jahr 2007 dreimalige Juniorenmeisterin Kanadas.
Der erste internationale Start Maltais' fand im Januar 2006 bei den Juniorenweltmeisterschaften in Miercurea Ciuc statt. Dort scheiterte sie in den Einzelwettbewerben zwar immer schon spätestens im Halbfinale, mit der Staffel gelang ihr jedoch der vierte Rang. Auch ein Jahr später nahm sie wieder an der Junioren-WM teil, verpasste jedoch erneut eine Top-5-Platzierung. Da sie aber bei nationalen Wettkämpfen gute Ergebnisse erzielte und unter anderem die Silbermedaille über 1000 Meter bei der Kanadischen Meisterschaft 2007 gewann, wurde sie Gesamtachte in der nationalen Rangliste. Dennoch nominierte sie der kanadische Verband in der nächsten Saison 2007/08 für kein internationales Rennen, dafür wurde sie kanadische Juniorenmeisterin auf der 1500-Meter-Distanz. Obwohl sie nur einen zwölften Rang in der kanadischen Rangliste am Ende der Saison innehatte, qualifizierte sich Maltais als Nachwuchsathletin für den Shorttrack-Weltcup 2008/09, wo sie auf Anhieb zwei dritte Plätze mit der Staffel erreichte. Dazu gelangen ihr im Einzel zwei Top-Ten-Resultate.
Maltais gewann bei der WM 2012 in Shanghai das 3000-m-Superfinale. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi errang sie mit der Staffel Silber, was ihr bei der folgenden WM in Montreal erneut glückte, als sie zudem drei Bronzemedaillen gewann. Zwei Jahre später sicherte sie sich bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 2016 in Seoul Silber mit der 3000-Meter-Staffel, zu der neben ihr auch Marianne St-Gelais, Audrey Phaneuf und Kasandra Bradette gehörten. Kurze Zeit später beendete sie den 1000-Meter-Weltcup als Zweite der Gesamtwertung. In der Wertung über 1500 Meter belegte sie wie bereits in der Saison 2013/14 den vierten Rang.
Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang lief sie über 1000 Meter auf den siebenten Rang und über 1500 Meter auf den 19. Platz. Die Weltcup-Saison 2017/18 beendete sie am Ende auf Rang vier. Es war ihr dritter vierter Platz nach 2013/14 und 2015/16. Bei den im März ausgetragenen Shorttrack-Weltmeisterschaften 2018 in Montreal wurde sie mit der Staffel hinter Südkorea und den Niederlanden Dritter und gewann damit ihre zehnte WM-Medaille.
Eisschnelllauf
Zur Saison 2018/19 gab Maltais bekannt, zum Eisschnelllauf zu wechseln.<ref name="radio-ca-132636">Jean St-Onge: Valérie Maltais allonge son parcours. In: ici.radio-canada.ca. 29. Oktober 2018, abgerufen am 14. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bereits ab Mai 2018 hatte sie bei den Eisschnellläufern trainiert.<ref name="radio-ca-120448">Alexandra Piché: Valérie Maltais fait officiellement le saut en longue piste. In: ici.radio-canada.ca. 28. August 2018, abgerufen am 14. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den Kanadischen Meisterschaften in Calgary im Oktober 2018 gewann sie Bronze über die 3000 Meter. Zudem wurde sie Sechste über die 1500-Meter-Distanz. Am 8. Dezember 2018 gab sie beim Weltcup in Tomaszów Mazowiecki ihr Debüt über 1500 Meter und wurde Siebente.<ref name="journald-181208">Baptême international pour Valérie Maltais en longue piste. In: journaldemontreal.com. 8. Dezember 2018, abgerufen am 14. August 2019.</ref> Eine Woche später debütierte sie in Heerenveen über die 3000 Meter und belegte am Ende den 13. Platz. Beim Canada Cup im Januar 2019 siegte Maltais über die 1500 Meter.<ref name="journald-Un_premi">Alain Bergeron: Un premier pari réussi pour Valérie Maltais. In: journaldequebec.com. 8. Januar 2019, abgerufen am 14. August 2019.</ref> Damit erreichte sie auch einen Startplatz bei den Eisschnelllauf-Einzelstreckenweltmeisterschaften 2019 in Inzell. Nach eher durchwachsenen Einzelergebnissen dort, verpasste sie in der Teamverfolgung mit ihren Mannschaftskolleginnen Ivanie Blondin und Isabelle Weidemann als Vierte nur knapp eine Medaille.<ref name="speedska-336646">World Single Distances Championships 2019 – Team Pursuit. In: speedskatingnews.info. 7. Februar 2019, abgerufen am 14. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Eisschnelllauf-Mehrkampfweltmeisterschaft 2019 im kanadischen Calgary erreichte Maltais den 17. Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gewann sie in der Teamverfolgung die Goldmedaille.
Privates
Maltais ist seit März 2017 mit dem Eisschnellläufer Jordan Belchos liiert.
Weblinks
- Valérie Maltais in der Datenbank von ISU-skating.com (englisch)
- Valérie Maltais in der Datenbank von speedskating.ca (englisch)
- Vorlage:Olympics.com
- Vorlage:Olympedia
- Valérie Maltais in der Datenbank von ShorttrackOnLine.info (englisch)Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
2006: Deutschland Anschütz-Thoms, Friesinger, Opitz, Pechstein, Völker | 2010: Deutschland Anschütz-Thoms, Beckert, Friesinger-Postma, Mattscherodt | 2014: Niederlande Leenstra, ter Mors, Wüst, van Beek | 2018: Japan Takagi, Satō, Takagi, Kikuchi | 2022: Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Blondin, Maltais, Weidemann| 2026: Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Blondin, Maltais, Weidemann
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maltais, Valérie |
| KURZBESCHREIBUNG | kanadische Shorttrackerin und Eisschnellläuferin |
| GEBURTSDATUM | 4. Juli 1990 |
| GEBURTSORT | La Baie, Kanada |
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- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Shorttracker (Kanada)
- Eisschnellläufer (Kanada)
- Olympiateilnehmer (Kanada)
- Olympiasieger (Eisschnelllauf)
- Weltmeister (Eisschnelllauf)
- Weltmeister (Shorttrack)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2010
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2022
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026
- Kanadier
- Geboren 1990
- Frau