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Utterån

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Utterån
Datei:Sågfallet 6.JPG
der Sågfallet

der Sågfallet

Daten
Lage Västernorrlands län (Schweden)
Flusssystem Moälven
Abfluss über Moälven → Bottnischer Meerbusen
Quelle Stor-Uttersjön
63° 43′ 12″ N, 17° 57′ 9″ O
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Quellhöhe 280,8 m ö.h.<ref name="De mindre vattendragen" />
Mündung in den Moälven bei GottneKoordinaten: 63° 25′ 33″ N, 18° 25′ 17″ O
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Mündungshöhe 22 m ö.h.<ref name="De mindre vattendragen" />
Höhenunterschied 258,8 m
Sohlgefälle 5,8 ‰
Länge 45 km<ref name="De mindre vattendragen" />
Einzugsgebiet 459 km²<ref name="De mindre vattendragen" />
Rechte Nebenflüsse Hädanbergsån
Durchflossene Seen Uttersjön
Gemeinden Örnsköldsvik

Der Utterån ist ein Fluss in Schweden und einer der drei Quellflüsse des Moälven. Er ist 45 Kilometer lang und hat ein Einzugsgebiet von 459 Quadratkilometer. Er entspringt im Stor-Uttersjön, zirka drei Kilometer nördlich von Innertällmo.<ref name="De mindre vattendragen">Bertil Charlie Wallin: De mindre vattendragen i Västernorrlands län : en naturinventering. Länsstyrelsen i Västernorrlands län, Härnösand 1982. ISSN 0280-1140</ref> Von dort aus fließt er in südöstlicher Richtung durch die Ortschaft Gålberget, wo er nach Süden abknickt und beim Dorf Uttersjö den Uttersjön durchfließt. Einige Kilometer flussabwärts mündet auf der rechten Flussseite der fast gleich große Hädanbergsån in den Utterån, dieser entspringt dem fünf Kilometer südlich des Stor-Uttersjön liegenden Översjön.<ref>Hjalmar Vallin: Moälven från källorna till havet. Artikelserie in der Örnsköldsviks Allehanda, Örnsköldsvik Frühjahr 1961.</ref> Von hier aus fließt der Fluss in südliche Richtung, teilweise mit mäandrierenden Abschnitten. Schließlich stürzt er den Sågfallet hinunter und mündet bei Gottne in den Moälven.<ref name="De mindre vattendragen" />

Oberhalb des heutigen Sågfallet, nördlich der Ortschaft Gottne, lagen im neunzehnten Jahrhundert der Gottneforsen und mehrere kleine Staubecken, die für die Flößerei gebaut wurden. Bei dem besonders hohen Frühjahrshochwasser 1868 wurden diese Becken komplett geleert, damit sie nicht brachen; dadurch entstand eine natürliche Mauer aus Baumstämmen am Gottneforsen. Der Pegel des Utterån stieg dramatisch an, die Ufer erodierten, und der Fluss bahnte sich einen neuen Weg: der Sågfallet entstand. Dieser 13 Meter hohe Wasserfall bildete ein unüberwindbares Hindernis für Lachse und andere Wanderfische, sie konnten nun nicht mehr zu ihren Laichplätzen im Oberlauf des Utterån kommen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ornskoldsvik.seSågfallet (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Weblink

Commons: Utterån – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Datei:Sågfallet 13.JPG
Der untere Teil des Sågfallet
Datei:Utterån 1.JPG
Utterån unterhalb des Sågfallet
Datei:Sågfallet 16.JPG
Die Fischtreppe am Sågfallet