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Weichhaariges Schwefelkörbchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Urospermum dalechampii)

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Weichhaariges Schwefelkörbchen
Datei:Urospermum dalechampii Sos Alinos Rural 16072014 40.437, 9.767.jpg

Weichhaariges Schwefelkörbchen (Urospermum dalechampii)

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Schwefelkörbchen (Urospermum)
Art: Weichhaariges Schwefelkörbchen
Wissenschaftlicher Name
Urospermum dalechampii
(L.) Scop. ex F.W.Schmidt

Das Weichhaarige Schwefelkörbchen (Urospermum dalechampii) ist eine der beiden Pflanzenarten der Gattung Schwefelkörbchen (Urospermum) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).<ref name="FloraEuropaea1976" />

Beschreibung

Datei:Flore coloriée de poche du littoral méditerranéen de Gênes à Barcelone y compris la Corse (6243943739).jpg
Illustration aus Flore coloriée de poche du littoral méditerranéen de Gênes à Barcelone y compris la Corse
Datei:Urospermum dalechampii Corse.jpg
Blütenkorb von unten mit den Hüllblätter und den randlichen Zungenblüten
Datei:Urospermum dalechampii, Livorno.JPG
Blütenkorb von oben, gut zu erkennen sind die fünf Kronzipfel der Zunge der Zungenblüten

Vegetative Merkmale

Urospermum dalechampii wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimetern.<ref name="Schönfelder2002" />

Die Laubblätter sind in einer grundständigen Blattrosette und wechselständig, die obersten gegenständig, am Stängel angeordnet. Bei den Grundblättern ist die Blattspreite schrotsägeförmig. Die Stängelblätter sind ganzrandig oder gezähnt.<ref name="Schönfelder2002" />

Generative Merkmale

Das Blütezeit reicht von April bis August. Auf einem langen, kräftigen und oben verdickten Blütenstandsschaft befindet sich einzeln ein körbchenförmiger Blütenstand hat einen Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Die in einer Reihe angeordneten sieben bis acht lanzettlichen Hüllblätter sind an ihrer Basis verwachsen und weichhaarig.<ref name="FloraEuropaea1976" />

Der Blütenkorb enthält schwefelgelben Zungenblüten zusammen. Die randlichen Zungenblüten sind auch häufig außen rotbraun gefärbt.<ref name="Schönfelder2002" />

Die lange, geschnäbelte Achäne besitzt einen fedrigen, schwach rotbraunen Pappus.<ref name="Schönfelder2002" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14.<ref name="IPCN" />

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet von Urospermum dalechampii umfasst den nordwestlichen Mittelmeerraum bis zur Balkanhalbinsel. Urospermum dalechampii kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Spanien, auf den Balearen, in Monaco, Frankreich, auf Korsika, in Italien, auf Sardinien, Sizilien, Malta, in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro vor.<ref name="Euro+Med" />

Sie gedeiht meist an Wegrändern sowie auf Kultur- und Brachland.

Taxonomie

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Tragopogon dalechampii durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2, Seite 790. Die Neukombination zu Urospermum dalechampii <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Scop. ex F.W.Schmidt durch Giovanni Antonio Scopoli wurde 1795 in Franz Willibald Schmidt in Sammlung physikalisch-oekonomischer Aufsatze ... 1, Seite 276 veröffentlicht.<ref name="Euro+Med" /> Weitere Synonyme für Urospermum dalechampii <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Scop. ex F.W.Schmidt sind: Arnopogon dalechampii <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd., Tragopogon bicolor <templatestyles src="Person/styles.css" />Moench, Tragopogon laetus <templatestyles src="Person/styles.css" />Salisb., Tragopogon verticillatus <templatestyles src="Person/styles.css" />Lam., Tragopogonodes dalechampii <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Kuntze, Urospermum grandiflorum <templatestyles src="Person/styles.css" />St.Lager.

Literatur

  • Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Kosmos Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora. Stuttgart 2002, ISBN 3-440-09361-1.
  • P. D. Sell: 157. Urospermum Scop., S. 308. In: G. Tutin & al. (Hrsg.): Flora Europaea, Volume 4: Plantaginaceae to Compositae (and Rubiaceae). Cambridge, 1976, ISBN 0-521-08717-1. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN"> Urospermum dalechampii bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Euro+Med"> Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). In: Werner Greuter, E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae.: Datenblatt Urospermum dalechampii In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="FloraEuropaea1976"> P. D. Sell: 157. Urospermum Scop., S. 308. In: G. Tutin & al. (Hrsg.): Flora Europaea, Volume 4: Plantaginaceae to Compositae (and Rubiaceae). Cambridge, 1976, ISBN 0-521-08717-1. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.) </ref> <ref name="Schönfelder2002"> Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Kosmos Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora. Stuttgart 2002, ISBN 3-440-09361-1. </ref> </references>

Weblinks