Unterköditz
Unterköditz Stadt Königsee
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(156)&title=Unterk%C3%B6ditz 50° 40′ N, 11° 9′ O
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| Höhe: | 307 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,49 km² | |||||
| Einwohner: | 156 (31. Dez. 2021)<ref>Unterköditz. Stadt Königsee (Thüringen), abgerufen am 15. Februar 2023.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Köditz | |||||
| Postleitzahl: | 07426 | |||||
| Vorwahl: | 036738 | |||||
Lage von Unterköditz in Thüringen
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Unterköditz ist ein Ortsteil der Stadt Königsee im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.
Geografische Lage
Unterköditz liegt etwa drei Kilometer östlich von Königsee. Der Ort ist über die Bundesstraße 88 mit Königsee verbunden und liegt 306 m über dem Meeresspiegel. Das Dorf hat 156 Einwohner und eine Fläche von 249 Hektar. Die Bahnstrecke Köditzberg–Königsee verlief durch Unterköditz. Nächstgelegene Bahnstrecke ist inzwischen die Bahnstrecke Rottenbach–Katzhütte.
Geschichte
Um 1335/1339 wurde Unterköditz zum ersten Mal urkundlich als Coditz erwähnt.<ref name="Kahl2010">Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 294.</ref> Bis 1918 gehörte der Ort zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Das Rittergut im Ort war 1923 Eigentum des Herren von Holleben aus Dresden, der es an den Landwirt Richard Roepert verpachtet hatte. Das Gut wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Bodenreform enteignet und zu Volkseigentum. Im Schloss befand sich anfänglich eine landwirtschaftliche Winterschule, später unterlag der Betrieb der Entwicklung der Landwirtschaft in Ostdeutschland.<ref name="Schwarzbuch">Jürgen Gruhle: Schwarzbuch der Bodenreform. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Enthaltene Gemeinden und Orte - Thüringen ( vom 3. Mai 2010 im Internet Archive): Übersicht nach Bundesländern und Orten zu Enteignungsmaßnahmen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Rahmen der Bodenreform.</ref>
Am 1. Juli 1950 schlossen sich die beiden Gemeinden Oberköditz und Unterköditz zur neuen Gemeinde Köditz zusammen. Seit 1994 gehört Unterköditz zur Stadt Königsee.<ref>Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref>
Kultur
- Dorfkirche Köditz
Politik
- Als Ortsbürgermeister für Köditz wurde bei den Kommunalwahlen in Thüringen am 26. Mai 2024 Enrico Jahn gewählt.<ref>Wahlen in Thüringen, Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen, Stadt Königsee OT Köditz. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 24. Juni 2024.</ref>
Söhne und Töchter (Auswahl)
- Bernhard von Holleben genannt von Normann (1824–1897), sächsischer General
Verschiedenes
- Das Gemeindehaus Albert Schweitzer entstand in einem Kirchenbauprogramm in der DDR und wurde am 7. Dezember 1987 eingeweiht.<ref>Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR (Hrsg.): 15 Jahre Sonderbauprogramm. Berlin 1988 (96 S., mit Kurz-Porträt dieses Bauwerks; A/431/88).</ref><ref>Gemeinde Köditz - Pfarramt Königsee. Abgerufen am 15. Februar 2023.</ref>
Weblinks
- Unterköditz auf www.koenigsee.de. Abgerufen am 21. Juli 2021.
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Barigau | Dörnfeld an der Heide | Dröbischau | Egelsdorf | Garsitz | Hengelbach | Horba | Köditz mit Oberköditz und Unterköditz | Königsee | Leutnitz | Lichta | Mankenbach | Milbitz | Oberhain | Oberschöbling | Paulinzella | Quittelsdorf | Rottenbach | Solsdorf | Storchsdorf | Thälendorf | Unterhain | Unterschöbling Vorlage:Klappleiste/Ende