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Uherské Hradiště

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(Weitergeleitet von Ungarisch Hradisch)

Vorlage:Infobox Ort in Tschechien

Uherské Hradiště (deutsch Ungarisch Hradisch, {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=hu|SCRIPTING=Latn|SERVICE=ungarisch}}) ist eine Stadt im Okres Uherské Hradiště im Zlínský kraj in Tschechien. Sie liegt im Südosten Tschechiens in der Mährischen Slowakei. Ihr Ortskern befindet sich in einer Ebene auf einer Insel am linken Ufer der March (Morava). Südlich verlaufen die Olšava und deren altes Flussbett Stará Olšava.

Stadtgliederung

Uherské Hradiště untergliedert sich in sieben Stadtteile:

  • Zentrum,
  • Jarošov (deutsch: Jaroshof<ref>mapy.mzk.cz</ref>),
  • Mařatice,
  • Míkovice,
  • Rybárny,
  • Sady (deutsch: Derfle),
  • Vésky

Klima

Das Klima ist warm-gemäßigt mit milden Wintern und warmen Sommern bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 10,1 °C. Die Jahresniederschlagssumme beträgt 727 mm. Alle zwölf Monate sind humid. Die Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger lautet Cfb.

Vorlage:Klimatabelle

Geschichte

Datei:UherskeHradisteMedievalTimesModel.jpg
Modell der mittelalterlichen Stadt
Datei:Uherske Hradiste, Czech Republic - panoramio.jpg
Mariensäule

Die Stadt wurde im Jahre 1257 auf einer Insel in der March als Nový Veligrad durch Ottokar II. Přemysl gegründet. Sie erhielt dabei die Marktrechte von Veligrad-Staré Město und Kunovice übertragen. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erhielt die Königsstadt den Namen Hradiště, der im 17. Jahrhundert um den Zusatz Uherské (Ungarisch) erweitert wurde. 1469 bis 1473 wurde die Stadt vergeblich durch Matthias Corvinus belagert.

Bis 1749 übten die privilegierten Jäger von Stříbrnice das Scharfrichteramt aus. 1780 wurde die Festung aufgelassen.

In Altösterreich war Ungarisch-Hradisch der Sitz der Bezirkshauptmannschaft des gleichnamigen Bezirkes.<ref>Politische und gerichtliche Organisation der im Reichsrathe vertretenen Länder in Österreich. Auer, Wien 1869, S. 169.</ref> Um 1880 lebten in der Stadt noch 1.898 deutschsprachige und 1.712 tschechische Bürger, doch das slawische Element wurde immer bedeutender, während die Anzahl der Deutschsprachigen, darunter viele jüdischen Glaubens, ständig abnahm.<ref>Moritz Gehre: Die deutschen Sprachinseln in Österreich. Verlag Hentze, 1886, S. 39.</ref> Um 1900 lebten im Ort 5137 vorwiegend tschechische Einwohner, darunter 937 Deutsche und Juden.<ref>Vorlage:Meyers-1905</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:UHrad-Rathaus.JPG
Neues Rathaus

Uherské Hradiště ist das Zentrum der Mährischen Slowakei. Der historische Kern der Stadt ist vollständig denkmalgeschützt.

Datei:Uherské Hradiště (Korom) - Lékárna U Zlaté koruny.jpg
Apotheke in einem Bürgerhaus der Altstadt
  • Reste der Stadtbefestigung
  • Großer Platz mit Mariensäule
  • Pfarrkirche (ehemalige Jesuitenkirche), mit Altar von Johann Georg Heinsch
  • ehemaliges Jesuitenkolleg, Kulturzentrum
  • Franziskanerkonvent
  • Altes Rathaus
  • Neues Rathaus am Palackého náměstí
  • Ehemalige Synagoge, heute Stadtbibliothek
  • Museum der Mährischen Slowakei (Slovácké muzeum)

Verkehr

Datei:Uherské Hradiště,staniční budova.JPG
Bahnhofsgebäude

Der Bahnhof Staré Město u Uherského Hradiště liegt an der Linie Wien–Krakau der ehemaligen Staatsbahnen (heute Bahnstrecke Břeclav–Petrovice u Karviné), von dort zweigt die Bahnstrecke Kunovice–Staré Město u Uherského Hradiště über den Bahnhof Uherské Hradiště nach Kunowitz der ehemaligen Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn ab und schließt an die Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk im Bahnhof Kunovice an.

Bildung

In Uherské Hradiště ist die Fakultät für Logistik und Krisenmanagement der Tomáš-Baťa-Universität in Zlín angesiedelt.

Kultur

Uherské Hradiště ist Heimat des Musikensembles Hradišťan.

Partnerstädte

Söhne und Töchter der Stadt

Im Ort lebten weiterhin:

Im Ort leben:

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Uherské Hradiště

Vorlage:Normdaten