Sucralfat
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Sucralfat | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Freiname | Sucralfat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen | |||||||||||||||||||
| Summenformel | C12H54Al16O75S8 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes Pulver<ref name="RÖMPP Online">Eintrag zu Sucralfat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | |||||||||||||||||||
| ATC-Code | |||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse |
Ulcustherapeutikum | ||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 2086,74 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
130 °C Zersetzung <ref name="RÖMPP Online" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in verdünnter Salzsäure und Natronlauge, unlöslich in Wasser und Ethanol<ref name="RÖMPP Online" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
>12 g·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Sucralfat ist ein Aluminium-Salz von Saccharosesulfat.
Wirkung
Durch die Einnahme von Sucralfat entsteht ein Schutzfilm aus Sucralfat-Protein-Komplexen, der die Magenschleimhaut und einen möglichen Ulcusgrund bedeckt. Ferner bindet Sucralfat Pepsin und Gallensäuren. Zusätzlich wirkt es schützend auf die Schleimhaut durch Prostaglandin-, Bicarbonat- und Mucus-Bildung.
Nebenwirkungen
Aluminium führt zu Verstopfung.
Indikation
Anwendung findet Sucralfat in der Therapie eines Ulcus duodeni oder Ulcus ventriculi („Stressulcus“) und deren Prophylaxe. Außerdem kann es zur Behandlung der Refluxösophagitis eingesetzt werden.
Interaktion
Im Vordergrund steht eine verminderte Aufnahme bestimmter Substanzen aufgrund einer Erhöhung des pH-Wertes im Magen und/oder Bindung der Substanzen im Gastrointestinaltrakt. Aus diesem Grunde wird empfohlen, einen Zeitraum von mindestens 2 Stunden zwischen der Einnahme von Sucralfat und anderen Substanzen einzuhalten. Wechselwirkungen bestehen z. B. mit: Betablockern, Antibiotika (wie Cephalosporinen, Gyrasehemmern und Tetracyclinen), L-Thyroxin, Theophyllin, Vitamin B12 und Digitalis.
Handelsnamen
Sucrabest (D), Sucralan (A), Ulcogant (D, A, CH), diverse Generika (D, A)
Einzelnachweise
<references />
ru:Противоязвенные препараты и препараты для лечения гастроэзофагеального рефлюкса#Сукралфат
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