Zum Inhalt springen

Uchida Kōsai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Kosai Uchida.jpg
Uchida Kōsai

Hakushaku Uchida Kōsai, auch Uchida Yasuya (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 17. November 1865 in Ryuhoku, Landkreise Yatsushiro, Provinz Higo<ref group=A>Heute entspricht das der Präfektur Kumamoto.</ref>; † 12. März 1936 in Tokio), war ein japanischer Diplomat und Politiker.

Leben und Wirken

Uchida Kōsai machte seinen Studienabschluss an der Universität Tokio und trat dann ins Außenministerium ein. Im diplomatischen Dienst bekleidete er Botschafterposten in China, in Österreich-Ungarn, in den USA und im Russischen Kaiserreich, wo er die Russische Revolution miterlebte. 1911 trat Uchida seine erste Amtszeit als Außenminister des Japanischen Kaiserreiches im Kabinett Saionji II an. Er brachte es insgesamt auf fünf Amtszeiten in ebenso vielen Kabinetten. Als Außenminister übernahm er auch 1921 und 1923 kommissarisch das Amt des Premierministers.<ref>Janet Hunter (Hrsg.): Concise Dictionary of Modern Japanese History, University of California Press, Berkeley 1984, S. 274–282 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Während seiner dritten Amtszeit als Außenminister (1932–1934) setzte Uchida sich ein für die Anerkennung des Marionettenstaats Manchukuo und für Japans Austritt aus dem Völkerbund, nachdem sich dieser gegen das japanische Vorgehen bezüglich Manchukuo ausgesprochen hatte.

Anmerkungen

<references group=A />

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Uchida Kōsai. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1639.

Weblinks

Commons: Uchida Kōsai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Hinweisbaustein