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Tütschengereuth

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Tütschengereuth
Gemeinde Bischberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(685)&title=T%C3%BCtschengereuth 49° 54′ N, 10° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(685) 49° 54′ 6″ N, 10° 46′ 25″ O
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Höhe: 331 m ü. NHN
Fläche: 3,69 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 685 (1. Jan. 2025)<ref name=EWZ>Einwohnerzahlen im Amtsblatt Nr.3/2025 der Gemeinde Bischberg</ref>
Bevölkerungsdichte: 186 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Eingemeindet nach: Trosdorf
Postleitzahl: 96120
Vorwahl: 09549

Tütschengereuth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bischberg im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Tütschengereuth hat eine Fläche von 3,687 km². Sie ist in 983 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3751,09 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Tütschengereuth (092314). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref>

Lage

Das Kirchdorf Tütschengereuth liegt auf einer Hochfläche an den Ausläufern des Steigerwaldes.

Nachbarorte sind Viereth im Norden, die Bischberger Gemeindeteile Trosdorf im Nordosten und Weipelsdorf im Osten, die Walsdorfer Ortsteile Hetzentännig, Walsdorf, Zettelsdorf und Kolmsdorf im Süden sowie Feigendorf im Südwesten, und der Lisberger Ortsteil Triefenbach sowie Trabelsdorf im Westen.

Geschichte

Tütschengereuth wurde erstmals im Jahr 1352 urkundlich erwähnt. Die Wendelini-Kirche wurde im Jahre 1788 erbaut, vorher befand sich dort eine Kapelle. Das Kirchdorf Tütschengereuth war einziger Gemeindeteil der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Bamberg, die zuletzt etwa 475 Einwohner<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 147 (Digitalisat).</ref> und eine Fläche von etwa 369 Hektar<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 649 (Digitalisat).</ref> hatte. Zum 1. Januar 1975 wurde Tütschengereuth nach Trosdorf eingemeindet. Durch die Eingemeindung von Trosdorf zum 1. Mai 1978 wurde Tütschengereuth ein Gemeindeteil der Gemeinde Bischberg.<ref> </ref><ref name="HistGV87">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 88, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnote 3). </ref>

Vereine

Der örtliche Fußballverein ist der SV DJK Tütschengereuth 1928 e. V. Außerdem gibt es einen Obst- und Gartenbauverein, die Freiwillige Feuerwehr sowie den Soldaten- und Kameradschaftsverein.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Tütschengereuther Hauptstraße ist ein Abschnitt der Staatsstraße 2262 zwischen Trosdorf und Trabelsdorf, welche die Ortsverbindungsstraße nach Walsdorf kreuzt. Das Kirchdorf besitzt eine Bushaltestelle an der markanten Ortskreuzung. Diese ist durch das Linienbündel 8 des Landkreises in das Regionalbusnetz der Verkehrsgemeinschaft Nürnberg (VGN) eingebunden. Bis zu achtmal werktäglich hält dort die Buslinie 994 von Green Mobility Connection, dem aktuellen Konzessionsnehmer, die zwischen dem Bamberger Bahnhof und Priesendorf verkehrt. Abends besteht ein Anschluss von der Bamberger Stadtbuslinie im Hauptort Bischberg mit einem Rufbus.

Weblinks

Commons: Tütschengereuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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