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Töttleben

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Töttleben
Landeshauptstadt Erfurt
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(356)&title=T%C3%B6ttleben 51° 1′ N, 11° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(356) 51° 1′ 2″ N, 11° 6′ 59″ O
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Höhe: 184 (179–186) m
Fläche: 3,35 km²<ref name="Erfurt-Daten-Fakten-2025" />
Einwohner: 356 (31. Dez. 2024)<ref name="Erfurt-Daten-Fakten-2025">Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2025. (PDF; 397 kB) Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, abgerufen im Dezember 2025 (Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1960
Eingemeindet nach: Kerspleben
Postleitzahl: 99098
Vorwahl: 036203
Datei:Erfurt-Töttleben.png
Karte
Lage von Töttleben in Erfurt
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Töttleben ist ein Ortsteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Töttleben hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung mit Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.

Geografie

Töttleben liegt im Thüringer Becken in der Talsenke des Linderbachs. Die Umgebung ist waldarm und wird landwirtschaftlich genutzt. Nachbardörfer sind Kerspleben im Südwesten, Schwerborn im Nordwesten, Kleinmölsen im Nordosten und Vieselbach im Südosten.

Geschichte

Töttleben wurde 1104 erstmals im Güterverzeichnis des Petersklosters genannt. 1192 wurde Töttleben Teil der Grafschaft Vieselbach, die unter der Hoheit der Grafen von Gleichen-Tonna stand. 1343 kam das Dorf in den Besitz der Stadt Erfurt. 1815 wurde Töttleben Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach (Amt Vieselbach) und ab 1850 des dortigen Landkreises Weimar, bei dem es bis 1952 blieb. Danach wurde der Kreis Erfurt-Land gegründet, dem das Dorf zugeordnet wurde. Am 1. Januar 1960 erfolgte die Eingemeindung nach Kerspleben. Nach Auflösung des Kreises Erfurt-Land wurden Töttleben und Kerspleben am 1. Juli 1994 Stadtteile Erfurts.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Beide verfügen noch über einen gemeinsamen Ortschaftsrat, sind aber zwei getrennte Ortsteile der Landeshauptstadt.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1843 1910 1939 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Einwohner 194<ref>Johann Friedrich Kratzsch: Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten. Naumburg, 1843.</ref> 199<ref>Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach - I. Verwaltungsbezirk (Weimar). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2022; abgerufen am 18. Februar 2026.</ref> 213<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 308 340 335 321 314<ref>Bevölkerung der Stadtteile</ref> 308<ref name="Erfurt-Daten-Fakten-2021">Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2021. (PDF; 607 kB) Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, 30. April 2021, abgerufen am 21. April 2023 (Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2020).</ref>

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Verkehr

Töttleben ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Gewerbegebiete befinden sich in den nahe gelegenen Orten Kerspleben und Vieselbach.

Das Dorf lag an der Via Regia von Frankfurt über Erfurt nach Leipzig, auf deren Trasse die Landesstraße Erfurt–Buttelstedt verläuft. Sie verbindet den Ort mit Kerspleben im Südwesten und Kleinmölsen im Nordosten. Ein Stadtbus verbindet Töttleben mit dem Erfurter Zentrum. Der nächste Bahnhof befindet sich in Vieselbach an der Thüringer Bahn. Südöstlich des Ortes führt die ICE-Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle vorbei.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Frank Störtzner: Kerspleben und Töttleben. 1104–2004. Beiträge aus 900 Jahren Ortsgeschichte. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Kerspleben e. V. Erfurt 2004.

Weblinks

Commons: Töttleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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