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Tröndelsee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tröndelsee
Datei:Kiel, Tröndelsee.jpg
Der Tröndelsee in Kiel, in Richtung Westen fotografiert (Aufnahme August 2009)
Geographische Lage zwischen den Kieler Stadtteilen Elmschenhagen und Ellerbek nördlich der Preetzer Straße, Schleswig-Holstein
Zuflüsse Terrassengraben aus Elmschenhagen-Nord
Abfluss Tröndelbach → Kieler Förde
Orte am Ufer Kiel
Daten
Koordinaten 54° 18′ 18″ N, 10° 10′ 21″ OKoordinaten: 54° 18′ 18″ N, 10° 10′ 21″ O
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Höhe über Meeresspiegel 30 m
Fläche 24 ha

Besonderheiten

Naturschutzgebiet

Der Tröndelsee ist ein See im Stadtgebiet von Kiel, der zusammen mit seiner Umgebung 1983 als „Tröndelsee und Umgebung“ als erstes Gebiet der Stadt unter Naturschutz gestellt wurde.

Der See ist umgeben von Feuchtwiesen, Erlenbruch und einigen Weideflächen, die zur Landschaftspflege von Robustrindern beweidet werden.

Der natürliche Verlandungsprozess des Tröndelsees nahm im letzten Jahrhundert durch Nährstoffeinträge stark zu, da lange Zeit ungeklärte Abwässer eingeleitet wurden. Von der ursprünglichen Wasserfläche bestehen heute noch zwei Drittel, so dass der See inzwischen eine Größe von lediglich 6 ha aufweist.

Der See wurde 1460 als Trunthensee erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Namens leitet sich vom mittelniederdeutschen Adjektiv trint für „(kreis-, ei- oder scheibenförmig) rund“ ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Ökologie

Der See ist Lebensraum vieler Wasservogelarten wie Wasserralle, Haubentaucher und Rothalstaucher sowie Reiher- und Krickente. Die angrenzenden Feuchtwiesen sind Standort vieler Kleinseggenarten und Orchideen.

Weblinks

Commons: Tröndelsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>