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Trześniewski

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Trześniewski

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Trzesniewski logo.gif
Rechtsform GmbH<ref name="GmbH"/>
Gründung 1902 (1980<ref name="GmbH"/>)
Sitz Wien, Österreich
Leitung Manfred Österreicher,<ref>Impressum der Firma Demmer abgerufen am 17. Oktober 2020</ref><ref name="inter">inter.lasso: @1@2Vorlage:Toter Link/81.223.128.205Richard Vratil, Kurzbiografie Karriere (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. [https://web.archive.org/web/
Mitarbeiterzahl 100<ref>Interview mit Sabine Weiß im Kurier vom 12. Juni 2019, abgerufen am 17. Oktober 2020.</ref>
Branche Gastronomie
Website www.trzesniewski.at
Datei:Trzesniewski 001.JPG
Trześniewski in der Dorotheergasse in Wien

Das Trześniewski [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʈ͡ʂɛɕˈɲɛfskʲi] ist eine Wiener Restaurantkette, die hauptsächlich Brötchen (Canapés), Aufstriche und Desserts serviert. Die Firmenzentrale und Produktionsstätte befindet sich seit Herbst 2007 in der Karl-Tornay-Gasse 34 im 23. Bezirk.<ref name="inter"/>

Geschichte

1902 eröffnete der aus Krakau stammende Franciszek Trześniewski<ref>Die Brötchengeber. Kurier, 4. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Februar 2009; abgerufen am 19. Oktober 2020. </ref> (* 3. August 1878; † 13. November 1949)<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/a2.sphotos.ak.fbcdn.netPorträt von Franciszek Trześniewski mit Lebensdaten (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> einen Imbiss am Tiefen Graben im 1. Bezirk. Er übersiedelte später in die Dorotheergasse 1, schräg gegenüber dem Café Hawelka. Der Erste Weltkrieg und der Zusammenbruch der Monarchie brachten dem Unternehmen schwere Zeiten. Trześniewski verkleinerte die Portionen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Um 1939 übernahm seine Tochter Maria den Betrieb und schaffte es, nach dem Zweiten Weltkrieg den Laden zu einem beliebten Treffpunkt zu machen. Sie führte auch ein Paketgeschäft ein, das es Kunden erlaubte, die Brötchen mit nach Hause zu nehmen. Sie führte das Unternehmen bis 1978.

Aktuell steht die am 28. November 1980 gegründete Trzesniewski Demmer Handelsges.m.b.H. zu 100 % im Eigentum des geschäftsführenden Gesellschafters Andrew Demmer.<ref name="GmbH">firmenabc.at: Trzesniewski Demmer Handelsges.m.b.H., Eintrag zum Stammstandort Dorotheergasse 1 mit Weblink zur Unternehmenswebsite und Eintrag zum Standort Währinger Straße 108 mit Tiefeninfo. Abgerufen am 6. Mai 2010.</ref> Operativ geführt wird die Marke Trzesniewski von der Demmer GmbH<ref>Unternehmenswebsite: Zentrale/Produktion – Demmer GmbH – Trzesniewski Zentrale und Produktion. Abgerufen am 6. Mai 2010.</ref><ref>firmenabc.at: Demmer GmbH (siehe auch Link zur Zentrale). Abgerufen am 6. Mai 2010.</ref>, zu der auch das 1981 von Andrew Demmer gegründete Demmers Teehaus<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Demmers Teehaus – Eine Geschichte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.demmer.at. Abgerufen am 6. Mai 2010.</ref> und das ebenfalls von ihm gegründete Möbeldepot (Verkauf antiker asiatischer Möbel) gehören.<ref>hotfrog.at: Über Demmer GmbH. Abgerufen am 6. Mai 2010.</ref>

Produkte und Standorte

Datei:Trzesniewski 003.JPG
Im Trześniewski in der Dorotheergasse
Datei:Trzesniewski Brötchen 1.jpg
Brötchen beim Trześniewski

Das Unternehmen verarbeitet pro Tag ungefähr 600 Kilogramm Schwarzbrot und 1000 Kilogramm Aufstrich. Pro Jahr werden etwa viereinhalb Millionen Brötchen unter der Verwendung von eineinhalb Millionen Eiern verkauft. 18<ref>Wiener Butterbrötchen: Eins mit Schinken, eins mit "Ei mit Ei". stern.de, 5. Dezember 2005, abgerufen am 19. Oktober 2020.</ref> der 22 Aufstrichsorten (Stand September 2009) sind seit den Anfängen des Unternehmens im Programm. Die Rezepte für die Aufstriche sind geheim. Die beliebtesten Sorten sind Speck mit Ei, Matjes mit Zwiebel und Geflügelleber. Für die Fußball-Europameisterschaft 2008 wurden Brötchen mit Aufstrichen in den österreichischen Landesfarben rot-weiß-rot entwickelt. Das Rot wurde mit einem Peppadew-, das Weiß mit Kren-Gervais-Aufstrich erzeugt. Diese Brötchen fanden bei den Kunden derart Anklang, dass sie im ständigen Angebot geblieben sind.<ref name="hietzing">hietzing.at: Trzesniewski, 15. April 2009. Abgerufen am 6. Mai 2010.</ref> In den Lokalen wird unter anderem der „Pfiff“ serviert, der – von der Maßeinheit Pfiff abweichend – einem Achtel Liter Bier entspricht.<ref>Trześniewski – Geschichte – Brötchen mit Pfiff</ref>

15 Trześniewski-Filialen gibt es in elf Wiener Bezirken in der SCS, am Flughafen Wien sowie in Linz. Die Marke genießt eine hohe Wiedererkennungsrate unter den Wienern und ist quasi eine Institution.<ref>Buffet Trzesniewski – unaussprechlich gute Brötchen, Gastronomie-Report 1/1997</ref> Die schwarz-weißen Werbe-Cartoons mit den Strichmännchen und dem Slogan „Trześniewski – Die unaussprechlich guten Brötchen“ wurden vom Illustrator Tex Rubinowitz gezeichnet.<ref>Tex Rubinowitz im KURIER, kurier.at, 29. Dezember 2012</ref> Dabei wird auf humoristische Weise das Problem thematisiert, den Namen Trześniewski nur anhand der Schreibweise korrekt auszusprechen, „Tschesnjewski“ mit stummem „r“, was an ein „Hatschi“ erinnert.

Trześniewski bietet auch einige süße Desserts an. Es gibt auch einen Catering-Service für Firmenfeiern, Hochzeiten oder Geburtstage.

Literatur

  • Ernestine Stadler, Frank Taubenheim: Echt wienerisch: Über Leute und ihre Läden in Wien. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2005. ISBN 3-434-50597-0.

Weblinks

Commons: Trześniewski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />