Trader Joe’s
| Trader Joe’s
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Trader Joes Logo.svg | |
| Rechtsform | Privatbesitz |
| Gründung | 1958 |
| Sitz | Monrovia, Kalifornien Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten |
| Leitung | Dan Bane |
| Mitarbeiterzahl | über 10.000 <ref>Company Profile Page. Trader Joe’s CO Inc. In: manta.com, aufgerufen am 13. Dezember 2012.</ref> |
| Umsatz | 13,3 Mrd. $ (2017)<ref name="Business Insider 2021">A psychologist explains how Trader Joe's gets you to spend more money. In: businessinsider.com. 22. Januar 2021, abgerufen am 17. Juli 2021.</ref> |
| Branche | Lebensmitteleinzelhandel |
| Website | www.traderjoes.com |
Trader Joe’s ist eine US-amerikanische Lebensmittel-Einzelhandelskette mit über 630 Filialen (Stand: Januar 2026) in 43 US-Bundesstaaten, vorwiegend im Westen der USA.<ref>Number of Trader Joe's locations in the USA in 2026. In: scrapehero. 31. Dezember 2024, abgerufen am 14. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Standorte" /><ref name="15 things" /> Die Kette gehört zu Aldi-Nord.<ref>Die Erfolgsstory der US-Supermarktkette Trader Joe’s. In: Handelsblatt.com. 5. Juni 2023, abgerufen am 14. Januar 2026.</ref>
Geschäftskonzept
Joe Coulombe (1930–2020) gründete die Ladenkette 1958 unter dem Namen Pronto Markets in der Greater Los Angeles Area,<ref name="Nashville Tennessean 2020" /> 1967 benannte er sie in Trader Joe’s um und richtete diese nach einer neuen Geschäftsidee auf gesunde und exotische Lebensmittel aus.<ref name="FAZ 2006" /> 1979 wurde das Unternehmen von der deutschen Markus-Stiftung übernommen, die sich unter der Kontrolle der Familien Theo Albrecht junior, dem ältesten Sohn des Aldi-Nord-Gründers Theo Albrecht, und Babette Albrecht, der Ehefrau seines zweiten Sohnes Berthold Albrecht, befindet.<ref name="WeltOnline2006" />
Ein besonderes Merkmal der Geschäfte sind die in Hawaiihemden gekleideten Mitarbeiter;<ref name="Fortune 2010" /> die Filialleiter nennen sich Captain („Kapitän“),<ref name="Fortune 2010" /> der Stellvertreter Second Mate („Zweiter Maat“) und die anderen Angestellten heißen Crew („Besatzung“). Das Sortiment ist, ebenso wie das der Aldi-Märkte, sehr begrenzt und umfasst nicht mehr als etwa 3000 Artikel. Beim Warenangebot handelt es sich im Gegensatz zu den normalen amerikanischen Aldi-Filialen von Aldi Süd<ref name="WeltOnline20082" /> allerdings um Spezialitäten, wie Delikatessen, Erzeugnisse aus ökologischem Landbau, vegetarische und importierte Lebensmittel sowie Weine.<ref name="Sueddeutsche2010" /><ref name="spiegel.de2010" /> Das Handelsblatt beurteilte 2006 das Geschäftskonzept von Trader Joe’s wie folgt: „Die Produktauswahl ist begrenzt – eine Mischung aus ein bisschen Öko, ein bisschen Gourmet und ein bisschen Discount. Kurzum alles, was der standesbewusste, linksliberale Amerikaner braucht.“<ref name="Handelsblatt2006" /> 2006 wurden mit 300 Filialen geschätzte 5 Mrd. US-Dollar Umsatz gemacht.<ref name="WeltOnline20082" /> Trader Joe’s hatte 2013 wie Costco und QuikTrip eine für den US-Einzelhandel vergleichsweise hohe Entlohnung.<ref name="theatlantic.com 2013" />
Trader Joe’s in Deutschland
Aldi Nord vertreibt in Deutschland Produkte unter dem Namen Trader Joe’s. Dazu gehören unter anderem Eistee, Fisch, Fleisch, Trockenobst, Nüsse, Salate, Eis und Knäckebrot.
Kritik
Dem Konzern werden das Vorgehen gegen gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte und eine mangelhafte soziale Absicherung der Arbeitnehmerschaft vorgeworfen.<ref>Major US corporations threaten to return labor to 'law of the jungle'. theguardian.com, 10. März 2024, abgerufen am 3. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Eva C. Schweitzer: Laden für Laden. ver.di Publik, 7. Dezember 2023, abgerufen am 3. April 2024.</ref>
Weblinks
- Offizielle Website von Trader Joe’s (englisch)
- The Semi-Secret World Of Trader Joe’s: The Tasty Bits (Fotostrecke), 26. August 2010
Einzelnachweise
<references> <ref name="15 things"> April Benshosan: 15 Things You Never Knew About Trader Joe's: We know you've been wondering about the Hawaiian shirts... 7. August 2020, abgerufen am 17. Juli 2021. </ref> <ref name="theatlantic.com 2013"> The Trader Joe’s lesson how to pay a living wage and still make money in retail. In: The Atlantic vom 25. März 2013 </ref> <ref name="FAZ 2006"> Trader Joe’s: Ein bißchen Aldi in New York. In: FAZ vom 1. April 2006 </ref> <ref name="Fortune 2010"> Inside the secret world of Trader Joe’s. In: Fortune vom 23. August 2010 </ref> <ref name="Handelsblatt2006"> Tobias Moerschen: Trader Joe’s: Aldi für Ökos und Intellektuelle. In: Handelsblatt, 13. Juni 2006. </ref> <ref name="Nashville Tennessean 2020"> Mary Hance: 13 things to know about Trader Joe's. In: Nashville Tennessean. eu.tennessean.com, 30. September 2020, abgerufen am 18. Juli 2021. </ref> <ref name="Standorte"> Where in the dickens you can find a Trader Joe's? (PDF) Trader Joe's, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2021; abgerufen am 17. Juli 2021. </ref> <ref name="spiegel.de2010"> Marc Pitzke: Edel-Aldi für Bio-Amerikaner. In: Spiegel Online vom 13. Oktober 2010 </ref> <ref name="Sueddeutsche2010"> Nikolaus Piper: USA: Trader Joe's: Der Öko-Aldi. In: sueddeutsche.de. 1. September 2010, abgerufen am 17. Juli 2021. </ref> <ref name="WeltOnline2006"> Nele Husmann: Aldi auf amerikanisch. In: Die Welt, 14. Mai 2006. </ref> <ref name="WeltOnline20082"> Jenni Roth: In den USA ist Aldi schon Luxus geworden. In: welt.de. 29. Oktober 2008, abgerufen am 17. Juli 2021. </ref> </references>