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Tomes-Faser

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Datei:Enamelmineralization11-17-05.jpg
Odontoblasten („Odontoblasts“) und das von ihnen gebildete Dentin, in dem sich die Tomes-Fasern befinden.

Die Tomes-Faser (benannt nach dem englischen Kieferchirurgen John Tomes, 1815–1895<ref name="Pschyrembel">Pschyrembel klinisches Wörterbuch, 260. Auflage, de Gruyter, Berlin 2004</ref>) oder Zahnfaser ist der Zellfortsatz eines Odontoblasten (Dentinbildner), der sich in den Dentinkanälchen befindet.

Die Tomes-Fasern beginnen als dünner Zytoplasmafortsatz der Odontoblasten, deren Perikaryon (Zellkörper) sich an der Grenze zur Zahnpulpa befindet. Die Tomes-Fasern reichen bis an die Dentin-Schmelz-Grenze und kontaktieren dort die Membrana praeformativa.<ref name="Welsch">Welsch: Lehrbuch Histologie, 2. Auflage, Elsevier, München 2006</ref> Mit den Fasern ziehen marklose Nervenfasern mit, welche kariös bedingte Zahnschmerzen bewirken.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Anatomie. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Springer-Verlag, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-540-69483-0, [ ], S. 429 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Man ist damit von der früheren Annahme abgerückt, dass dafür weitergeleitete Flüssigkeitsbewegungen in den Dentinkanälchen verantwortlich seien.

Die Tomes-Fasern sind nicht zu verwechseln mit den Tomes-Fortsätzen der Adamantoblasten.

Quellen

<references />