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Timo Großpietsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Portrait Timo Grosspietsch.jpg
Timo Großpietsch (2019)

Timo Großpietsch (* 12. September 1977 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist und Dokumentarfilmer.

Leben

Timo Großpietsch studierte Medienwissenschaften und Volkskunde an der Universität Hamburg und Fotografie und Dokumentarfilm an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Danach volontierte er beim NDR. Er arbeitete als Autor beim Medienmagazin Zapp, bevor er als Dokumentarfilmer und Videojournalist in die Dokumentation- und Reportage-Abteilung des NDR wechselte. Er erhielt für seine filmischen Arbeiten diverse Preise und Auszeichnungen.

Neben seiner Arbeit als Redakteur und Dokumentarfilmer nimmt Großpietsch Lehraufträge an Universitäten im Bereich Dokumentarfilm wahr und arbeitet zusätzlich als Trainer für Film, Fernsehen und Videojournalismus.<ref>Timo Großpietsch, ARD/ZDF Medienakademie, abgerufen am 29. August 2022</ref> Er ist Mitglied im Gremium „Director’s Cut“ der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Organisation der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (Memento vom 29. August 2022 im Internet Archive), abgerufen am 29. August 2022.</ref>

Sein Film Könige der Welt, wo er neben Christian von Brockhausen Regie führte, feierte 2017 Premiere auf der Berlinale.<ref>Könige der Welt auf der Berlinale 2017, abgerufen am 21. Juni 2024</ref> Dokumentarfilme wie Der Schneekönig, Nachtschicht, Stadt oder Die Kinder von Berne hatten Premiere auf dem Filmfest Hamburg.<ref>[1], abgerufen am 21. Juni 2024</ref><ref>[2], abgerufen am 21. Juni 2024</ref><ref>[3], abgerufen am 21. Juni 2024</ref><ref>[4], abgerufen am 21. Juni 2024</ref> Sein Film Land wurde unter anderem auf das Dokumentarfilmfestivals München eingeladen.<ref>[5], abgerufen am 21. Juni 2024</ref> Weitere Bekanntheit wurde Großpietsch im März 2021 im Zuge des Skandals um den als Dokumentation verkauften Spielfilm Lovemobil von Elke Lehrenkrauss zuteil, dessen Redakteur er war. Auch bei den Dokumentarfilmen Seawatch3 (erhielt den Grimme-Preis 2020)<ref>Grimme-Preis für Seawatch 3, 2020, abgerufen am 29. August 2022</ref>, Der Motivationstrainer (Internationale Hofer Filmtage, 2017)<ref>Der Motivationstrainer auf den Internationalen Hofer Filmtagen 2017, abgerufen am 29. August 2022</ref> und Familienleben (Berlinale 2018)<ref>Familienleben auf der Berlinale 2018, abgerufen am 29. August 2022</ref> hatte er die Redaktion. Des Weiteren zeichnet er für die Doku-Serie Kevin Kühnert und die SPD verantwortlich für dessen Redaktion er 2022 den Deutschen Fernsehpreis erhielt.<ref>[6], abgerufen am 21. Juni 2024</ref><ref>Nominierung für Kevin Kühnert und die SPD für den Grimme-Preis 2022, abgerufen am 29. August 2022</ref>

2022 erhielt sein Dokumentarfilm Land einen der beiden Hauptpreise (Kategorie: „Bester Film - Mensch und Natur“) des Deutschen Naturfilmpreises. Die Auszeichnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist mit 10.000 Euro dotiert.<ref>Deutscher Naturfilmpreis für zwei NDR Produktionen. In: NDR. 8. Oktober 2022, abgerufen am 6. November 2022.</ref> Der Film wurde 2023 zudem als bester innovativer Film auf dem Green Screen Naturfilmfestivals ausgezeichnet.<ref>[7], abgerufen am 21. Juni 2024</ref>

Filmographie (Auswahl; Buch/Regie/Kamera)

Betreute Filme als Redakteur

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Bücher

  • mit Olaf Jacobs: Journalismus fürs Fernsehen. Dramaturgie, Gestaltung, Genres. Springer VS, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-658-02416-1.

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Timo Großpietsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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