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Tilmann Köhler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Tilmann Köhler (* 1979 in Weimar) ist ein deutscher Theaterregisseur.

Leben

Köhler studierte von 2001 bis 2005 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Vor seinem Studium war er zunächst Schauspieler und Regisseur an der Theaterfabrik des Theater Altenburg-Gera.<ref>fabrik vier. Abgerufen am 21. Mai 2019.</ref> Ab 2005 war er als Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar tätig.<ref>Nikolaus Merck: Tilmann Köhler – Theatermacher essentieller Zeichen. Abgerufen am 22. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 2009 bis 2016 war Tilmann Köhler Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden und leitete das Schauspielstudio. Mit seiner Inszenierung von Krankheit der Jugend war er 2007 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2008, 200 Jahre nach der Erstveröffentlichung, inszenierte er Goethes Faust I am Deutschen Nationaltheater Weimar. Für seine Inszenierung von Bertolt Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis 2009, den Förderpreis für junge Regisseure des Gertrud-Eysoldt-Rings.<ref>Kurt-Hübner-Preis an Tilmann Köhler: Das hohe Maß an Dringlichkeit, nachtkritik.de 10. Februar 2010, abgerufen am 30. März 2019.</ref> Weitere Arbeiten entstanden u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Theater Basel und an der Oper Frankfurt.<ref>lexikon - Köhler, Tilmann. Abgerufen am 21. Mai 2019.</ref><ref>Produktionsteams - Oper Frankfurt. Abgerufen am 21. Mai 2019.</ref> Er realisierte außerdem Inszenierungen in São Paulo, in Taipeh, am Moskauer Künstlertheater, in Gwangju/Korea und am Nationaltheater Bratislava.

Werke

Inszenierungen (Auswahl)

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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