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Mircea Tiberian

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Mircea Tiberian, 2008

Mircea Tiberian (* 4. Mai 1955 in Cluj-Napoca, Kreis Cluj; † 18. Oktober 2025 in Galați<ref name="obit">Nachruf. In: Stiri de Clunj. 18. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein rumänischer Jazz-Pianist.

Leben und Wirken

Tiberian wuchs in Sibiu auf und kam 1975 nach Bukarest, wo er bis 1980 an der Nationalen Musikuniversität Bukarest studierte. Er debütierte 1974 beim Internationalen Jazzfestival in Sibiu. Von 1979 bis 1981 war er Mitglied des Teatrul Muzical Ion Vasilescu in Bukarest. Ab 1984 leitete er gemeinsam mit Liviu Butoi ein Quartett, außerdem war er Coleader des Trios Labirint und der Romanian All Stars. Mit Dan Mândrilă und Nicolas Simion spielte er in der Gruppe Opus 4.

Zwischen 1990 und 1993 war er Mitglied der Romanian Big Band. 1998 gründete er mit Maurice de Martin das ost-westeuropäische Jazzorchester Interzone. Seit Mitte der 1990er Jahre beteiligte er sich an mehreren multimedialen Projekten: Incursiuni (1996), Liniada (1999) und Agnus Dei (2000). 2025 gründete er zusammen mit Claudio Puntin und Chris Dahlgren ein neues Trio und tourte damit durch Rumänien. Er arbeitete mit europäischen und US-amerikanischen Musikern wie Larry Coryell, Tomasz Stańko, Herb Robertson, Ed Schuller, John Betsch, Nicolas Simion, Adam Pierończyk, Theo Jörgensmann, Johnny Răducanu, Aura Urziceanu und Anca Parghel zusammen.

Tiberian unterrichtete Jazz an den Musikakademien von Bukarest und Cluj-Napoca und war künstlerischer Leiter des International Jazz Festival von Bukarest. Er gab am 17. Oktober 2025 zusammen mit dem Nicolas Simion Quartett ein Konzert in Galați, bevor er am nächsten Morgen tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde.<ref name="obit" />

Diskographie

Weblinks

Commons: Mircea Tiberian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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