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Thom Luz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Thom Luz (* 9. Januar 1982 in Zürich) ist ein Schweizer Regisseur, Musiker und Bühnenbildner.<ref>https://www.theater-basel.ch/Spielplan/Leonce-und-Lena/oShCKRZv/Pv4Ya/</ref>

Leben

Nach Abschluss der Diplommittelschule in Zürich studierte Thom Luz an der Zürcher Hochschule der Künste im Studiengang Schauspiel. Sein Diplom als eidgenössischer Kulturschaffender erhielt er 2005.

Seit 2007 entwickelt Thom Luz Projekte sowohl in der freien Szene als auch an Stadttheatern in der Schweiz, Deutschland, Belgien und Frankreich.<ref>https://blog.alternativestheatrales.be/lingenieux-ingenu-le-theatre-de-musique-de-thom-luz/</ref> Seine Inszenierungen wurden mehrfach ausgezeichnet und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2019 wurde ihm der Schweizer Theaterpreis verliehen.<ref>http://www.theaterpreise.ch/de/schweizer-theaterpreis-2019/thom-luz</ref>

Von 2015 bis 2020 war Luz unter Andreas Beck Hausregisseur am Theater Basel und seit 2019 in gleicher Funktion am Residenztheater München tätig.<ref>Interview von Christiane Lutz: München: Was die Regisseure am Residenztheater planen. In: sueddeutsche.de. 18. Oktober 2019, abgerufen am 28. Januar 2024.</ref>

Thom Luz war Sänger und Gitarrist der Band My Heart belongs to Cecilia Winter.<ref>Website von My Heart belongs to Cecilia Winter</ref>

Arbeiten

Inszenierungen

Hörspiele

Ausstellungen

Rezeption

Der Tagesanzeiger nannte Luz 2024 den „wichtigsten Schweizer Regisseur seiner Generation“.<ref>Neues Stück von Thom Luz: In der Gessnerallee träumen sie vom glanzvollen Gestern. 10. Januar 2025, abgerufen am 29. Januar 2025.</ref>

Die Luzerner Zeitung nannte Luz im Jahr 2022 den „international erfolgreichsten Schweizer Regisseur seiner Generation“.<ref> Theatermacher Thom Luz ist der Schweizer David Lynch der Bühne – jetzt kommt er nach Baden. Luzerner Zeitung vom 13. Januar 2022. Abgerufen am 27. Januar 2023</ref>

Im Magazin zum Berliner Theatertreffen 2017 beschrieb Juror Till Briegleb Luz' Theater: «Thom Luz ist ein Meister des feinen Unterschieds. Deswegen sind seine Nebelabende auch so etwas wie musikalische Luftpost. Sie versenden ihre schönen Nachrichten irgendwie mit Nichts, durch das Nichts, auf dem Nichts. Jedenfalls mit nichts Greifbarem. Thom Luz möchte nicht falsch beeindrucken. Er möchte fein beeindrucken. Das ist seine schwebende Neudefinition von Komödie. Luz’ Experten des Sonderlichen sind Widerständler gegen Festlegungen, Dissidenten der Vernunft und ihrer Wertmaschine aus Ware und Zahl. Ihr Vorbild ist die Nebelmaschine, denn die schafft Bilder, Atmosphäre, Magie, durch die der Klang der Musik hindernislos hindurchdringt»

Zu Archiv des Unvollständigen, einer Stückkreation mit der Autorin Laura de Weck schrieb die Süddeutsche Zeitung 2015: »Die sinnfrei geschäftige Atmosphäre erinnert an Regie-Altmeister Christoph Marthaler, aber das junge Team kreiert etwas eigenwillig Neues. Der präzise komponierte, provokant in sich ruhende ›Sprachmusikabend‹ ist ein Moment ungewöhnlichen Theaterglücks.«<ref>Der Abseitsforscher. In: Süddeutsche Zeitung. 5. Mai 2015, abgerufen am 20. März 2016.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Thom Luz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

Theater der Zeit: Song Of Smoke. Song of Smoke. Porträt des Regisseurs und Musikers Thom Luzh<ref>https://www.theaterderzeit.de/suche/erweitert/?search=thom+luz&area%5Bmagazine%5D=magazine&area%5Bbook%5D=book&area%5Bblog%5D=blog&area%5Bperson%5D=person&area%5Bpremiere%5D=premiere&area%5Bplace%5D=place</ref>

Einzelnachweise

<references />

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