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Goldrausch (Chaplin) – Wikipedia Zum Inhalt springen

Goldrausch (Chaplin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von The Gold Rush)
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Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1925
Länge 96 (1925), 72 (1942) Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Produktions­unternehmen United Artists
Stab
Regie Charlie Chaplin
Drehbuch Charlie Chaplin
Produktion Charlie Chaplin
Kamera
Besetzung

Goldrausch (Originaltitel The Gold Rush) ist eine Stummfilm-Komödie von und mit Charlie Chaplin in seiner Rolle als Tramp beim Klondike-Goldrausch. Chaplin übersteigert das Glücksrittertum der Goldsucher als Metapher für eine materialistische Welt, in der seine Figur aber, trotz aller Tollpatschigkeit, am Ende in der Liebe ihr persönliches Glück findet.<ref>Jennifer E. Michaels: „Chaplin and Brecht: The Gold Rush and The Rise and Fall of the City of Mahagonny“, in: Literature/Film Quarterly, 1980</ref> Der Streifen hatte 1925 Premiere und wurde mehrfach neu veröffentlicht, so brachte Chaplin 1942 eine Tonfilm-Fassung heraus.

Handlung

Alaska, Ende des 19. Jahrhunderts: Ein Treck von Glücksrittern zieht in die Wildnis, um Gold zu suchen. Darunter der Tramp, der in einem eisigen Schneesturm Schutz in einer Hütte sucht, die jedoch schon von dem polizeilich gesuchten Verbrecher Black Larsen bewohnt wird. Dazu gesellt sich der grobschlächtige, aber gutmütige Abenteurer Big Jim, der kurz zuvor Gold gefunden hat. Als die Nahrungsmittel ausgehen, wird Black Larsen ausgelost, sich auf die Suche nach Nahrung zu begeben. Er trifft auf zwei Kopfgeldjäger und tötet diese, findet dann zufällig die Goldmine von Big Jim und kommt nicht zurück zur Hütte.

Datei:Chaplin the gold rush boot.jpg
Szene aus Goldrausch: Chaplin isst seinen Schuh auf

Der Tramp kocht daraufhin einen seiner Schuhe für die beiden Verbliebenen. Er verspeist seinen Teil des Schuhs genüsslich in einer der bekanntesten Szenen des Films: die Schuhbänder wickelt er dabei wie Spaghetti auf und nagt die Schuhnägel wie Hühnerknöchelchen ab.<ref>Goldrausch. In: Wissen.de. Abgerufen am 12. September 2021.</ref> Vor Hunger fast verrückt, sieht Big Jim in dem Tramp ein übergroßes Huhn, das er versucht, zu fangen und zu schlachten. Die Situation entspannt sich, als es dem Tramp gelingt, einen Bären zu schießen.

Ihre Wege trennen sich. Big Jim geht zurück zu seinem Goldschatz, wo er Black Larsen vorfindet, der ihn niederschlägt, auf der Flucht jedoch einen Abhang hinunter in die Tiefe stürzt. Der Tramp ist derweil in einer Goldgräberstadt angekommen und verliebt sich dort in die Bardame Georgine, die in einer turbulenten Beziehung mit dem großspurigen Jack Cameron ist. Der Tramp wird von einem gutmütigen Goldsucher aufgenommen, der zu einer Expedition aufbricht und ihm aufträgt, während seiner Abwesenheit auf seine Hütte aufzupassen. Dort trifft er einige Tage danach zufällig Georgine wieder, die mit einigen Freundinnen einen Ausflug macht. Er lädt sie in die Hütte ein, wo die Frauen zufällig eine Fotografie von Georgine entdecken, die der Tramp aufbewahrt, und erfahren so, dass er sich in das Mädchen verliebt hat. Daraufhin beschließen sie, ihm einen Streich zu spielen, und nehmen zum Schein seine Einladung zum Silvesteressen an.

Der Tramp verdient sich das Geld für seine Einladung mit Schneeschaufeln. Am Silvesterabend hat er eine festliche Tafel gedeckt. Während er auf Georgine und ihre Freundinnen wartet, schläft er ein. In seinem Traum sind seine Gäste angekommen und er unterhält sie mit dem „Brötchentanz“, einer weiteren Szene, die in die Filmgeschichte eingegangen ist:<ref name="arte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Goldrausch (Memento vom 13. April 2014 im Internet Archive)</ref> Zwei auf Gabeln aufgespießte Brötchen bewegt er im Takt der Musik wie die Füße einer Tänzerin. Als der Tramp erwacht, hört er schon die Silvesterglocken und ist immer noch allein. Enttäuscht geht er in die Stadt, um Georgine in der Tanzhalle zu suchen.

Dort trifft er Big Jim, der sich wegen des Schlages, den ihm Black Larsen versetzt hat, nicht mehr an den genauen Ort seines Goldfundes erinnern kann. Er weiß nur noch, dass er sich in der Nähe der Hütte befunden hat. Der Tramp soll ihn nun dort hinführen, dann will er mit ihm teilen und sie beide zu Millionären machen. Tatsächlich gelingt es dem Tramp, die Hütte wiederzufinden. Die beiden feiern mit viel Alkohol und legen sich schlafen. In der Nacht wird die Hütte von einem Schneesturm halb über einen Abgrund geweht. Als die beiden Goldsucher am nächsten Morgen aufwachen, glauben sie zunächst, dass das Schwanken des Fußbodens von ihrem verkaterten Zustand herrührt. Gerade noch können sie sich auf festen Boden retten, bevor die Hütte in den Abgrund stürzt. Gleich in der Nähe finden sie das Gold und kehren als Millionäre zurück, wie Big Jim es vorhergesagt hat.

Mit einem Dampfer verlassen sie Alaska. Für einen Fotografen soll der mittlerweile in Frack und Zylinder gekleidete Tramp noch ein Mal seine abgerissene Goldgräber-Montur anziehen. Bei den Fotoaufnahmen fällt er auf das Zwischendeck, wo sich die weniger betuchten Passagiere aufhalten. Dort begegnet ihm Georgine, die sich zufällig ebenfalls auf dem Dampfer befindet. Sie hält ihn für einen blinden Passagier und versucht, ihn zu verstecken. Als dies nicht gelingt, bietet sie an, ihm die Überfahrt zu bezahlen. Mittlerweile sind jedoch Journalisten und Schiffsoffiziere hinzugekommen, die das Missverständnis aufklären. Der Tramp flüstert einem Journalisten etwas ins Ohr, offensichtlich hat er vor, Georgine zu heiraten.<ref>dieterwunderlich.de. Charlie Chaplin: Goldrausch</ref>

Produktion

Entstehung

Datei:Miners climb Chilkoot.jpg
Der Klondike-Goldrausch 1898, Chaplin dürfte sich ein Bild wie dieses angesehen haben. Der Film beginnt mit einer Szene, die dieser hier sehr ähnlich sieht.

Nach dem großen Erfolg von The Kid war Chaplin lange vergeblich auf der Suche nach einer neuen Idee. Dann wurde er im Herbst 1923 von Douglas Fairbanks und Mary Pickford eingeladen. Sie zeigten Chaplin verschiedene stereoskopische Fotografien. Ein Bild fiel ihm besonders ins Auge: Es zeigte einen langen Zug von Goldgräbern, die den Chilkoot Pass im Norden Kanadas hinaufstiegen. Chaplin besorgte sich sofort Literatur zum Thema Goldrausch. Sehr inspirierend für ihn war ein Buch über die sogenannte Donner-Tragödie: Ein Goldsuchertreck unter der Leitung von George Donner war in der Sierra Nevada vom Schnee eingeschlossen worden. In dieser verzweifelten Lage gab es Kannibalismus, einige aßen ihre Schuhe samt Schnürsenkeln auf.

Besetzung

Datei:Bundesarchiv Bild 102-11046, Kanada, Charly Chaplin beim Wintersport.jpg
Charlie Chaplin und Sid Grauman bei den winterlichen Dreharbeiten.

Die ursprünglich vorgesehene Darstellerin der Georgine, die erst 15-jährige Lita Grey, wurde während der Drehtage von Chaplin schwanger, woraufhin beide einander heirateten und für die Filmrolle Georgia Hale einspringen musste.<ref name="arte" /> Lita Grey musste sich mit einer Statistenrolle begnügen, während ihr Ehemann Chaplin zur Zeit der Dreharbeiten eine Affäre mit Hauptdarstellerin Hale hatte, wie Hale später in ihrer Autobiografie schrieb.<ref>IMDb Trivia</ref> Nach den Dreharbeiten stand Chaplins Ehe mit Lita Grey vor dem Aus.

In der Szene mit der Neujahrsfeier im Saloon gibt es eine Stelle, an der zwei alte, bärtige, weiß- und langhaarige Männer einen kurzen Volkstanz aufführen. Chaplin berichtete später,<ref name="bio" /> dass das zwei echte, alte Goldgräber gewesen seien, die von den Dreharbeiten angelockt vorbeigekommen waren und ganz spontan diesen Tanz aufgeführt hätten, der dann ebenso spontan aufgezeichnet und in den Film eingebaut worden war. Der eine der beiden Männer hieß Daddy Taylor und wurde angeblich 1828 geboren, womit er fast 100 Jahre alt war.<ref>„Daddy Taylor“ bei der Internet Movie Database</ref><ref>Ein hundertjähriger Filmschauspieler. In: Das Kino-Journal, 12. Dezember 1925, S. 15 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dkj</ref>

Obwohl Sid Grauman überwiegend als Unternehmer tätig war, stand er dreimal in seinem Leben als Schauspieler in kleineren Cameo-Auftritten vor der Kamera, dabei unter anderem in Goldrausch an der Seite von Chaplin. Graumans Vater, David Grauman, folgte 1898 mit vielen anderen abenteuerlustigen Männern dem Goldgräberzug des Klondike-Goldrausches in der Verlockung, reich zu werden und zog daher mit seiner Familie nach Dawson City (Kanada). Sid verbrachte seine Kindheit und Jugend dort. Ein Reichtum durch Goldfund stellte sich für die Familie aber nicht ein.<ref>https://www.imdb.com/name/nm0336138/</ref>

Dreharbeiten

Datei:Charlie Chaplin Studios (2009).jpg
Ehemaliger Eingang, Charlie Chaplin Studios, einer der Drehorte (heute Jim Henson Company)

Die Probeaufnahmen begannen am 8. Februar 1924. Zunächst ließ Chaplin die Kulissen für die Eröffnungsszenen in Kalifornien bauen. Doch dann entschied er sich dafür, die Außenaufnahmen bei Truckee in den Bergen der Sierra Nevada zu machen. Dort wurde unter großer Mühsal ein Goldgräberdorf errichtet. Die Kosten waren von Anfang an enorm, und Chaplin ließ dann auch noch die meisten bei Truckee gefilmten Szenen im kalifornischen Studio nachdrehen.

Wie immer arbeitete Chaplin ohne Drehbuch und improvisierte gegebenenfalls. Manchmal wurde wochenlang gar nichts gedreht, wenn er über den Fortgang der Story nachdenken musste. Die riesige Filmcrew – Schauspieler, Kameraleute, Kulissenschieber, Beleuchter etc. – musste aber jederzeit bereit sein.

Da Chaplin ein Perfektionist war (er war der Erste, der von allen Szenen Retakes drehte, die er dann selbst am Schneidetisch montierte), wurde auch die Szene mit dem Schuh aus Lakritze so lange wiederholt, bis Swain sich über Verstopfungsprobleme zu beklagen begann. Der gequälte Gesichtsausdruck, mit dem Swain in dieser Szene die Zubereitung, das Servieren und das Verzehren des Lakritzschuhes begleitet, ist tatsächlich nicht gespielt.<ref name="bio">David Robinson: Chaplin. Sein Leben. Seine Kunst. 2. Auflage. Diogenes Verlag. Zürich 2002. ISBN 3-257-22571-7</ref>

Im Mai 1925 waren die Dreharbeiten abgeschlossen. Mehr als sieben Kilometer Filmmaterial waren belichtet worden, von dem nur ein Bruchteil für die endgültige Fassung verwendet wurde, die Chaplin selbst im Schneideraum zusammenstellte.

Veröffentlichung

Am 26. Juni 1925 war in Los Angeles die Uraufführung. Bei der Berliner Film-Premiere ereignete sich etwas Einmaliges: Das wild klatschende Publikum erzwang ein Da capo des Brötchentanzes während der Vorstellung.<ref>Michael Töteberg (Hrsg.), Metzler Filmlexikon., J. B. Metzler Verlag, Stuttgart/Weimar 1995</ref>

Fast eine Million US-Dollar kostete Goldrausch die Produktionsfirma United Artists. Demgegenüber spielte er in den nächsten Jahren etwa sechs Mio. Dollar ein. Inflationsbereinigt entspricht dies inzwischen Gesamteinnahmen von etwa 107 Mio. Dollar.

1942 hat Chaplin seinen Film für eine Wiederveröffentlichung nachträglich mit Erzähltexten (Dialogen) und Musik versehen. Dabei wurde unter anderem auch das Ende gekürzt. Chaplin widmete diese Tonfilmfassung Alexander Woollcott.<ref>siehe u. a. Filmvorspann der Tonfilmfassung von 1942</ref>

Chaplin erteilte nach dem Verkauf seiner Studios 1954 die Anweisung, alle Kopien der Fassung von 1925 einzuziehen und zu vernichten. Er ging dabei in Deutschland<ref>Streit um „Goldrausch“ – Charlie Chaplin erwirkt Gerichtsurteil, Fränkische Nachrichten, Ausgabe Tauberbischofsheim vom 15. Juni 1963</ref> und der Schweiz<ref>Urteil der I. Zivilabteilung vom 3. November 1970 i.S. Monopol-Films AG gegen Chaplin und The Roy Export Company Establishment, abgerufen am 4. März 2016</ref> gegen Filmverleiher vor. Die Rechte an diesem Film liegen inzwischen bei der Roy Export Company Establishment.

Rezeption

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Goldrausch. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Metacritic (Metascore) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Goldrausch. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Prädikat der FBW besonders wertvoll<ref>Jury-Begründung. In: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW). Abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref>
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Vorlage:AllMovie</ref>
Lexikon des internationalen Films SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="ldif" />
Prisma SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Goldrausch. In: prisma. Abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref>
They Shoot Pictures, Don’t They? #93<ref name="tspdt" />

Goldrausch gilt als Klassiker, was sich in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes fast ausschließlich wohlwollende Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.<ref name="rotten tomatoes" /> Metacritic ermittelt aus den vorliegenden Bewertungen „Einhelliges Lob“.<ref name="metacritic" /> Auch Chaplin selbst hielt ihn für seinen besten Film: „[M]it diesem Film möchte ich in Erinnerung bleiben.“ (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chaplin)

„Realität und Traum, Action und Poesie in einem Stummfilm, den Chaplin selbst für seinen besten hielt und der seinen Weltruhm begründete. Unvergeßlich die Szene, in der der hungernde Charlie seinen Schuh genießerisch verzehrt.“

Lexikon des internationalen Films<ref name="ldif">Goldrausch. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref>

„Eine tragikomische Groteske vom Fluch des Goldfiebers, in der die künstlerische Vitalität der Komik Chaplins voll zum Tragen kommt. Als ein Meisterwerk der Stummfilmzeit empfehlenswert.“

Evangelischer Filmbeobachter. (Kritik Nr. 45/1954)

Bei der Oscarverleihung 1943 erhielt die neubearbeitete Tonfassung zwei Oscarnominierungen für den Ton und die Filmmusik. Goldrausch wurde 1991 ins US-National Film Registry des Library of Congress und 2003 in den Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen. Das American Film Institute benannte ihn als einen der 100 besten amerikanischen Filme aller Zeiten.<ref>Liste der besten 100 US-amerikanischen Filme</ref> Insgesamt listet They Shoot Pictures, Don’t They? Goldrausch unter den angesehensten Werken der Filmgeschichte. Neben Goldrausch (Platz 93) stehen auch Chaplins Filme Lichter der Großstadt (Platz 25) und Moderne Zeiten (Platz 51) in den Top 100.<ref name="tspdt">The 1,000 Greatest Films (by Ranking). In: They Shoot Pictures, Don’t They? 2025, abgerufen am 17. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Publikumszuspruch ist ebenfalls ungebrochen. So setzen ihn die Nutzer der Filmdatenbank IMDb auf Platz 205 ihrer Top 250 beliebtesten Filme.<ref>Top 250 Movies. In: IMDb. Amazon, abgerufen am 17. Oktober 2025 (Wertung SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol).</ref>

Zu einer Filmikone wurde der „Brötchentanz“, den Chaplin am Silvesterabend im Traum seinen weiblichen Gästen vorführt. Er steckt jeweils eine Gabel in zwei Brötchen und imitiert damit am Tisch die Beine eines Tänzers. Johnny Depp spielte den Tanz in Benny und Joon nach. Dies war die für ihn schwierigste Szene des Films.<ref>Depp Impact Benny & Joon</ref> Chaplins Filmkollege Roscoe Arbuckle ließ, im Film The Rough House (1917), schon einmal aufgespießte Brötchen auf der Tischdecke herumtanzen, allerdings parodierte Chaplin nun den Running Gag – den Watschelgang – seiner eigenen Tramp-Rolle.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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