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Thüringer Museum (Eisenach)

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Thüringer Museum
Datei:City palace - Stadtschloss - Eisenach - Thuringia - Germany.jpg
Stadtschloss am Markt in Eisenach
Daten
Ort Markt 24, 99817 Eisenach Welt-IconKoordinaten: 50° 58′ 30,8″ N, 10° 19′ 11,9″ O
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Art
Eröffnung 21. Juni 1899
Leitung
vakant
Website
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Das Thüringer Museum Eisenach ist ein Museum zur Kunst- und Kulturgeschichte Thüringens in Trägerschaft der Stadt Eisenach. Es wurde am 21. Juni 1899 als „Sammlung für Kunsthandwerkliche Erzeugnisse, Sakrale Kunst und Bodenfunde der Region Westthüringens“ gegründet und ist dank seiner umfangreichen Sammlungen Teil und Mitinitiator der Thüringer Porzellanstraße.

Standorte

Das Thüringer Museum Eisenach besteht heute aus den Standorten

Das ebenfalls in Eisenach befindliche Technikmuseum automobile welt eisenach war dem Thüringer Museum zeitweise verwaltungstechnisch angegliedert und befindet sich seit dem 1. April 2014 in Trägerschaft der Stiftung automobile welt eisenach.<ref>Rainer Beichler: Museum «automobile welt eisenach»: Stadt und Stiftung unterzeichnen neuen Betreibervertrag. In: eisenachonline.de. 12. März 2014, abgerufen am 12. März 2014.</ref>

Geschichte

Großherzogliche Kunstsammlungen

Datei:Rüstkammer der Wartburg.JPG
Blick in die verschollene großherzogliche Waffen- und Kunstsammlung Rüstkammer der Wartburg

Bereits in der Regierungszeit des Großherzogs Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach begann, auch auf Anregung und mit Unterstützung Johann Wolfgang von Goethes, der Aufbau einer Kunstsammlung für die herzogliche Kuriositätensammlung im Weimarer Stadtschloss. Auch Goethes Schwager Vulpius wurde mit der Erfassung und dem Ankauf kirchlicher Altertümer im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach beauftragt. Diese Objekte bilden den Grundstock einer Antiquitätensammlung, die Großherzog Carl Alexander zur Ausgestaltung der Wartburg als Museum nutzen wollte.<ref name="100JahreMuseen_ersteJahre">Hanna-Sabine Hummel, Angelika Grunewald: 100 Jahre Thüringer Museum Eisenach. Gründung und erste Jahre. In: MFB Verlagsgesellschaft mbH Eisenach (Hrsg.): StadtZeit. Stadtjournal mit Informationen aus dem Wartburgkreis. Juniheft. Druck- und Verlagshaus Frisch, Eisenach 1999, S. 5–9.</ref>

Gründung der Stiftung Thüringer Museum Eisenach

Die thematische Orientierung des Wartburgmuseums auf die Geschichte der Ludowinger und Wettiner als Thüringer Landgrafen und die Person Martin Luthers mit der Einführung der Reformation in Thüringen verhinderten eine dortige Verwendung. Als zum Ende des 19. Jahrhunderts der Gedanke an die Gründung eines Museums für Thüringen reifte, wurde durch den damaligen Wartburg-Hauptmann Hans Lucas von Cranach die ehemalige Kirche des Eisenacher Dominikanerklosters am Predigerplatz als Standort für das neue Museum vorgeschlagen. Die Kirche war Teil des Gebäudeensembles des Eisenacher Karl-Friedrich-Gymnasiums. Die hier befindliche Carl-Alexander-Bibliothek wurde eine wichtige Ergänzung zum Museum.

Die feierliche Gründungsveranstaltung erfolgte am 21. Juni 1899. Das Museum sollte satzungsgemäß alle im Thüringer Lande vorhandenen Gegenstände von prähistorischer, geschichtlicher, litterarischer, künstlerischer und Kunstgewerblicher Bedeutung zu vereinen. Am 1. Juli 1899 wurde deshalb die Bevölkerung des Eisenacher Landesteils, zu dem auch mit dem Eisenacher Oberland ein Anteil der Thüringischen Rhön gehörte, um die Bereitstellung von einheimischen Kunstwerken, Antiquitäten, Bodenfunden, ...etc. gebeten. Gegründet wurde das Museum in Form einer Stiftung unter dem Protektorat des Großherzogs.

Bereits am ersten Öffnungstag, dem 6. August 1899, konnten 422 Exponate von den Besuchern in Augenschein genommen werden. Die Darstellung der Objekte entsprach noch der damals üblichen Form, indem man Wandtafeln und Tische mit den Exponaten bestückte. Nur besonders wertvolle Objekte, wie etwa Münzen und Schmuck wurden hinter Glas ausgestellt. Ein übergroßer Teil der ersten Jahre machte die Prähistorische Fundsammlung Bornemann aus, die der Eisenacher Ziegeleibesitzer und Archäologe am nördlichen Stadtrand bei Stregda geborgen hatte.<ref name="_ersteJahre">Hanna-Sabine Hummel, Angelika Grunewald: StadtZeit. Juniheft, 1999, S. 8–9.</ref>

Die 1920er Jahre

Problematisch für die Existenz des Museums war von Beginn an die unzureichende Finanzausstattung. In dem juristischen Streit um die Fürstenabfindung nach der Abdankung des letzten regierenden Großherzogs Wilhelm Ernst 1918 musste neben der Carl-Alexander-Bibliothek auch über das Thüringer Museum befunden werden.<ref name="Regierungsblatt">Bekanntmachung, betreffend den Auseinandersetzungsvertrag zwischen dem Gebiet Weimar und dem ehemaligen Landesherrn, in: Regierungs- und Nachrichtenblatt für Sachsen-Weimar Eisenach, Teil I Regierungsblatt, Jg. 1921, Nr. 29 vom 28. November 1921, S. 129 (Digitalisat hier)</ref> Hierbei wurde wiederum der Burghauptmann von Cranach als Vermittler tätig und die Stadtverwaltung Eisenach übernahm einen bedeutenden Teil der Finanzierungskosten. Das Inventar des Museums, soweit es sich um Gegenstände aus dem Privatvermögen des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach handelte, blieben in deren Besitz, wurden aber als Leihgaben dem Museum weiter zur Verfügung gegeben.<ref name="_ersteJahre" />

1925 stiftete der Hotelier und Eisenacher Mäzen Curt Elschner einen Teil seiner privaten Gemäldesammlung der Stadt Eisenach. Zu den über 70 Ölgemälden zählen Werke unter anderem von Arnold Böcklin, Louis Douzette, Max Klinger, Friedrich Preller der Ältere, Friedrich Preller der Jüngere, Karl Buchholz und Albert Heinrich Brendel.<ref>Ingrid Pfeiffer: Die Sammlung des kunstsinnigen Unternehmers in Eisenach, thueringer-allgemeine.de, 24. September 2024</ref>

Stadtschloss wird Teil des Museums

In einer langen Auseinandersetzung zwischen der Stadt Eisenach und dem Freistaat Thüringen gelangte Ende der 1920er Jahre das Stadtschloss in den Besitz Eisenachs. Der Umzug der Verwaltung und die Vergrößerung des Museums um die Schauräume im Schloss erfolgte 1931. Um Kosten zu senken, wurden die hinzukommenden Exponate – beispielsweise mittelalterliche sakrale Kunstwerke aus Kirchgemeinden der Umgebung – bevorzugt als Leihgaben übernommen, mit der gleichzeitigen Verpflichtung, die meist erforderliche Restaurierung zu übernehmen.<ref name="100JahreMuseen_Schnitzer">Angela Möller: Zur Rettung der einzigartigen Sammlung mittelalterlicher Schnitzplastik aus Thüringen. In: StadtZeit. Oktoberheft. Eisenach 1999, S. 12–14.</ref> Hierfür wurde im Museum eine eigene Restaurierungswerkstatt begründet.<ref name="_ersteJahre" />

Das Museum in den 1930er und 40er Jahren

In den 1930er Jahren setzte sich die Erfolgsgeschichte des Thüringer Museums durch die Schenkung von Privatleuten fort. Mit zahlreichen Artikeln zur Stadtgeschichte und zu kunstgeschichtlichen Themen waren die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums in den Tageszeitungen und Monatsblättern präsent. In den 1930er Jahren wurden zudem die zahlreichen Bemühungen auf dem Gebiet der Denkmalpflege und des Natur- und Heimatschutzes nach Kräften unterstützt.<ref name="_ersteJahre" /> Nach dem Kriegsende war die Zukunft des Museums erneut in Frage gestellt. Der größte Teil des Inventars war durch Verlagerung in die Kunstgutdepots der direkten Kriegseinwirkung entzogen, es wurden aber nach Kriegsende durch die Besatzungsmächte alle wertvollen Kunstwerke und Archivalien beschlagnahmt. Hiervon ist besonders die Rüstkammer der Wartburg betroffen gewesen, die 1946 von der sowjetischen Trophäenkommission abtransportiert wurde und seitdem verschollen ist.<ref name="100JahreMuseen_1950er">Fritz Kämpfer: Die fünfziger Jahre im Eisenacher Museum. In: StadtZeit. Augustheft. Eisenach 1999, S. 9–148.</ref>

DDR- und Nachwendezeit

Vorlage:Hinweisbaustein

Gegenwart

In Vorbereitung des 100. Gründungsjubiläums im Jahr 1999 war das Thüringer Museum sehr bemüht die Bau- und Sanierungsarbeiten im Stadtschloss voranzubringen.<ref name="100JahreMuseen_1990er">Hanna-Sabine Hummel: 100 Jahre Thüringer Museum Eisenach – die letzten zehn Jahre. In: StadtZeit. Oktoberheft. Eisenach 1999, S. 4–7.</ref> Als erster Bauabschnitt konnte der Marstall wieder der Nutzung übergeben werden. Zug um Zug wurden weitere Räume bezugsfertig. Im September 2008 wurde der neu geschaffene, marktseitige Besucherzugang mit der Stadtinformation eröffnet. Auch im ersten Obergeschoss konnten weitere Schauräume bezogen werden.

In der Predigerkirche wurde die vielbeachtete Dauerausstellung zur «Armenwelt», die thematisch mit dem Elisabeth-Jubiläum in Zusammenhang stand, durch weitere Projekte fortgeführt. Die kunstgeschichtlich bedeutsamen Porzellansammlungen werden als Teil der neu geschaffenen Thüringer Porzellanstraße ein wichtiges Ziel für Besucher bleiben. Im Jahresverlauf finden zudem zahlreiche Sonderausstellungen, zum Beispiel zu Eisenacher Künstlern und Persönlichkeiten, zu archäologischen Grabungen im Stadtgebiet oder historischen Ereignissen der Region Beachtung. Traditionell ist die in der Vorweihnachtszeit stattfindende Ausstellung zu Kinderspielzeug und weihnachtlichem Brauchtum.

Leiter

  • 1950–1961: Dr. Fritz Kämpfer
  • 1961–1988: Helmut Scherf
  • 1989–1991: Dr. Barbara Schrön
  • 1991–2003: Hanna-Sabine Hummel
  • 2004–2006: Dr. Cornelia Doerr
  • 2007–2011: Désirée Baur
  • 2012–2016: interimistisch
  • 2016–2021: Dr. Annika Johannsen
  • 2021–2022: interimistisch

Sammlungen und Ausstellungsbereiche

Dauerausstellung „Mittelalterliche Kunst in Thüringen“ – Predigerkirche

Die Ausstellungsräume in der ehemaligen Predigerkirche (50° 58′ 29″ N, 10° 18′ 59,8″ O

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   |name=Thüringer Museum Eisenach, Ausstellungsort Predigerkirche
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  }})

bilden den ältesten Teil des Thüringer Museums. Ab 1903 wurde das zuvor noch als städtisches Lagerhaus genutzte frühgotische Refektorium und angrenzende Teile des Sakralgebäudes der musealen Nutzung zugänglich gemacht. Zunächst bildeten die bei Grabungen in den Eisenacher Lehmgruben gefundenen Ur- und Frühgeschichtsfunde sowie Schenkungen der Eisenacher Bevölkerung den Grundstock dieser Sammlung. Unter dem Kurator Wilhelm Stelljes erwarb das Museum nach dem Ersten Weltkrieg mittelalterliche sakrale Schnitzplastik aus ganz Thüringen und besitzt heute eine der größten Sammlungen dieser Art in Deutschland. Exponate zur Stadtgeschichte Eisenachs – insbesondere die thematischen Ausstellungen zum Leben der Heiligen Elisabeth bilden hier neue Schwerpunkte.<ref name="100JahreMuseen_Mittelalterkunst">Hanna-Sabine Hummel: Die Sammlung «Mittelalterliche Kunst in Thüringen». In: StadtZeit. Oktoberheft. Eisenach 1999, S. 9–11.</ref><ref name="100JahreMuseen_Schnitzer" /><ref name="100JahreMuseen_1960er">Hanna-Sabine Hummel: 100 Jahre Thüringer Museum Eisenach – die 60er, 70er und 80er Jahre. In: StadtZeit. Septemberheft. Eisenach 1999, S. 5–6.</ref>

Historisches Interieur – Stadtschloss

Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet, besitzt das Eisenacher Stadtschloss (50° 58′ 30,1″ N, 10° 19′ 11,7″ O

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  }}) mehrere repräsentative Innenräume, die nach der noch laufenden Generalsanierung des Gebäudes schrittweise wieder als musealer Bereich genutzt werden können. Hierzu zählen der Rokokosaal im Nordflügel und angrenzende Gemächer aus der Zeit der Eisenacher Herzöge.<ref>Mit Nymphe und viel Stuck – Das Deckengemälde Triumph der Galatea zieht im Rokokosaal die Blicke sofort auf sich. In: Eisenacher Allgemeine, Lokalausgabe Eisenach der Thüringer Allgemeine vom 14. Juni 2008</ref> Der historische Marstall im Erdgeschoss der Schlossanlage wurde am 9. Mai 1931 als Ausstellungsraum eröffnet.

Kunstsammlungen im Stadtschloss

Die umfangreichen Bestände der Kunstsammlungen im Stadtschloss sind verteilt über die Zimmerfluchten zweier Etagen, es finden sich Meisterwerke Thüringer Fayence-, Porzellan- und Glasmanufakturen, Gemälde, Skulpturen, Möbel, und anderes Kunsthandwerk aus verschiedenen Jahrhunderten.<ref name="100JahreMuseen_Porzellan">Hanna-Sabine Hummel: Altthüringer Porzellan. In: StadtZeit. Septemberheft. Eisenach 1999, S. 7–9.</ref> Zur Gemäldesammlung des Museums gehört die 1925 vom Kunstmäzen Curt Elschner gestiftete Curt-Elschner-Galerie, eine Sammlung der sogenannten Genre- und Salonmalerei.<ref name="100JahreMuseen_Elschner">Hanna-Sabine Hummel, Angelika Grunewald: Die Curt Elschner Galerie. In: StadtZeit. Juniheft. Eisenach 1999, S. 5–9.</ref>

Eine weitere Sammlung bildet die Thüringer Landschaftsmalerei der Weimarer Schule, hierzu zählen Werke von Friedrich Preller der Ältere, Carl Hummel, Karl Buchholz, Albert Brendel und Ludwig von Gleichen-Rußwurm.<ref name="100JahreMuseen_Maler19">Kathrin Jentsch: Thüringer Malerei des 19. Jahrhunderts. In: StadtZeit. Septemberheft. Eisenach 1999, S. 11–13.</ref> Eine umfangreiche Sammlung bezieht sich auf thüringische Malerei der Gegenwart.<ref name="100JahreMuseen_Maler_20">Kathrin Jentsch: Thüringer Malerei des 20. Jahrhunderts. In: StadtZeit. Septemberheft. Eisenach 1999, S. 14–17.</ref>

Die volkskundliche Abteilung zeigt Gegenstände aus dem bäuerlichen und städtischen Leben in Mittel- und Westthüringen, hierzu gehören auch Trachten, Schmuck und Möbelstücke.<ref name="100JahreMuseen_Volkskunde">Angelika Senf: Die Volkskundliche Sammlung. In: StadtZeit. Juliheft. Eisenach 1999, S. 17–22.</ref>

Das Museum verfügt über eine pharmaziegeschichtliche Sammlung. Aus der 1585 gegründeten Rats/Hofapotheke befinden sich in ihr Fayencen aus dem 17. und 18. Jahrhunderts, Glasgefäße aus dem 18. und 19. Jahrhunderts, Mörser und Reibschalen aus dem 17. bis 19. Jahrhunderts sowie eine 1645 hergestellte große Kräuterpresse. Die ausgestellte vollständig erhaltene Offizin der Schwan-Apotheke Berka/Werra stammt aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Sie ist als Dauerausstellung zu besichtigen.

Reutervilla – Literaturmuseum

Am Reuterweg befindet sich der Alterswohnsitz des Dichters und Schriftstellers Fritz Reuter – die Reutervilla. (50° 58′ 5″ N, 10° 19′ 10,5″ O

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   |name=Thüringer Museum Eisenach, Fritz-Reuter-Villa
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  }}) Dieses Gebäude, nebst Garten sowie die noch originale Möblierung und zahlreiche Bücher und Erinnerungsstücke bilden eine einzigartige Gelegenheit, sich mit dem Leben und Spätwerken des populären niederdeutschen Dichters vertraut zu machen.<ref name="100JahreMuseen_Reuter">Gudrun Osmann: Das Reuter-Wagner-Museum. In: StadtZeit. Augustheft. Eisenach 1999, S. 18–21.</ref><ref name="100JahreMuseen_1940er">Marietta Danner: Erinnerungen an das Thüringer Museum. In: StadtZeit. Novemberheft. Eisenach 1999, S. 4–9.</ref>

Richard Wagner – Musikgeschichte

Ebenfalls in den Räumen der Reutervilla befindet sich eine 6000 Bände umfassende wissenschaftliche Bibliothek zum Leben und Werk Richard Wagners, sie umfasst auch Briefe, Originalpartituren sowie zeitgenössische Zeugnisse aus dem Leben des Opernkomponisten.

Teezimmer im Kartausgarten

Der im Eisenacher Südviertel, an der Wandelhalle befindliche Kartausgarten besitzt ein Gartenhaus (50° 58′ 6,3″ N, 10° 19′ 28,7″ O

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   |name=Thüringer Museum Eisenach, Ausstellungsort Teezimmer im Karthausgarten
   |region=DE-TH
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  }}) mit dem Teezimmer. Dieser Raum ist mit großformatigen französischen Seidentapeten geschmückt und ist der vierte Standort im Stadtgebiet.<ref name="100JahreMuseen_Tee">Gudrun Osmann: Teezimmer im Karthausgarten mit Amor- und Psyche-Tapeten. In: StadtZeit. Augustheft. Eisenach 1999, S. 16–17.</ref>

Literatur

  • Stadtverwaltung Eisenach, Kulturamt (Hrsg.): Das Thüringer Museum Eisenach, Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte Thüringens. Eisenach 2000, ISBN 3-00-005561-4, S. 127.
  • Helmut Scherf: Das Thüringer Museum in Eisenach – Seine Geschichte und seine Sammlungen, Eisenach 1979.
  • Helmut Scherf: Sakrale Schnitzplastik – Mittelalterliche Bildwerke aus Thüringen, Prisma-Verlag Zenner und Gürchott, Leipzig 1985.
  • Heinz Seidel: Das Fritz-Reuter- und Richard-Wagner-Museum in Eisenach. Eisenach 1976.
  • Bernd Mähler, Heinrich Weigel: Der Garten an der Reutervilla. In: Gärten, Parke und parkähnlich gestaltete Täler und Waldpartien im Kreis Eisenach. Eisenacher Schriften zur Heimatkunde. Eisenach, 1985 S. 3, 16–18.
  • «Thüringer Museum Eisenach». In: Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Museen in Thüringen. Frankfurt/Erfurt 1995, S. 46–47.
  • Wolfgang Fiek: Die pharmaziegeschichtliche Sammlung im Thüringer Museum zu Eisenach. Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie.
  • Wilhelm Stelljes: 1585–1935. 350 Jahre Hofapotheke am Markt. Zur Geschichte der Rats- und Hofapotheke zu Eisenach. Bildschmuck von Felix Schuchard. Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie Berlin. Philipp Kühner. Eisenach 1935

Weblinks

Commons: Thüringer Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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