Teufelsbäder
Teufelsbäder
| ||||||
| Lage | Südöstlich von Osterode, im niedersächsischen Landkreis Göttingen | |||||
| Fläche | 84 ha | |||||
| Kennung | NSG BR 063 | |||||
| WDPA-ID | 165858 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 51° 43′ N, 10° 17′ O
{{#coordinates:51,708503|10,278686|primary
|
dim= | globe= | name=Teufelsbäder | region=DE-NI | type=forest
}} |
|
| ||||||
| Meereshöhe | von 243 m bis 276 m | |||||
| Einrichtungsdatum | 29. Oktober 1984 | |||||
| Verwaltung | NLWKN | |||||
Als Teufelsbäder bezeichnet man eine Moorlandschaft bei Osterode am Harz. Sie liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet südöstlich von Augustental an der B 243.
Beschreibung
Die Teiche und moorigen Senken im etwa 84 ha großen Naturschutzgebiet werden vom Teufelsloch, einer Karstquelle im Hochwald, gespeist. Sie sind die Überreste einer intensiven Ablaugung des Werra-Anhydrites und repräsentativer Bestandteil der Gipskarstlandschaft des Südharzes. Das Große und Kleine Teufelsbad sind durch Dämme entstandene und heute verlandende Fischgewässer. Der Abfluss mündet nach einigen Metern in die Apenke.
1980 bohrte das Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung 145 Meter in die unter dem Anhydrit liegenden Karsthohlräume. Auf das Loch wurde ein Stahlrohr montiert, aus dem in etwa 1,5 Liter Karstwasser pro Sekunde flossen. Mit Hilfe von Kontrastwasseruntersuchungen versuchte man ohne Erfolg die Herkunft des Wassers zu ermitteln.
Das seit 1984 unter Naturschutz stehende Gebiet ist Lebensraum seltener Pflanzenarten und Brutgebiet für zahlreiche an diese Strukturen gebundene Vogelarten. Der durch die Teufelsbäder führende Karstwanderweg darf nicht verlassen werden.
Weblinks
- Naturschutzgebiet „Teufelsbäder“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
- Teufelsbäder bei karstwanderweg.de
- Bohrung Teufelsbad bei karstwanderweg.de
Bachtäler im Kaufunger Wald | Ballertasche | Butterberg und Hopfenbusch bei Bartolfelde | Finnenbruch, Großes Butterloch und Schwimmende Insel | Gipskarstgebiet bei Bad Sachsa | Gipskarstlandschaft bei Ührde | Gipskarstlandschaft Hainholz | Großer Leinebusch | Oderaue | Ossenberg-Fehrenbusch | Rhumeaue, Ellerniederung, Schmalau und Thiershäuser Teiche | Seeanger, Retlake, Suhletal | Seeburger See | Siebertal | Staufenberg | Steinberg bei Scharzfeld | Teufelsbäder | Totenberg | Weper, Gladeberg und Aschenburg
Naturschutzgebiete in der Stadt Göttingen
Bratental |
Göttinger Wald |
Stadtwald Göttingen und Kerstlingeröder Feld
Vorlage:Klappleiste/Ende
- Seiten mit Skriptfehlern
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Schutzgebiet/Bildbeschreibung fehlt
- Flusssystem Söse
- Geographie (Osterode am Harz)
- Moor in Niedersachsen
- Naturschutzgebiet im Landkreis Göttingen
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Gewässer im Harz
- Schutzgebietsgründung 1984