Ossak
Ossak Stadt Sonnewalde
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(124)&title=Ossak 51° 40′ N, 13° 38′ O
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| Höhe: | 99 m | |||||
| Einwohner: | 124 (2010)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1973 | |||||
| Eingemeindet nach: | Münchhausen | |||||
| Postleitzahl: | 03249 | |||||
| Vorwahl: | 035323 | |||||
Ossak ist eine ehemals selbstständige Gemeinde, welche heute Teil des Sonnewalder Ortsteils Münchhausen-Ossak im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster ist. Der Ort befindet sich etwa vier Kilometer südlich des Stadtzentrums rechtsseitig der Kleinen Elster.
Geschichte
Ossak wurde ursprünglich als Rundling errichtet, weshalb davon auszugehen ist, dass das Dorf slawischen Ursprungs ist.<ref>Münchhausen-Ossak. Stadt Sonnewalde, abgerufen am 28. Juni 2016.</ref>
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort schließlich im Jahre 1486. Der Ortsname bedeutet so viel wie durch einen Verhau geschützter Platz.<ref>(Titel unbekannt). In: Märkische Oderzeitung. 16. August 2006, S. 11.</ref><ref>Ulrich Knefelkamp (Hrsg.): Zisterzienser: Norm, Kultur, Reform – 900 Jahre Zisterzienser. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2001, ISBN 3-540-64816-X, S. 182 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
1937 wurde der Ortsname von den Nationalsozialisten aus ideologischen Gründen von Ossagk zu Ossak geändert.
Am 1. Oktober 1973 erfolgte die Eingliederung Ossaks in den Nachbarort Münchhausen<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref>, welcher wiederum am 26. Oktober 2003 im Zuge der Gemeindegebietsreform im Land Brandenburg nach Sonnewalde eingemeindet wurde.<ref name="HGV 2008">Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(Online als PDF-Datei) ( des Vorlage:IconExternal vom 17. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Einwohnerentwicklung
1875 gab es in Ossak 222 Einwohner. Nachdem die Einwohnerzahl zwischenzeitlich gesunken war, stieg sie durch den Zuzug von Vertriebenen infolge des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1946 bis auf 211. Im Jahr 1950 erreichte sie mit 228 Einwohnern schließlich ihren Höchststand. Bis 2010 sank die Zahl auf 124.
| Einwohnerentwicklung von Ossak von 1875 bis 2010<ref name="HGV 2008" /> | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | ||||||||
| 1875 | 222 | 1933 | 183 | 1964 | 182 | ||||||||
| 1890 | 204 | 1939 | 174 | 1971 | 171 | ||||||||
| 1910 | 164 | 1946 | 211 | 2010 | 124<ref name="LR 2010">Alexander Dinger: „Japanische Filmcrew wird in Ossak in die Kunst des Teichfahrens eingeweiht“ in Lausitzer Rundschau vom 30. November 2010</ref> | ||||||||
| 1925 | 170 | 1950 | 228 | ||||||||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Auf Grund des erhaltenen Ortsprofils steht Ossak unter Denkmalschutz.
Seit 1947 findet in Ossak zwei Wochen nach Pfingsten alljährlich das Teichfahren statt. Bei der Veranstaltung, welche seither jedes Jahr bis zu 2000 Besucher anlockt, müssen die Teilnehmer den Dorfteich möglichst schnell mit einem Fahrrad auf einem schmalen Holzsteg überqueren. Die Tradition des Teichfahrens führte Ende November 2010 dazu, dass eine Filmcrew des japanischen Privatsenders Nippon TV in Ossak auftauchte, um hier TV-Aufnahmen für eine Dokumentation über die verrücktesten Feste auf der Welt zu machen, wofür das Fest durch den Ossaker Dorfclub extra nachgestellt wurde.<ref name="LR 2010" />
Das Ossaker Kriegerdenkmal erinnert an fünf im Ersten Weltkrieg sowie zweiundzwanzig im Zweiten Weltkrieg gefallene oder vermisste Dorfbewohner.<ref>Sonnewalde-Ossak. In: denkmalprojekt.org. 2007, abgerufen am 21. September 2023 (Gibt u. a. eine Abschrift aller Inschriften wieder).</ref>
Fußnoten und Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-04
- Ort im Landkreis Elbe-Elster
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster)
- Geographie (Sonnewalde)
- Ersterwähnung 1486
- Gemeindeauflösung 1973