Takano Sujū
Takano Sujū ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 3. März 1893 in Sannō; † 4. Oktober 1976), eigentlich Takano Yoshimi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), war ein japanischer Haiku-Dichter und Doktor der Medizin. Gemeinsam mit Yamaguchi Seishi, Mizuhara Shūōshi und Awano Seiho gehörte er zu den sogenannten „vier S“ der Haiku-Zeitschrift Hototogisu.
Leben
Takano Sujū wurde im Dorf Sannō, Landkreis Kitasōma, Präfektur Ibaraki (heute der Stadtteil Kasumi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) der Stadt Toride) geboren.
Nach dem Besuch der Mittelschule Nagaoka (heute: Niigata-Präfekturoberschule Nagaoka, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Niigata-kenritsu Nagaoka kōtō gakkō) und der Ersten Oberschule in Tōkyō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Dai-ichi kōtō gakkō) begann er ein Studium an der medizinischen Fakultät der Kaiserlichen Universität Tōkyō. Er spezialisierte sich auf Gerichtsmedizin und besuchte das Seminar für Serologie und Chemie. Einer der Semesterälteren desselben Seminars war Mizuhara Shūōshi. Dieser war es, der Sujū veranlasste, Haiku zu schreiben. In den Baseball-Wettkämpfen an der medizinischen Fakultät spielten die beiden stets in der Kombination, dass Sujū die Position des Werfers und Shūōshi die Position des Fängers belegte.
1918 beendete Sujū das Studium.
1923 beteiligte er sich an der Haiku-Zeitschrift Hototogisu und wurde Schüler von deren Herausgeber Takahama Kyoshi. Um sich auf dem Gebiet der Serologie weiter fortzubilden, unternahm er eine Studienreise nach Deutschland. Nach seiner Rückkehr wurde er Professor an der damaligen medizinischen Universität Niigata (der heutigen medizinischen Fakultät der Universität Niigata entsprechend). Später wurde er Präsident der Universität. 1953, im Alter von 60 Jahren, trat er von dem Amt zurück und gründete in demselben Jahr die Haiku-Zeitschrift Seri ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Brunnenkresse“), deren Leitung er übernahm. Danach war er bis zum Jahre 1960 als Professor für Gerichtsmedizin an der medizinischen Universität der Präfektur Nara tätig.
1976 verstarb Takano Sujū im Alter von 83 Jahren. Seine letzte Ruhe fand er im Jin’ya-Tempel (Jin’ya-ji), Kimitsu, Präfektur Chiba.
Kritik
Der literarische Stil der Haiku Sujūs richtete sich nach dem von Takahama Kyoshi aufgestellten Prinzip Kyakkan-shasei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „objektive Skizze nach der Natur“, „objektive Naturbeschreibung“). Die von ihm angewandte, durchgehend sachliche und objektive Naturbeschreibung wurde als „Schule der reinen Naturbeschreibung“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), junshaseiha) bezeichnet. Seine Stärke lag besonders in der Beschreibung unmittelbarer, nahegelegener Szenen. Shūōshi sah in ihm einen Rivalen. Beider gemeinsamer Lehrer Takahama Kyoshi stand Sujū positiv, Shūōshi jedoch negativ gegenüber. Das führte dazu, dass Shūōshi die Haiku Sujūs besonders kritisch bewertete.
Werke
- Hatsugarasu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Seishidō, Tōkyō 1947.
- Seppen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Shorin Shinkōchō, Tōkyō 1952.
- Nohana shū ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Shinkōchō, Tōkyō 1953.
- Sujū zenshū ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Meiji Shoin, Tōkyō 1970–1971.
Literatur
- S. Noma (Hrsg.): Takano Sujū. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1510.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Takano, Sujū |
| ALTERNATIVNAMEN | 高野 素十 (japanisch); 高野 与巳 (japanisch, wirklicher Name); Takano, Yoshimi (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Mediziner und Haiku-Dichter |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1893 |
| GEBURTSORT | Sannō, Landkreis Kitasōma, Präfektur Ibaraki |
| STERBEDATUM | 4. Oktober 1976 |
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