Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Bran – Wikipedia Zum Inhalt springen

Bran

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Törzburg)

Vorlage:Hinweisbaustein

Bran
Törzburg
Törcsvár
Datei:ROU BV Bran CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(4866) 45° 31′ N, 25° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(4866) 45° 30′ 58″ N, 25° 22′ 10″ O
 {{#coordinates:45,516111111111|25,369444444444|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 720 m
Fläche: 67,85 km²
Einwohner: 4.866 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 507025
Telefonvorwahl: (+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen: BV
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 24. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Bran, Poarta, Predeluț, Șimon, Sohodol
Bürgermeister : Ioan-Cosmin Feroiu (PNL)
Postanschrift: Str. Piața I.G. Stoian, nr. 1
loc. Bran, jud. Brașov, RO–507025
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Bran ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Brașov in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Bran jud Brasov.png
Lage der Gemeinde Bran im Kreis Brașov

Die Gemeinde Bran liegt im Südosten des Siebenbürgischen Beckens, östlich vom Piatra-Craiului-Gebirge (Königsstein) und westlich vom Bucegi-Gebirge (Butschetsch-Gebirge). Der Ort Bran befindet sich an der Mündung des Baches Șimon in den Turcu und am Drum național 73 – ein Teilabschnitt der Europastraße 574 – etwa 12 Kilometer von der Kleinstadt Râșnov (Rosenau) und 30 Kilometer südwestlich von der Kreishauptstadt Brașov (Kronstadt) entfernt. Der Ort wurde durch sein Schloss, das oberhalb der Ortschaft liegt, bekannt. Von hier führt der Bran-Pass aus dem Südosten Siebenbürgens in die historische Region Große Walachei.

Geschichte

In einer Höhle bei Moieciu de Jos, in einem Tal, das von den Einheimischen Valea Coacăzei genannt wird, sind archäologische Funde aus dem Mittel- und Jungpaläolithikum (Moustérien-, Aurignacien- und Gravettien-Kulturen) gemacht worden, zuerst 1934 durch den Kronstädter Alfred Prox.<ref>Allgemeine Angaben zu Alfred Prox bei siebenbuerger.de am 12. März 2006, abgerufen am 4. August 2017.</ref><ref>Peştera Coacăzei de la Moieciu, Institutul Național al Patrimoniului, abgerufen am 16. Oktober 2022 (rumänisch). Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref>Cârciumaru Marin, Nițu Elena-Cristina, Murătoreanu George, Ştefănescu Radu, Dumitraşcu Valentin, Neaga Iulia, Sora Viorel-Aurelian: Săpături de salvare în Peştera Coacăzei în anul 2008 / Les fouilles de sauvetage effectuées en 2008, dans la grotte Coacǎzei (auf Rumänisch mit französischer Zusammenfassung). In: Materiale şi cercetãri arheologice (serie nouã), Nr. 5, 2009, S. 33-38. DOI: https://doi.org/10.3406/mcarh.2009.1068. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref>Dan Buzea, Björn Briewig: Experimente arheologice realizate la Păuleni-Ciuc şi Băile Figa în anii 2007-2009 (In Păuleni-Ciuc und Băile Figa in den Jahren 2007-2009 durchgeführte archäologische Experimente, auf Rumänisch mit englischer Zusammenfassung auf S. 245). In: Memoria Antiqvitatis. Nr. XXV-XXVI (2008-2009), Piatra Neamţ, 2010, S. 205-246, Verlag “Constantin Matasă” für Complexul muzeal județean Neamț - Muzeul de Istorie și Arheologie Piatra Neamț, ISSN 1222-7528. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Eine Urkunde von 1377, in der König Ludwig I. von Ungarn dem sächsischen Kronstädter Stuhl Privilegien zusagte, die im Zusammenhang mit dem Bau einer Burg an einem Ort namens Dietrichstein (lat. „in lapide Tydrici“) standen, stellt die älteste urkundliche Erwähnung Brans dar.<ref name= agra>Törzburg / Bran, Sibiu: "Agramonia. Rural Romanian Experiences". Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref name="HHGS">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Törcsvár in der Gespanschaft Fogarasch, anschließend dem vorkommunistischen Kreis Brașov und ab 1950 dem heutigen Kreis Brașov an.

Bevölkerung

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 3896 3751 35 34 76
1930 4737 4628 52 32 25
1977 6029 5971 40 11 7
2002 5292 5281 5 2 4
2011 5181 4820 10 3 348 (13 Roma)
2021 4866 3784 4 4 1074 (16 Roma)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl 1977 ermittelt. 1977 markiert auch die bisher höchste absolute Zahl der ethnischen Rumänen. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (98) wurde 1910, die der Rumäniendeutschen (69) 1880 und die der Roma (76) wurde 1850 registriert.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Schloss Bran (Törzburg) liegt hoch auf einem steilen Felsen über der Schlucht und der Straße, die Siebenbürgen mit der Walachei verbindet. Die erste Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert aus Holz gebaut.<ref>Chris Gravett: Burgen und Schlösser - Zeugen der Geschichte. Tosa Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85492-128-4.</ref> Die heutige Anlage, deren Bau 1377 beschlossen worden war, wurde unter Ceausescu zu einer Touristenattraktion ausgebaut.<ref>Burgenwelt.org: Geschichte von Schloss Bran abgerufen am 2. August 2017.</ref> Das Schloss ähnelt dem in Bram Stokers Dracula beschriebenen Schloss des Vampirfürsten. Das historische Vorbild Draculas, der walachische Fürst Vlad III. Drăculea, hat es jedoch wahrscheinlich nie betreten. Das Anwesen steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch).</ref>
  • Das Dorfmuseum Muzeul Național Bran wurde im 16. Jahrhundert errichtet, im 19. Jahrhundert erneuert und gehörte bis 1918 der österreichisch-ungarischen Zollverwaltung. Das heutige Museum wurde 1957 unter der Bezeichnung Secția Etnografică Bran eröffnet. Aufgrund erhöhter Unkosten und der Rückgabe des Anwesens an die Eigentümer, sollte das Museum 2017 geschlossen werden,<ref>Jana Pintili: Primăria Bran spune că muzeul național de lângă Castelul Bran ar putea fi închis la sfârșitul lunii. agerpres.ro, 1. August 2017, abgerufen am 1. November 2017 (rumänisch).</ref> dessen Betreiben wurde bis zum 25. Mai 2018 verlängert.<ref>Ministerul Culturii: Muzeul Național Bran nu se închide. cultura.ro, 7. August 2017, abgerufen am 1. November 2017 (rumänisch).</ref> Das Anwesen steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />

Siehe auch

Weblinks

Commons: Bran – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende