Søren Larsen
| Søren Larsen | ||
| Datei:S04 Soren Larsen 01.jpg Larsen bei Schalke 04
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 6. September 1981 | |
| Geburtsort | Køge, Dänemark | |
| Größe | 193 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1998–2001 | Køge BK | 39 (12) |
| 2001–2002 | Brøndby IF | 1 (0) |
| 2003–2004 | BK Frem København | 39 (13) |
| 2004–2005 | Djurgårdens IF | 13 (10) |
| 2005–2008 | FC Schalke 04 | 51 (10) |
| 2008–2011 | FC Toulouse | 9 (0) |
| 2009–2010 | → MSV Duisburg (Leihe) | 10 (5) |
| 2011 | → Feyenoord Rotterdam (Leihe) | 6 (0) |
| 2011–2014 | Aarhus GF | 61 (17) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1997–1998 | Dänemark U-17 | 20 (6) |
| 1998–2001 | Dänemark U-19 | 11 (4) |
| 2003 | Dänemark U-21 | 3 (0) |
| 2005–2010 | Dänemark | 20 (11) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Søren Larsen (* 6. September 1981 in Køge) ist ein ehemaliger dänischer Fußballspieler. Im deutschsprachigen Raum war er für den FC Schalke 04 und den MSV Duisburg aktiv.
Karriereverlauf
Verein
Larsen wurde in Køge geboren und begann seine Karriere im Erwachsenenbereich bei Køge BK (heute HB Køge), bevor er zu Brøndby IF wechselte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Søren Larsen: Hård start.] Brøndby IF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dort konnte er sich allerdings nicht durchsetzen und wechselte später zu BK Frem Kopenhagen aus dem Kopenhagener Stadtteil Valby.<ref name=40år>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Søren Larsen viste målnæsen i glimt.] In: Ritzau. Jydske-Vestkysten, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von diesem Verein zog es Larsen anschließend zum schwedischen Verein Djurgårdens IF.<ref name=40år /> In 13 Spielen in der Allsvenskan gelangen ihm zehn Tore.
Im Sommer 2005 wechselte er für etwa 2,3 Millionen Euro zum FC Schalke 04.<ref name="Move to Schalke">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, bold.dk, 1. August 2005. Abgerufen am 31. August 2009 (dansk).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Über seine Ablösesumme gab es einen heftigen Streit zwischen dem schwedischen Club und Schalke, da in seinem Vertrag eine festgeschriebene Ablösesumme von circa 1,1 Millionen Euro stand. Larsen gab sein Debüt in einem Pflichtspiel für die „Königsblauen“ am 4. August 2005 beim 2:1-Sieg am ersten Spieltag der Saison 2005/06 gegen den 1. FC Kaiserslautern, wo ihm in der 79. Minute auch prompt der Treffer zum 1:1-Ausgleich gelang.<ref>Larsen leitet die Wende ein. In: Kicker-Sportmagazin. Olympia Verlag GmbH, 4. August 2005, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> Er erarbeitete sich in der Offensive der Schalker<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2005/06 auf transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> einen Stammplatz<ref name="bundesliga">Søren Larsen in der Bundesliga auf weltfussball.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> und schoss in insgesamt 30 Bundesligaspielen zehn Tore. Als Vizemeister der vorangegangenen Saison spielte der FC Schalke 04 in der UEFA Champions League und belegte in einer Gruppe mit Vorjahreshalbfinalist PSV Eindhoven, dem Vorjahresfinalisten AC Mailand sowie Fenerbahçe Istanbul den dritten Platz, womit sie im UEFA-Pokal weiterspielten. Dort erreichten Larsen und seine Schalker das Halbfinale, in der der spätere Titelträger FC Sevilla die Endstation bedeutete. Im DFB-Pokal schied der FC Schalke 04 in der zweiten Hauptrunde aus, nachdem man gegen den damaligen Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt eine 0:6-Auswärtsniederlage erlitt.
Nachdem er sich in einem Spiel im Ligapokal gegen den FC Bayern München eine Verletzung zuzog,<ref>Søren Larsen ude med skade. In: bold.dk. 5. August 2006, abgerufen am 11. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> verlor er in der Saison 2006/07 seinen Stammplatz<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2006/07 auf transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> und spielte bei seinen wenigen Einsätzen nicht ein einziges Mal von Anfang an.<ref name="bundesliga" /> Im UEFA-Pokal wurden die Königsblauen als Turnierfavorit gehandelt,<ref>Matthew Spiro: Dia und Kollegen haben keine Angst. In: UEFA. 2. November 2006, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> schieden allerdings in der ersten Runde gegen den Außenseiter<ref>Lukas Wachten: Larsen rettet Schalke. In: UEFA. 14. September 2006, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> AS Nancy aus. Dabei gewannen die Schalker das Hinspiel in der Arena AufSchalke durch ein Tor von Larsen mit 1:0.<ref>Last-Minute-Sieg für Schalke. In: Kicker-Sportmagazin. Olympia Verlag GmbH, 14. September 2006, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> In der Liga hatte der FC Schalke 04 lange Zeit um die Meisterschaft gespielt, verlor allerdings am vorletzten Spieltag beim Erzrivalen Borussia Dortmund mit 0:2 und wurde zum Saisonende Vizemeister. Die sportliche Situation änderte sich für Larsen auch in der Saison 2007/08 nicht.<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2007/08 auf transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref><ref name="bundesliga" /> In der „Königsklasse“ wurde die Gruppenphase überstanden, nachdem man mit zwei Siegen – beide gegen Rosenborg BK – den zweiten Platz hinter dem späteren Finalisten FC Chelsea und vor dem FC Valencia belegte; die Gelsenkirchener erreichten das Viertelfinale und schieden dort gegen den FC Barcelona aus.
Im Juli 2008 brach Larsen schließlich nach drei Jahren im Ruhrgebiet seine Zelte ab und wechselte nach Frankreich in die Ligue 1 zum FC Toulouse. Auch in Toulouse fand er nicht zu alter Stärke zurück.<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2008/09 auf transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref><ref name="ligue1">Søren Larsen in der Ligue 1 auf weltfussball.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> Sein einziger Höhepunkt war das Spiel im französischen Pokal, als er beim 8:0-Auswärtssieg gegen den Amateurverein FCE Schirrhein vier Tore erzielte.<ref>Spieldaten auf transfermarkt.de, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> Kurz vor Ende des Sommertransferfensters der Saison 2009/10 kehrte Larsen auf Leihbasis nach Deutschland zurück und schloss sich dem MSV Duisburg an.<ref>Larsen vender tilbage til Tyskland. In: bold.dk. 31. August 2009, abgerufen am 12. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den „Zebras“ war er zunächst Stammspieler,<ref name="2bundesliga">Søren Larsen in der 2. Bundesliga auf weltfussball.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> fiel allerdings in der Folgezeit verletzungsbedingt aus.<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2009/10 auf transfermarkt.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> Im DFB-Pokal erreichte der Zweitligist das Achtelfinale und schied dort gegen den damaligen Ligakonkurrenten FC Augsburg aus. Dabei warf der MSV Duisburg in der zweiten Hauptrunde den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach raus, wobei Larsen den 1:0-Siegtreffer durch Kristoffer Andersen vorbereitete.<ref>Spieldaten auf transfermarkt.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref>
Im Sommer 2010 folgte die Rückkehr zum FC Toulouse, wo er weiterhin nicht zum Stammpersonal zählte.<ref name="saison2011">Leistungsdaten aus der Saison 2010/11 auf transfermarkt.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> Daher wurde er Ende Januar 2011 in die Niederlande an Feyenoord Rotterdam verliehen.<ref>Søren Larsen på plads i Holland. In: bold.dk. bold.dk Danmark ApS, 31. Januar 2011, abgerufen am 12. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Sommer 2011 kehrte Larsen nach Dänemark zurück und schloss sich Aarhus GF an.<ref>Officielt: Larsen til AGF. In: bold.dk. bold.dk Danmark ApS, 13. Juli 2011, abgerufen am 12. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zunächst war er in jedem Spiel als Einwechselspieler zum Einsatz gekommen, erkämpfte sich dann allerdings als Mittelstürmer<ref name="saison2012">Leistungsdaten aus der Saison 2011/12 auf transfermarkt.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> einen Stammplatz,<ref name="superligaen">Søren Larsen in der Superliga auf weltfussball.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> wobei er dann das Saisonende verpasste.<ref name="saison2012" /> In der Folgesaison fehlte er wegen eines Muskelfaserrisses sowie später wegen einer Knöchelverletzung und kam daher insgesamt auf lediglich 16 Spiele,<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2012/13 auf transfermarkt.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> in denen er auch nur viermal in der Startelf stand.<ref name="superligaen" /> In dieser Saison spielte Aarhus GF auch in der UEFA Europa League, schied allerdings in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den georgischen Vertreter FC Dila Gori aus. In der Hinrunde der Saison 2013/14 war er als Mittelstürmer<ref>Leistungsdaten aus der Saison 2013/14 auf transfermarkt.de, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> wieder Stammspieler,<ref name="superligaen" /> doch im Februar 2014 beendete er wegen seiner Knieprobleme seine aktive Karriere.<ref>Mikael Blond: Søren Larsen stopper øjeblikkeligt. In: bold.dk. bold.dk Danmark ApS, 18. Februar 2014, abgerufen am 12. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nationalmannschaft
Am 2. Juni 2005 gab Larsen, der in den Altersklassen U17, U19 und U21 Nachwuchsnationalspieler der Dänen war, beim 1:0-Sieg im Testspiel in Tampere gegen Finnland sein Debüt für die dänische A-Nationalmannschaft.<ref>Spieldaten auf der Webpräsenz des dänischen Fußballverbandes, abgerufen am 12. Juni 2023 (dänisch)</ref> Sechs Tage gelang ihm beim 3:1-Sieg im WM-Qualifikationsspiel in Kopenhagen gegen Albanien ein Doppelpack.<ref>Spieldaten auf der Webpräsenz des dänischen Fußballverbandes</ref> In seinen ersten fünf Länderspielen schoss Larsen insgesamt fünf Tore. Die Dänen verpassten sowohl die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland als auch die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz, allerdings konnten sie sich für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifizieren. Dort schied „Danish Dynamite“ nach der Gruppenphase aus, wobei Larsen lediglich im entscheidenden Spiel gegen Japan, welches mit 1:3 verloren wurde, zum Einsatz kam. Dies war auch sein letztes von insgesamt 20 Länderspielen (zehn Tore).
Erfolge
- Schwedischer Meister: 2005
- Schwedischer Pokalsieger: 2004
- Deutscher Vizemeister: 2007
- Deutscher Ligapokal-Sieger: 2005
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Larsen, Søren |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. September 1981 |
| GEBURTSORT | Køge |
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